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Alt 04.05.07, 01:26
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Uranor Uranor ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
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Standard AW: Geist und Materie

salve @JGC,

tatsächlich, ich versteh dich in letzter Zeit drastisch gravierend besser. Auch wenn ich etwas anders spreche (ich denke ja auch etwas anders), sehe ich, was du sagen willst. So lässt sich arbeiten, statt mutlos zu werden.

Zitat:
Zitat von JGC
Es ist nicht so, das diese Stangen schon einen intristische Drehmoment besitzen, der wird meiner Meinung nach eigentlich erst durch das wirksame Gesamtgravitations-Druckpotential induziert..
Die Druckwirkung aus dem Mikrokosmos(Quantenraum) will abgeführt werden und induziert meiner Ansicht nach erst die Rotation der Druckimpulse um ihre Achse, die im sichtbaren Kosmos dann erst als Masse/Teilchenspin auftauchen.
Was du "Stangen" nennst, nenne ich Kopplungen. Bei Annäherung (was immer das nun im Detail quantenmechanisch sein mag) koppeln die Eigenschaftenwerte von Signal und Detector (für die Boson-Elektron-Betrachtung) unter Befolgung der Erhaltungssätze. Ersatzbild: Trifft der nach unten zielende (drallende) und auf seine Längsache rechts gedrallte (Handdrehung beim Stoß) Koe auf eine nach oben und links gedrallte Kugel, wird sich eine andere Wirkung einstellen als bei anderen Kombinationen. Es kann/darf also gar keine feste Verbindung existieren wie nach @NN's Graf-Theorie. Die Quantenwirklichkeit kann nur sehr bildhaft mit Stofflichkeit im klassischen Sinne vergleichbar sein. - Und unsere Vorstellung muss derzeit noch lang nicht hinreichend sein. Es bestehen ja "merxwürdige" Indizien dafür, dass die Grundorientierung noch lang nicht reif ist.

Das weitere kann ich so darstellen: Im virtuellen Hintergrund besteht ein Potential virtA zu virtB. Derzeit kann die QM nicht sagen, was geschieht. Sie ist hier nicht gültig. Bei Erreichen des Wirkungsquantums E=hv dürfte von beiden eine Aktion ausgehen, welche zur virtuellen Paarerzeugung führt. Die kleinen Dinger können sich nicht schnell genug voneinander entfernen. Nach einem Teilchenübergangs-Prozess würden sie würder gegeneinander annihilieren. Geschieht das bei einem Teilchen, koppeln die Eigenschaften an das Teilchen. Dann können sie ja immer noch annihilieren.

Auf jeden Fall würde das Teilchen auf die Druckwirkung reagieren. Wenn nun bei stärkerer Krümmung (zwischen 2 Korrespondenzteilchen bzw. beliebiger Gesamzkorrespondenzbezug) die Virtualität reduziert wäre, ergäbe sich die Druckwirkung gegen den gemeinsamen Schwerpunkt.

Alternativ hätte man nur das gekrümmte Gravofeld. Dazu könnte ich rein gar nix sagen. Was soll das als solches bewirken? Physiker konnten mir das bisher noch nicht Uranor-verständlich machen. Dynasmikwirkung auf rein nichtpolarisiertem Feld? Das Graviton wird ja sowieso als "Übeltäter" angenommen. Niemand kan n sagen, was das sein soll, man kennt aber den virtuell aktiven Hintergrund. Existenz und Dynamik aus Unbestimmtheit. Das würde so einwandfrei passen - sofern tatsächlich genügend Energie zusammenkommt.

Das gesagte will auch auf das nachfolgend gesagte eingehen, das ich nun wegen der aus meiner Sicht grundfalsch sein müssenden Darstellung nicht nachvollziehen kann. Versuch, auf das allgemein vertretende oder das spezielle Modell einzugehen bzw. versuche, dein Modell klar und hergeleitet darzustellen. Man wird erkennen können, was die Natur am zweckmäßigsten beschreibt.

Zitat:
Was die "Festigkeit des Vakuums" betrifft...
Sag nach Möglichkeit sowas nicht. Das Vakuum zeigt sich rein virtuell. Da beliebig schnelle Teilchen im perfekten Vakuum (gibt es sicher nicht innerhalb des Kosmos) nicht verlangsamen, stellt das Vakuum keinen Widerstand entgegen. Es hat keine Härte. Wenn, dann bezieht sich dessen Wirkung rein auf Gravitation und auf Beharrung.

Zitat:
Wie definieren wir die Festigkeit und Härte?

Sind das nicht Grössen, die über die Zeit ihre Eigenschaften erhalten??

Bewege ich mich zu Fuß durch die Luft der Strasse, so spüre ich ihre Anwesenheit kaum...

Halte ich aber aus einem geöffneten Cokpitfenster meinen Kopf hinaus, dann kann es mir den Kopf abreissen...

Wie verhält sich also ein Festigkeitswert gegenüber einem eindringenden Fremdimpuls..
Der starke Fahrtwind übersteigt die molekularen Bindungskräfte Nimm als Beispiel ein Glimmerplättchen. Glimmer sind schichtweise ausgebaut. Zwischen den Schichten besteht nur geringe Bindung. Längs ist damit die Spaltbarkeit sehr gut. Senkrecht dazu gegen die Scheiben ergibt sich schlechte Spaltbarkeit mit dem bekannten splitternden Bruch.

Angriffskraft versus Verbundkraft ist das ganze Geheinmis.

Zitat:
Ist es nicht die Zeitachse, die entscheidet, ob ein Medium als "nicht existent" auftritt(weil sie "zu Fuß" keine Wechselwirkung zeigt) oder ob das Medium als diamantene Mauer auftritt, weil ich versuche, mich mit maximaler Geschwindigkeit hindurch zu bewegen...
Nicht nur Zeit. Die Geschwindigkeit (also Weg / Zeit) erhöht die dynamische Energie. Etwas schnelleres wirkt äquavilent zu etwas schwererem.

Zitat:
Ist ein Medium überhaupt in einem speziellen "Zustand" (sein Aggregatszustand) oder liegt das nur an unserer Eigengeschwindigkeit,(die unserer Moleküle und wir als Ganzes) wie ein WAS uns gegenüber wechselwirkt..
Nein, das sind echte Strukturunterschiede. Das gesamte Wasserbad zeigt eine Oberflächenspannung. Die Verdunstung zur Dampfphase isoliert unter Energieaufnahme Tröpfchen mit vollständiger Oberflächenspannung. Beide Aggregatzustände zeigen sich amorph, also in der Struktur nicht geordnet.

Eis ist die klistalline, in der Struktur organisierte Form. nach Reduzierung der Thermodynamik (Abkühlung) setzt Kristallbildung ein. Die kristalline Bindungsenergie kann nicht über den Schmelzpunkt hinaus aufrecht erhalten werden. - Das war Kristallbildung aus Schmelze (durchaus incl. unter Druck), wie wir sie von anderen Kristallen auch kennen.

Eis mag die Ritzhärte nach MOS 1 haben, der Fingernagel hat 2,5, Calcit 3 ... Diamant 10 (kann alle anderen ritzen), neue technische Materialien gehen wohl noch höher. Diamant hat wegen des sauber kubischischen Gitters immerhin eine sehr gute Spaltbarkeit.

Zitat:
Wenn du mich fragst, gibt es letztlich nur ein "Ein und das Selbe", welches ein "Ursubstrat" bildet, das uns gegenüber immer so auftritt, entsprechend wie unsere eigene Dimensionierung und unsere eigene Beschleunigung darin ist, mit der wir diesem "neutralen" Ursubstrat begegnen...
darauf willst du hinaus? Das Ursubstrat mag das sein, was wir Energie nennen. (@Z nannte es Stoff, das war bis auf den QT-Hass der einzige gravierende Unterschied). Nach dem Unvollständigkeitssatz können wir nicht wissen, was es tatsächlich ist. Wir können die Eigenschaften erkunden.


Gruß Uranor
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