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  #1  
Alt 01.08.23, 12:50
evaporation evaporation ist offline
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Standard Capillary action und Evaporation - Kapillarkraft und Verdunstung

Das Hygromobile

Man unterscheidet zwei Arten von Perpetua Mobila:
Ein Perpetuum Mobile 1. Art schafft sich seine Antriebsenergie selbst (Verstoß gegen die Energieerhaltung),
ein Perpetuum Mobile 2. Art wird durch die Umgebungswärme angetrieben (Verstoß gegen den 2. Hauptsatz der Thermodynamik).
Das Hygromobile ist demzufolge ein PM der 2. Art, solange es auf die Verdunstung durch die warme Luft angewiesen ist.
Das Nachfolgemodell, die noch nie gebaute kapillareunruhe.de benötigt keine Verdunstung mehr und wäre, sofern sie funktioniert, trotzdem kein PM der 1. Art,
da sie Wasser in flüssigem Zustand benötigt, und dieser Zustand wird nur durch beispielsweise die von der Sonne erwärmte Luft auf unserem Planeten erreicht.


Das hier vorgestellte (und von mir nach 40 Jahren Nachdenken erfundene) Hygromobile zeigt, daß in der Kapillarkraft mehr Energie steckt als die meisten glauben und bisher bekannt ist !

Das Wasser saugt sich nicht nur entgegen der Schwerkraft in kleinste Räume, es kann sich auch - mit Hilfe einer Kapillaren Umgebung als "Taxi", selber aus dem Wasser ziehen (inclusive dem Taxi), im Fall des Hygromobile im Idealfall sogar (bei einem Meter horizontaler Länge) auf fast 1 Meter Höhe !

Kurz gesagt: Das Wasser zieht sich selber aus dem Wasser !


Noch arbeitet das Hygromobile mit Naturfaserschnüren, die für die Evaporation (Verdunstung) die (durch die Sonne) aufgewärmte Luft benötigen, wenn aber die Schnüre durch andere Medien - wie z.B. Glasplatten mit Zwischenräumen - ersetzt werden, dann gehts (auf den ersten Blick) auch ohne die Energie der Sonne: die einander Kapillar anziehenden Glasplatten werden dann einfach im 90 Grad Winkel seitlich verschoben, wodurch dieser Trick" die kapillare Anziehung ausschaltet". Es wird dann zwar immer noch die Schwerkraft für die Abwärtsbewegung benötigt, aber die könnte man ja (unterwegs im Raumschiff) durch ein "Gummiband" eine Spiralfeder oder ähnliches ersetzen. Egal ob auf der Erde oder im Raumschiff, benötigt wird allerdings immer Wasser im flüssigen Zustand, und das gibt es nur durch Erwärmen mit der Kraft der Sonne oder andere Energieformen. EIn Perpetuum Mobile der 1. Kategorie, was ja Zauberei wäre, ist auch die Kapillare Unruhe nicht, aber dafür ist Wasser in der Regel auf unserem Planeten - dort wo wir uns auch aufhalten - immer flüssig, und hat keine Aussetzer durch Windstille oder die Nacht, wie bei den anderen beiden Energieerzeugern Windrad oder Solarzelle.

In den nachfolgenden Videos zeige ich das sehr perfekt funktionierende Hygromobile, das durch permanentes Beobachten, Anpassen, Korrigieren und immer wieder Umbauen und Neubauen entstanden ist:



Timelaps Doppel:

https://youtu.be/T7M0qb2oOh0?si=El5GvmIh-38mzeJ7

Blick auf die Mechanik:

https://youtu.be/9YBsVZSuLNc

Timelaps Doppel, 6 x runter - 6 x rauf:

https://youtu.be/P2NG2BcGUfc?si=hSDYOwX8lmh5uTvA




Echtzeit: https://youtu.be/CgltySjhEgI
Befeuchtung bei bei Minute 1:45

Echtzeit: https://youtu.be/2dpLhCiNfeE
Befeuchtung bei Minute 18:30


Kurzerklärung: 20 Naturfaserschnüre mit einer Länge von je 100 cm sind nebeneinander an einem Kohlefaserstab befestigt. Durch das Eintauchen in dem darunterliegendem Becken saugt sich das Wasser in die Hohl- und Zwischenräume der Fasern. Mit Unterstützung durch die Kapillarkräfte werden die Schnüre dicker, aber auch kürzer. Die Gesamtlänge beträgt nach der totalen Durchfeuchtung nur noch ca. 98 cm. Durch die Hebelwirkung und die Kraftumlenkung der sich verkürzenden Schnüre an der Gestängeaufhängung ziehen sich diese während der Durchfeuchtung inclusive dem Kohlefaserstab selber aus dem Wasser. Nach dem Aufsteigen und erreichen der Maximalhöhe entweicht das Wasser durch die Verdunstung wieder aus den Kapillargefässen, die Schnüre werden wieder länger und der Hebel sinkt nach unten. Nach einem kurzen Aufsetzen und Verzögern des Absinkens auf der Eintauchverzögerung (links), "platscht" der Kohlefaserhebel mit den Schnüren ins Wasser, wodurch es eine stärkere Befeuchtung der Schnüre gibt als es beim sanften aufsetzen auf die Wasseroberfläche der Fall wäre.

https://youtu.be/Nm9n5B3fufs?si=QxM2t72jl6YjaovE


Hier das Erklärvideo:

https://youtu.be/baxKFItAX9E


Noch viel viel mehr Videos und eine Bauanleitung auf:

http://Hygromobile.de


Fazit:

Das David Hoffmann Perpetuum Mobile zeigt auf eindrucksvolle Weise daß im Kapillareffekt mehr steckt als daß einfach nur Flüssigkeit in einem Röhrchen nach oben steigt oder eine Schnur sich vollsaugt.
Schwämme, Tücher und ähnliches saugen sich voll mit Wasser, aber das wars eben noch nicht !
So wie Steinblöcke zerteilt werden können durch das Gefrieren von Wasser in deren Ritzen so zeigt der Kapillareffekt im David Hoffman Perpetuum Mobile daß da "noch etwas anderes" seine Wirkung zeigt wenn sich Wasser in die Zwischenräume der Naturfaserschnüre "saugt". Ohne dieses "noch etwas anderes" würden die Schnüre nur etwas dicker werden und etwas kürzer. Dann wären sie Nass und das wärs dann auch schon gewesen. Diesen Effekt kennt man von einem Stopfei das in eine Socke geschoben wird: Die Socke wird optisch dicker und kürzer. Genau das passiert auch bem David Hoffman Perpetuum Mobile wenn die Wassermoleküle in die Ritzen und Zwischenräume der Naturfaserschnur "eingesaugt" werden oder sich "hineindrängen". Aber es gibt eben noch zusätzlich diese "etwas andere", das so viel Energie darüber hinaus erzeugen kann damit sich das DHPM selber über die Hebelwirkung und Umlenkung der Richtung und der Energie aus dem Wasser ziehen kann !
Klar kommt der Einwand daß zum Entfernen des Wassers aus den Kapillargefässen die Sonnenenergie benötigt wird, und es deswegen kein PM ist. (Es wird ja auch noch die irdische Schwerkraft benötigt, alleine deswegen würde es schon mal nicht im Weltraum funktionieren) Aber wenn man einen Schritt weiter denkt und andere Kapillargefässe benützt aus denen sich das Wasser leichter durch einen "Trick" entfernen lässt, dann hätte man das Problem mit der noch nötigen aufgeheizten Atmosphäre beseitigt und es würde auch in geschlossenen Räumen funktionieren.
Auch dazu hätte ich eine Idee, die allerdings noch nicht als praktisches Modell existiert, kann aber hier schon mal begutachtet werden: kapillareUnruhe.de

Update Juni 2024: Inzwischen habe ich einen Prototyp der Kapillaren Unruhe gebaut. Dabei hat sich gezeigt daß die Adhäsionskräfte verhindern daß die Unterkante der Senkecht montierten Mobilen Glasplatte (1 mm breit, 20 cm lang) Schwierigkeiten hat, die Wasseroberfläche nur durch die erzeugte Kapillarkraft zu verlassen. Ob es nur daran liegt daß ich es nicht perfekt gebaut habe weiss ich nicht. Und ich bin mir nicht mehr sicher ob Adhäsionskraft, Oberflächenspannung und Kapillarkraft drei verschiedene Kräfte sind. Es führt also vorerst kein Weg an der Verdunstung vorbei.

Video nach 80 Tagen / 2000 Stunden Dauerbetrieb:
https://youtu.be/hiZnG6NLoBc

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Ge?ndert von evaporation (28.06.24 um 14:20 Uhr)
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  #2  
Alt 01.08.23, 17:54
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Standard AW: Capillary action und Evaporation - Kapillarkraft und Verdunstung

Zitat:
Zitat von evaporation Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

wollte euch das weiterenwickelte hygromobile zeigen.

Infos dazu gibts auf hygromobile.de, aber hier schon mal ein Video dazu:


https://youtu.be/J4-nqSBznnI

Freue mich auf eure Meinung
Nein, es handelt sich nicht um ein Perpetuum Mobile. Das System der Balkenwaage mit dem Faden, der in das Wasserbecken eintaucht, nutzt die Energie aus der Verdunstung des Wassers, um den Balken vorübergehend zu bewegen. Die Energie wird also nicht aus dem Nichts erzeugt.

Bei der Kapillarwirkung steigt das Wasser im Faden aufgrund von Oberflächenspannung und Adhäsion. Wenn das Wasser im Faden verdunstet, wird Energie benötigt, um die Wasserpartikel aus der flüssigen in die gasförmige Phase zu überführen. Diese Energie stammt ursprünglich aus der Umgebung und wird durch die Verdunstung aufgebraucht.

Da das System nicht in der Lage ist, kontinuierlich Energie zu erzeugen, sondern lediglich vorübergehend von der Verdunstung des Wassers profitiert, ist es kein Perpetuum Mobile. Es nutzt lediglich vorhandene Energiequellen wie die Umgebungswärme und das Wasser, um temporäre Bewegung zu erzeugen.

Das Verdunsten war eigentlich schon der "2. Takt" der Maschine.

Der "1. Takt" der Machine entsteht durch die die Kapillarwirkung wie folgt: beim Hochsteigen des Wassers durch Kapillarkraft ist keine Verdunstung erforderlich. Die Kapillarwirkung beruht hauptsächlich auf zwei Kräften: der Kohäsion zwischen den Wassermolekülen und der Adhäsion zwischen den Wassermolekülen und der Oberfläche des Kapillars (z. B. eines dünnen Fadens oder einer engen Röhre).

Durch diese beiden Kräfte wird das Wasser im Faden oder der Röhre nach oben gezogen, entgegen der Schwerkraft. Die Kapillarwirkung ermöglicht es, dass Wasser in feinen Strukturen aufsteigt, wie zum Beispiel in Pflanzenstängeln oder dünnen Rohren.

Im Gegensatz zur vorherigen Situation, bei der die Bewegung des Balkens durch Verdunstung angetrieben wurde, ist hier die Kapillarkraft die treibende Kraft, die das Wasser in die Höhe zieht. Die Energie für das Hochsteigen des Wassers stammt in diesem Fall aus den Kohäsions- und Adhäsionskräften zwischen den Wassermolekülen und der Oberfläche des Kapillars. Es handelt sich jedoch immer noch nicht um ein Perpetuum Mobile, da keine dauerhafte Energieerzeugung stattfindet, sondern lediglich eine Übertragung von Energie von einer Quelle zur anderen.


Abgesehen davon verbraucht sich das Wasser im Behälter.
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It seems that perfection is attained not when there is nothing more to add, but when there is nothing more to remove — Antoine de Saint Exupéry

Ge?ndert von Geku (01.08.23 um 18:12 Uhr)
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  #3  
Alt 02.08.23, 10:51
evaporation evaporation ist offline
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Standard AW: Capillary action und Evaporation - Kapillarkraft und Verdunstung

Vielen Dank für Deine Antwort. Du hast natürlich recht dass die Energie nicht aus dem nichts erzeugt wird, denn das wäre Zauberei oder ein geheimer Anschluss an ein Paralelluniversum.

Dennoch benimmt sich dieses Mobile so wie sich ein Perpetuum Mobile benehmen soll, denn alle benötigten Kräfte sind ja permanent vorhanden, und deswegen bewegt es sich auch permanent, auch dann wenn Sonne und Wind fehlen, Tag und Nacht.

Allerdings nur auf der Erde und nur wenn man es am Meerespiegel (zwecks unbegrenztem Wassernachschub) installiert.

Es ist also, wenn man so will, ein irdisches Perpetuum Mobile, ein Perpetuum Mobile zweiter Art, oder auch dritter Art.

Die Energieausbeute ist in diesem Modell ziemlich karg, aber wenn kluge Techniker das Prinzip verstehen und es professionell verbessern dann ist die Ausbeute um ein vielfaches höher.

Die verwendeten Schnüre arbeiten bereits seit 3 Wochen, und sie "leiern" nicht aus, die Spannung ist also nach wie vor wie am ersten Tag, was wirklich faszinierend ist.

Update Juni 2024: Eines der Hygromobile arbeitet bereits seit mehr als 1 halben Jahr, allerdings haben sich die Schnüre dunkel (Pilz ? ) verfärbt.

Ge?ndert von evaporation (15.06.24 um 11:23 Uhr)
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  #4  
Alt 02.08.23, 15:10
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Standard AW: Capillary action und Evaporation - Kapillarkraft und Verdunstung

Zitat:
Zitat von evaporation Beitrag anzeigen
Dennoch benimmt sich dieses Mobile so wie sich ein Perpetuum Mobile benehmen soll, denn alle benötigten Kräfte sind ja permanent vorhanden, und deswegen bewegt es sich auch permanent, auch dann wenn Sonne und Wind fehlen, Tag und Nacht
Besser wäre: es hat, oberflächlich betrachtet, bestenfalls den Anschein eines Perpetuum Mobiles. Bei der Hebelwaage muss nur die Reibungenergie aufgebracht werden und die ist sehr gering.

Zitat:
Zitat von evaporation Beitrag anzeigen
Allerdings nur auf der Erde und nur wenn man es am Meerespiegel (zwecks unbegrenztem Wassernachschub) installiert
Wellen und Gezeitenkräfte werden den Effekt bei Weitem übertreffen.
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Ge?ndert von Geku (02.08.23 um 15:15 Uhr)
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  #5  
Alt 11.08.23, 13:55
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Standard AW: Capillary action und Evaporation - Kapillarkraft und Verdunstung

[QUOTE=Geku;103390]Besser wäre: es hat, oberflächlich betrachtet, bestenfalls den Anschein eines Perpetuum Mobiles. Bei der Hebelwaage muss nur die Reibungenergie aufgebracht werden und die ist sehr gering.

Hier sieht man die Mechanik vom David Hoffman Perpetuum Mobile:

https://youtu.be/TIHtB4GHjec


Dann hätte ich noch eine grundsätzliche Frage zur Definition PM

Das David Hoffmann Perpetuum Mobile nutzt 3 Energieformen:

Kapillarwirkung, Verdunstung und Schwerkraft.

Und deswegen darf man es nicht Perpetuum Mobile nennen

Was ist aber mit den ganzen Perpetuum Mobile die mit Rädern und Gewichten (nicht) funktionieren. Was wäre wenn sie funktionieren würden ? Wären sie dann ein Perpetuum Mobile ? Denn sie würden ja nur wegen der Schwerkraft funktionieren. Wären sie dann ein PM der ersten Kategorie ? Oder MUSS ein PM auch im Space bei Schwerelosigkeit funktionieren ?

Die "Kraft" der Schwerkraft gibt es auf der Erde umsonst. Aber sie kommt nicht aus dem nichts sondern wurde auch mal in sie hineingesteckt. Oder etwa nicht ?

Und wenn man irdische Schwerkraft akzeptiert als Energielieferant für ein PM das funktionieren würde, warum schliesst man dann Kapillarkraft und Verdunstung aus ?

Hier ein kurzes Echtzeitvideo, Eintauchen von oben gesehen:

https://www.youtube.com/watch?v=e8hEf1izdNA

Ge?ndert von evaporation (01.07.24 um 16:37 Uhr)
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  #6  
Alt 11.08.23, 18:23
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Zitat:
Zitat von evaporation Beitrag anzeigen
Die kraft der Schwerkraft gibt es auf der Erde umsonst. Aber sie kommt nicht aus dem nichts sondern wurde auch mal in sie hineingesteckt. Oder etwa nicht ?
Kraft macht noch keine Energie! Dazu bedarf es eines zurück gelegten Weges. Erst wenn ich ein Gewicht im Gravitationsfeld anhebe bedarf es Energie. Und wenn das Gewicht herunterfällt wird diese Energie in Bewegungsenergie umgewandelt.

Zitat:
Zitat von evaporation Beitrag anzeigen
Das David Hoffmann Perpetuum Mobile nutzt 3 Energieformen:

Kapillarwirkung, Verdunstung und Schwerkraft.

Und deswegen darf man es nicht Perpetuum Mobile nennen
Um die Bewegung gegen die Reibungsverluste auf Dauer aufrecht zu erhalten muss von außen ständig Energie zugeführt werden.

Ein Perpetuum Mobile ist ein hypothetisches mechanisches Gerät, das in der Lage sein soll, unendlich lange zu funktionieren, ohne von einer äußeren Energiequelle Energie aufzunehmen. Es widerspricht jedoch den Grundprinzipien der Thermodynamik und ist daher in der Realität nicht möglich, da es immer Energieverluste geben würde.
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Ge?ndert von Geku (11.08.23 um 18:35 Uhr)
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  #7  
Alt 12.08.23, 22:32
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Ist ein PM nur dann ein PM wenn es auch im schwerelosen Weltraum funktioniert oder ist es auch dann ein PM wenn es die Schwerkraft eines Planeten braucht ?
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  #8  
Alt 13.08.23, 14:13
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Zitat:
Zitat von evaporation Beitrag anzeigen
Ist ein PM nur dann ein PM wenn es auch im schwerelosen Weltraum funktioniert oder ist es auch dann ein PM wenn es die Schwerkraft eines Planeten braucht ?
Schwerkraft ist keine Energie, sondern eine Kraft. Wenn man der Schwerkraft Energie entnehmen will, dann muss man eine Masse fallen lassen. Nur muss diese Energie durch Anheben der Masse vorher aufgebracht werden. Die Masse kann nicht endlos fallen. Damit sind die Kriterien für ein PM nicht erfüllt.

Eine Masse kann sehr lange in Umlauf um seinen Planeten sein. Es pendelt die Enegie ständig zwischen potentieller und kinetischer Energie, aber durch Luftreibung (es gibt kein unendlich gutes Vacuum) und Gezeitenreibung geht ständig Energie "verloren" (wird in Wärme umgesetzt) und die Masse stürzt letztenendes auf den Planeten.
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  #9  
Alt 13.08.23, 15:41
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Standard AW: Capillary action und Evaporation - Kapillarkraft und Verdunstung

Also ist ein Perpetuum Mobile nur dann ein Perpetuum Mobile wenn es auch in der Schwerelosigkeit funktioniert, hab ich das so richtig verstanden ?
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  #10  
Alt 13.08.23, 15:44
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Standard AW: Capillary action und Evaporation - Kapillarkraft und Verdunstung

Ein Perpetuum Mobile ist ein hypothetisches mechanisches Gerät, das kontinuierlich Energie erzeugt, ohne auf externe Energiequellen angewiesen zu sein. Das trifft auch auf die Energie zu, die beim Fallen im Gravitationsfeld entsteht.
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Ge?ndert von Geku (13.08.23 um 19:16 Uhr)
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