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Alt 12.04.10, 16:37
Uli Uli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
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Standard AW: Von Bewegungen und Bewegungen ...

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Zitat von JoAx Beitrag anzeigen
Hallo Uli!

Ich denke auch, dass die Bezeichnung Materie<->Antimaterie historisch entstanden ist. Es gab ja vor Dirac schliesslich nur Materie. Und das war alles, was eben da war - hauptsächlich bis ausschliesslich Protone und Elektrone. Alles andere, einschliesslich der Neutrone, kam ja erst später. Und mit der Einfachheit bei der Entscheidung, was ist Materie und was Antimaterie, ist spätestens bei den Mesonen schluss.
Die bestehen ja sowohl aus Pro- als auch Anti-Quarks. Welche sind jetzt als pro- und welche als anti-materiell zu bezeichnen, und warum? Und dann gibt es ja noch dieses W±-Boson, ich glaube es ist dieser, bei dem unklar ist, welcher der beiden pro- und welcher anti-materiell ist. Oder? Von daher wäre es nicht ganz abwegig die aktuelle Konvention auch kritisch zu hinterfragen, denke ich.

@EMI
Mit deiner "Umdefinition" (=Entdeckung, wenn's stimmt) ist es halt schwierig intuitiv umzugehen. Auch wenn es nur einfache Algebra ist, die bekannten Teilchen aus Nanos zu berechnen, muss man rechnen. Und du bist im Moment offenbar noch der einzige, der dazu motiviert genug ist. IMHO Ist halt dein "Baby"!


Gruss, Johann

PS @alle:
Habe im Moment viel zu tun, deswegen nur kurze "leichte" Beiträge, und abgebrochene Diskussionen von mir. sorry.
Meine Sicht der Dinge: die Idee der Antimaterie besagt eben, dass es 2 Arten von Materie (Kernen, Atomen, Molkülen bis hin zu kompletten Festkörpern) geben könnte. Das Neutron ist nunmal Bestandteil "unserer Materie"; fast alle stabilen Kerne beinhalten Neutronen: deshalb finde ich es abwegig, das Neutron zur Antimaterie zu zählen.

Wenn es nur um Pionen und Eichbosonen ginge, wäre es ja vielleicht okay, an den Konventonen zu drehen.

Uli

Geändert von Uli (12.04.10 um 16:44 Uhr)
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