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Alt 17.08.07, 14:42
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richy richy ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
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Standard AW: Definition der Zeit

Immerhin mal ein guter Einwurf :-)

Nehmen wir erst mal das ab und auftauchen. Das entspraeche einem dx5/dt
Das Teilchen aendert hier seine Moeglichkeit der Existenz hier.
Muesste man jetzt die Physiker hier fragen. Gibt es hier eine Zeitdauer zwischen Ursache und Wirkung , also bis eine W-Welle z.B. kollabiert ? Ich meine nein.
Wenn ich mich entschliesse eine chinesische Vase fallen zu lassen, sinkt deren Ueberlebswahrscheinlich instantan.

Und die Bewegung selbst ?
Waere dies eine Loesung ? dx/dt=dx/dx5*dx5/dt

dx/dx5
*****
sagt aus , dass das Teilchen seinen Ort wechselt wenn ich die Moeglichkeitskoordinate aendere.

x5=0 Ich lasse den Radiergummi liegen (Realitaet)
x5=1 ich verruecke ihn um 1 cm nach links (Moeglichkeit, Paralellwelt 1)
x5=2 ich verruecke ihn um 2 cm nach links (Moeglichkeit, Paralellwelt 2)
x5=3 ich verruecke ihn um 3 cm nach links (Moeglichkeit, Paralellwelt 3)

dx5/dt
*****
damit steppe ich durch die Paralellwelten. Eine nach der anderen wird sequentiell abgerufen. Und wer garntiert, dass diese in einer physikalisch sinnvollen Reihenfolge vorliegen ? Nicht etwa

x5=1 ich verruecke ihn um 3 cm nach links (Moeglichkeit, Paralellwelt 1)
x5=2 ich verruecke ihn um 2 cm nach links (Moeglichkeit, Paralellwelt 2)
x5=3 ich verruecke ihn um 1 cm nach links (Moeglichkeit, Paralellwelt 3)

Regelt das die Koordinate x6 ? Der Weltselektor ? Keine Ahnung. Vermute es aber.
Die sichert das physikalische Verhalten aller Teilchen.
Und die Vorstellung ist tatsaechlich bizarr ! Nehme ich mal die Person richy. Damit ich jetzt zum Aldi fahren kann muss es eine Parallelwelt geben, in der ich in 10 min bei Aldi bin.
Nicht nur das. Es muss so viele Parallelweltgeben wie es Orte gibt in denen ich mich in 10 min befinden koennte, falls dies physikalisch moeglich ist. Also in einem Radius von c*t 300 000 km/s *600 s. Auf Makroebene gesehen:
Ich koennte mich jetzt entschliessen eine Superrakte mit v=c zu besteigen und in irgendeine Richtung davonduesen. Und dazu muss eine Parallelwelt dies vorsehen.
Hm aber da es solch eine Rakete noch nicht gibt ... Ich setze fuer mein Fahrrad mal 30 km/h pro Stunde an :-)
Diese Paralleluniversum erzeugen tatsaechlich etwas Schwindelgefuehl :-)
Noch ein Gedankenexperiment.
2 Elektronen bei A und B. Die spannen um sich jeweils eine Parallelweltkugel also um A und B auf. Und beide zusammen ? Ist das die Vereinigung beider Kugeln. Es gibt auch viele physikalisch unzulaessige Wege. Diejenigen bei denen die Elektronen sich durchdringen muessten. Waere mal lustig alle Moeglichkeiten hierfuer durchzuspielen.
Da war doch was mit dem Sirpinskidreieck,dass man auf so eine aehnliche Art und Weise erzeugen kann?
Aber Stop. Fuer jede Kollision kann ich auch Geschwindigkeiten finden in denen diese nicht stattfindet.Ein Elektron bewegt sich z.B nicht. Also doch die Vereinigung beider Kugeln. Nur gibt es in dieser verschiedene Aufenthaltswahrscheinlichkeiten. Was aber wohl weniger juckt.

Na gut.
In der Form koennte das Teilchen irgendwo im Nirvana reisen. Koennte es tun, muss es aber nicht. Eine andere Moeglichkeit waere
dx5/dt*dx/dt*dt/dx5
Zuerst verschwindet es indem es die Parallelwertkoordinate aendert
Dann reist es im Nirvana ganz herkoemmlich dx/dt
Dann dreht es an der Zeit indem es an den Moeglichkeiten schraubt
Das gefaellt mir aber nicht so gut.

Geändert von richy (17.08.07 um 15:46 Uhr)
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