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  #1  
Alt 10.05.23, 19:29
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

Zitat:
Zitat von kwrk Beitrag anzeigen
„müsste die Rotations-Achse des E-Vektors dieselbe Ausrichtung haben wie die anzunehmende Bahn-Drehimpuls-Achse“: hat sie: C, + eine zweite Achse: B.
Die Rotation bezieht sich auf den Ursprung. Für die Geschwindigkeit von C gilt: 0 < C < c0, deshalb auch meine Bemerkung oben, in dem Sinne, dass man so etwas in einem 3D-Gitter mit ausschließlich c0 nicht modellieren kann.

Der Grundgedanke ist: zirkular polarisiertes Licht kann man beschreiben als Drehung von 2 senkrechten Vektoren E und B, in Phase und geradlinig in Richtung von C = c0 . Im nichteuklidischen, gekrümmten Raum ist – für einen äußeren Beobachter – C weder geradlinig noch gleich c0 . Ich führe keine detaillierte 3D-Rechnung durch, sondern betrachte nur die Minimalanforderung an ein stabiles Objekt: konstruktive Interferenz = in Phase. Die Relation der Mittelwerte der Trajektorien von E und B repräsentiert dann offensichtlich die Relation von Teilladungen und magnetischen Momenten in z.B. Baryonen.

Auf dein Modell übertragen müsste man vielleicht versuchen, die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Feldstörung in Abhängigkeit der Auslenkung bzw. lokalen Dichte zu setzen?

Noch zu „Impuls-Erhaltung“: bei der Betrachtung von Einzelschritten im 3D-Raum kann die bei mir nicht gelten. Formell erhält man sie erst für das Gesamtobjekt als Drehimpulserhaltung oder – und das ist ja der Knackpunkt – die Bewegung bezieht sich auf Geodäten in 5D.
grüße, kwrk
Hallo!
Lichtgeschwindigkeit c und Gitter:
Bei mir ist es ein 4D-Gitter, dass den normalen Lorentz-Trafos unterzogen werden kann. Aus der Sicht des bewegten Beobachters sieht es quasi rauten-förmig aus und ein bestimmter Abstand im Raum wird zum Abstand in Raumzeit und umgekehrt. Nur Ansätze mit Foliation und reine 3d-Gitter hätten das Problem. Ausserdem sind meine Grundelemente jetzt Impulse in jeder Richtung. Die Achsen der Raumzeit sind fix und eine Geschwindigkeit ergibt sich erst indirekt über Linearkombinationen von Impuls-Vektor-Elementen in Relation zum Gesamt-Energie-Term. in Abhängigkeit der Auslenkung bzw. lokalen Dichte zu setzen? - also ja

Deine Rotation: der Spin eines Photons hat einen Schraubungssinn um seine Ausbreitungsrichtung. Zwinge ich es in eine gekrümmte Bahn, zeigen E und B mal in Krümmungsrichtung mal entgegen. Die Ausrichtung wird nie über die gesamte Periodendauer in Richtung Krümmungszentrum zeigen.
Dazu müssten E und B in Ausbreitungsrichtung "abrollen" wie der Mond um die Erde.
Aber das scheinst eh nicht zu meinen? Ich verstehe dein Video jetzt so, dass du lokale photonische Zustände annimmst, nicht propagierende und dass diese lokal in Richtung Zentrum "schwingen" respektive drehen? Ein normales Poton ist das nicht.. Eher ein typisches quasistatisches EM-Feld ohne Impuls.
Dann musst dich auch nicht um Impulserhaltung kümmern.

GRuezi!
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  #2  
Alt 11.05.23, 13:20
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

Zitat:
Zitat von ghostwhisperer Beitrag anzeigen
also ja
na also

Ich denke, unsere Ansätze sind in der Detailtiefe sehr verschieden. Ich interessiere mich für Mittelwerte und specke mein Modell so weit wie möglich ab, im Prinzip steckt im vorigen Post alles drin. Schon das Modell für zirkular polarisiertes Licht ist stark vereinfacht. Die Lösungen der Maxwellgl. ergeben lineare Polarisation, erst durch geeignete Superposition solcher Lösungen erhält man zirkulare Polarisation. Dann hat man immer noch nicht die Eigenschaft Photon / Wellenpaket, etc. Aber z.B. für Phänomene in der Optik reicht Amplitude + Phase völlig. Mir reichen die Eigenschaften EBC-orthogonal und Drehimpuls senkrecht zu C.
Wenn ich versuchen würde, meine Vorstellungen auf deinen Ansatz zu übertragen, müsste man jedem Gitterpunkt einen Vektor für die elektrische Feldstärke zuordnen. Verzerren des Gitters führt zu B-Feldern, etc. Das Ganze mit retardierten Potentialen. Nichts, was ich anfassen würde.
Zitat:
Zitat von ghostwhisperer Beitrag anzeigen
lokale photonische Zustände annimmst, nicht propagierende und dass diese lokal in Richtung Zentrum "schwingen" respektive drehen?
Lokal, nicht propagierend (= kein Impuls (in 4D)), drehend (= Drehimpuls): ja.
in Richtung Zentrum "schwingen": so ein Modell (oder mehrere? ) gibt es schon, hat aber soweit ich mich erinnere mit meinem wenig zu tun (kein Bezug zu ART).
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  #3  
Alt 11.05.23, 19:46
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

Hallo!
Eine Frage .. ich knabber jetz ewig an Spin 1/2. Komm nicht weiter..

Da ist mir eingefallen: Paarbildung. Hast du ein Modell, eine Idee, was im Kern passiert? Irgendwie wird ja aus einem Photon-Paar ein Materie-Antimaterie-Paar.

Mit meinem bisherigen Ansatz wird das in Tausend Jahren nix. Ist ja logisch. Bisher rechne ich linear weil die bekannten Massen so unglaublich KLEIN sind.

Aso muss es etwas mit Elektromagnetismus zu tun haben. Die Feinstrukturkonstante rangiert umgerechnet auf Geometrie immerhin schon in der Nähe der Planckskala. Und damit höchstwahrscheinlich irgendwie nichtlinear!

Ich frage wegen folgendem Gedankengang: kleine Energien-große Wellenlängen - ungestörte Superposition: kein Weg hin zu "neuer" Struktur
große Energie oder analog Feldstärke: irgendwas nichtlineares - Vereinigung zu etwas neuem - hier Elektron + Positron
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  #4  
Alt 13.05.23, 12:22
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

Eigentlich könnten dir die Absolutwerte der Massen doch egal sein, wenn du in der Lage bist, verschiedene Werte zu produzieren und zu vergleichen?
Bei Paarerzeugung und -vernichtung stehen auf einer Seite der Gleichung immer rein elektromagnetische Objekte, dass ist mmn ein sehr starkes Argument für einen EM-lastigen Ansatz. Der Formalismus der ART besorgt den nichtlinearen Rest.
Vielleicht kann man aus grundsätzlichen Überlegungen zur Paarbildung irgendwelche Erkenntnisse gewinnen, die einen weiterbringen, aber eine quantitative Behandlung dürfte nicht einfach sein.
Ich werde wahrscheinlich noch sehr lange an Einzelteilchen knabbern, bevor ich mich an Mehrteilchenprozesse mache.
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  #5  
Alt 13.05.23, 16:32
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

Hallo!
Bin in Richtung nichtlineare Wellen weitergekommen.
Ausgehend vom Einstein-Tensor habe ich die "einfachste"
nichtlineare DGL hergeleitet.
Jetzt muss ich sehen, welche Art Stammfunktion diese
erfüllt.. Vermutlich geht das nicht geschlossen, dann muss ich das auf bestimmte Energie-Bereiche beschränken und in dem Rahmen normieren wie es Quantenmechaniker für gewöhnlich machen.
Mal sehen. Ich lad das heute noch hoch.

Ich denke nur über Paarbildung nach weil es dann einen Zusammenhang zwischen Spin 1 und 1/2 geben muss. Zwei Spin 1 gehen rein, zwei 1/ 2 gehen raus.. Da ich inzwischen einen geometrischen Aspekt hergeleitet hab, könnte die Überlegung helfen den nächsten zu finden..

Grüße!
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  #6  
Alt 19.06.23, 19:50
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

HI! Eigentlich wollte ich fragen wie es um die Energie
Eines Teilchens bestellt ist, wenn man unterschiedliche Spin-Zustände unterstellt. Klassisch ergibt sich ja ein Zusammenhang von Drehimpuls und Energie.
Trägt Spin zur INNEREN Energie also der Ruhmasse bei?
Was anderes : ich hab endlich was gefunden wo Pauli-Matrizen hergeleitet werden. Ich hoffe jetzt endlich den tieferen Sinn hinter Spin 1/2 zu finden ...
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  #7  
Alt 20.06.23, 11:56
Bernhard Bernhard ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

Zitat:
Zitat von ghostwhisperer Beitrag anzeigen
Trägt Spin zur INNEREN Energie also der Ruhmasse bei?
Wie groß ist Spin und Ruhemasse bei einem Photon?
__________________
Freundliche Grüße, B.
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  #8  
Alt 20.06.23, 13:08
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

Spin 1/2 => Masse.
Mmn eher eine Symmetriegeschichte:
Spin 1/2 <=> SU(2) <=> SO(3) <=> 3D-Rotation <=> ausgezeichneter Punkt im 3D Raum <=> Ruhesystem
Die Diskussion gab's schon mal.

Edit: "entspricht" nimmt er nicht, deshalb jetzt "<=>" im Sinne von "hängt zusammen mit"

Ge?ndert von kwrk (20.06.23 um 13:45 Uhr)
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  #9  
Alt 20.06.23, 23:31
Bernhard Bernhard ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

Zitat:
Zitat von kwrk Beitrag anzeigen
Spin 1/2 => Masse.
Das entspricht zumindest den bisher bekannten Experimenten, wobei die Massen von Elektron und Elektron-Neutrino über 5 Zehnerpotenzen auch stark unterschiedlich sind (511 keV im Vergleich mit einigen eV).

Zitat:
Mmn eher eine Symmetriegeschichte:
Spin 1/2 <=> SU(2) <=> SO(3) <=> 3D-Rotation <=> ausgezeichneter Punkt im 3D Raum <=> Ruhesystem
Die SU(2) ist eine (ziemlich technische) Eichsymmetrie der elektroschwachen Wechselwirkung und hat so gesehen erstmal rein gar nichts mit einer räumlichen Drehung zu tun. (?)
__________________
Freundliche Grüße, B.
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  #10  
Alt 21.06.23, 14:29
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Theodor Kaluzas TOE, aufgebohrt

SU(2) hat erstmal sehr viel mit Drehungen zu tun (die im allgemeinen Fall räumlich aufgefasst werden können):

http://de.wikipedia.org/wiki/SU(2): „SU(2) die spezielle unitäre Gruppe der Ordnung 2, d. h. die lineare Gruppe der unitären ( 2 × 2 ) -Matrizen mit Determinante 1. Sie ist (zusammen mit der Drehgruppe SO(3 ), deren zweifache Überlagerung sie ist)….“
„umkehrbar eindeutige Entsprechung der Einheitsquaternionen mit SU(2)“
„Spinoren im Gegensatz zu Vektoren nicht schon bei Drehungen um 2? *(=360*o), sondern erst bei dem doppelten* Wert reproduzieren

=> Verwendet man das für ein EBC-Dreibein (d.h.Rechnung mit Einheitsquaternionen + 2x 360°)
1. 3 Lösungen für E: 2/3, 1/3, 1/3 (letztere mit unterschiedlicher Symmetrie)
2. Berechne B für Kombination 2x 2/3 + 1x 1/3
3. Vertausche Komponenten, d.h. Berechne B für Kombination 1x 2/3 + 2x 1/3

=> Quotient aus 2 + 3 = 1,001187 Quotient magnetisches Moment p/n

d.h. interpretiert man SU(2) im Sinne einer räumlichen Drehung erhält man Ladungsverteilung und magnetische Momente von Baryonen.
(0 Parameter; Qualitativ auch Masse, wobei man für eine Quantifizierung Kaluza benötigt)

Warum muss man an Punktteilchen festhalten? Ist doch eigentlich seit Aufgabe des Konstituentenquark-Konzepts eh überholt?
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