Einzelnen Beitrag anzeigen
  #3  
Alt 13.12.19, 11:57
Zweifels Zweifels ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 26.11.2018
Beiträge: 177
Standard AW: Determinismus - Bagatelle der Unvollkommenheit?

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Ich finde dieses Bild passt sehr gut zur Vorstellung einer „lokalen Physik“, da in diesem Bild der Natur selbst nicht "die Zeit" beleibt Naturkonstanten bis auf die letzte Kommastelle zu „berechnen“. Der Wert ist Unvollkommen – jedes Mal etwas anders - woraus der Zufall dann entsteht.

Ist es vielleicht nur schwer zu glauben, dass c als Wert auch in der Natur unvollkommen ist?
Ich denke Naturkonstanten sind exakt definiert, wir kennen nur nicht das Zahlensystem, das das Universum verwendet.
Beispielsweise ist Wurzel 2 eine endliche Zahl, was man in der Geometrie zeigen kann. Doch im Zehner-Zahlensystem, was wir verwenden wird sie eine Zahl mit unendlich vielen Nachkommastellen.

Weiterhin glaube ich, dass Natur nicht so funktioniert, dass alles bis auf unendlich viele Nachkommerstellen berechnet wird. Denn allein wenn ein Blatt im Herbst vom Baum fällt, bräuchte man unendlich viel Zeit um exakt zu berechnen, wo und wie es bei dem aktuellen Wind auf dem Boden landet (was auch die Chaostheorie beinhaltet). Also auch wenn man es mit Zahlen beschreiben kann, macht die Natur das anders. Sie rechnet nicht, kommt aber exakt zum gleichen Ergebnis, als wenn man es berechnen würde.

Ansonsten versteh ich nicht ganz, was die Forscher im Artikel vorhaben... Aber das geht mir bei vielen Dingen so, die mit der Quantentheorie zusammenhängen (von der Philosophie bis zum glauben, sie sei der Wahrheits letzter Kern... ) Nur weil ein System, das zufälligerweise aus den kleinsten Teilchen besteht, nicht deterministisch abläuft, muss man doch nicht den Determinismus in allen anderen Systemen abschaffen
Mit Zitat antworten