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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #21  
Alt 10.05.21, 19:28
Zweifels Zweifels ist offline
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

Zitat:
Zitat von Mea Beitrag anzeigen
Ja, genau: Gravitationsfeld und elektrisches Feld. Diese Analogie möchte ich betrachten. Und die Frage aufwerfen, ob es möglich ist, dass das Gravitationsfeld gleich dem Raum ist.
Besser: (...) dass das Gravitationsfeld gleich dem Raum in der Zeit ist.
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  #22  
Alt 10.05.21, 20:38
Zweifels Zweifels ist offline
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

Zitat:
Zitat von Mea Beitrag anzeigen
Ein Postulat von Einsteins Theorie ist, dass der leere Raum ohne Materie ungekrümmt und flach ist (bis auf Gravitationswellen). Der Richi-Tensor, ein 2x2 Tensor, der als Kontraktion des Riemannschen Tensors berechnet wird, ist null im leeren Raum. Das ist ein Postulat (!!) in Einsteins Theorie. Materie kommt dann dazu und krümmt diesen Raum. Soweit, so bekannt.
Thx for that! Ich hab mir ein bisschen durchgelesen, was du schreibst und finde es echt gut! Ich muss gestehen, manchmal beschleicht mich die Vermutung, dass du .... nunja, mit deinem Namen Mea (Me-a) andeuten willst, man solle dich Schritt für Schritt lesen, also alphabethtechnisch mit a=1, so aaaaaa^^

Zitat:
Jetzt ein Schwenk zu elektromagnetischen Feldern: Elektronen bespielsweise krümmen das elektrische Feld. Warum tun sie das? Weil sie selbst ein elektrisches Feld besitzen, die Felder addieren sich.

Masse krümmt den Raum. Warum tut sie das? Könnte es sein, dass Masse den Raum erzeugt? Würde sie das tun, dann hätten wir es jedenfalls mit einer Raumkrümmung zu tun.
Masse erzeugt den 3-dimensionalen wirklichen Raum (das dreidimensionale Koordinatensystem auf deinem karrierten Blockblatt). Raum an und für sich gab es, seit dem es Wesen gibt (vermtulich schon immer) und dieser Raum kannte auch eine Form der Zeit (bedingt durch die Wesen), aber eben keine objektives Objekt (wie die Masse), welche eine objektive Raumzeit aufspannt. Demnach hat sich Universum mit dem H (Wasserstoff) dahingehend verändert.

Zitat:
Es gibt ihn nirgends, den ungekrümmten, leeren Raum. In den Galaxien ist der Einfluss der Sterne + des Zentrums so groß, dass sich alle Sterne auf Bahnen um das Zentrum bewegen.
Am Rand der Galaxien, wo wir eigentlich endlich den leeren Raum finden sollten, finden wir stattdessen: die mysteriöse Dunkle Materie.
Also dort, wo der "normale, gekrümmte Raum" in den "glatten, leeren Raum" übergehen sollte, finden wir: Die Dunkle Materie.
hab ich dich richtig verstanden, dass die Dunkle Materie ein Produnkt einer Berechnung ist, welche nicht die Krümmung der Raumzeit an den Grenzen unseres Universums berücksichtigt?

Zitat:
Warum um alles in der Welt soll es s etwas geben wie ungekrümmten leeren Raum? Wenn wir es doch nicht finden, nie gesehen haben und nicht messen können?
Auf deinem karrierten Blockblatt gibt es ihn doch in abstrakter Weise.

Zu den Dingen, die mir noch beim Durchlesen deiner vergangen Posts einfallen:
Über Das Märchen vom Planeten Elektron und der dunklen Ladung: Great work!

Zitat:
Zitat von Mea Beitrag anzeigen
Noch ein bisschen genauer ausgeführt:

- Raumkrümmung allgemein: Masse/Energie => Kontraktion des Raums (Interpretation der ART); genügender Abstand zu Masse/Energie => "Verdünnung" des Raums (meine Idee)

- (meine Idee):Raum existiert nicht als Vakuum, sondern nur in Verbindung mit Masse/Energie. Einfache Lösung der Feldgleichungen (eine kompakte masse) würde so aussehen, dass Masse wie gehabt den Raum krümmt, der aber ab einem bestimmten Grenzwert immer dünner wird (=>negative Krümmung) bis er in der Unendlichkeit verschwindet

- Das Universum wäre nicht flach, sondern eher so ein Netz aus gekrümmten Räumen, in dessen "kompakteren" Bereichen die Galaxien liegen. Widerspricht nicht dem CMB, denn im Mittel wäre es trotzdem isotrop

- Der Effekt der Raumkrümmung außerhalb der Galaxien (innerhalb des Universums) müsste allerdings begrenzt sein, sonst wäre der Gravitationslinseneffekt zu groß (das ist das problematischste an der ganzen Idee, allerdings könnte man vielleicht diese Begrenzungs-Konstante bestimmen)

- Sterne an den Rändern der Galaxien sähen praktisch nur so aus als würden sie sich schneller bewegen, weil der Raum gekrümmt (dünn) ist. Als schaut man auf ein Gitter, das auseinander gezogen ist und die Geschwindigkeit wird in Gitterkästchen pro Sekunde gemessen. Da wir annehmen, das Gitter wäre überall gleich interpretieren wir die Geschwindigkeit als zu hoch, dabei ist nur das Gitter auseinander gezogen.

Noch eine wichtige Frage (für mich): Hat irgendjemand so etwas schon mal gehört oder gelesen?
nope, ich hab das noch nirgendwo so gelesen^^
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  #23  
Alt 10.05.21, 20:58
Mea Mea ist offline
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

Hey Zweifels,
danke fürs Lesen meiner alten Posts. Freut mich, dass Dir die Idee gefällt.

Die Idee hat sich entwickelt, es kann sein, dass ein paar alte Bemerkungen vielleicht Quatsch sind. Keine Gewähr. Es kann natürlich auch sein, dass neue Bemerkungen Quatsch sind. Sowieso die ganze Idee. Ich weiß es nicht. Manchmal habe ich ein gutes Gefühl, dann wieder auch nicht. Aber es fehlen ja sowieso noch die Gleichungen.

Man müsste eine Metrik aufstellen, ähnlich der Schwarzschildmetrik.
v = konstant gilt dabei im weit entfernten Raum, vielleicht auch gleich schon für r>r0. Im Zentrum ein Schwarzes Loch. Die ART gilt weiterhin.

Früher dachte ich mal, man müsste eine Anknüpfung an die Metrik finden, die gegen Newtons Gravitationsgesetz geht (Schwarzschild). Und das widerspricht dann der Metrik für v=konstant, die zu anderen Gleichungen führt. Das braucht man nicht: Das schwarze Loch im Zentrum unserer Milchstraße sorgt für genügend Raum, so dass uns ein quasi-flacher Raum umgibt, in dem sich unsere Sonne und die Planeten bewegen. Also hätten wir "hier" wieder den altbekannten Zustand, dass das Gravitationsfeld der Sonne in den flachen (quasiflachen) Raum übergeht.

Die Frage ist: Was ist zwischen den Galaxien? Normaler, flacher Raum? Quasi-Minkowski? Oder mein komischer "dünner" Raum?

Wie gesagt sehen wir nirgends den flachen Raum. Im flachen Raum gäbe es keine Gravitationskraft.

Würde der Raum außerhalb der Galaxien immer mehr dem flachen Raum ähnlicher werden, bräuchten wir keine dunkle Materie.

Geändert von Mea (10.05.21 um 21:32 Uhr)
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  #24  
Alt 10.05.21, 22:00
Mea Mea ist offline
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

Also wenn jemand noch mehr altes Zeug von mir lesen möchte dann würde ich dahin verweisen:

https://scienceblogs.de/astrodicticu...rie-widerlegt/

Eine wilde Diskussion in den Kommentaren.
Allerdings ist da wirklich einiges an Unsinn dabei. :-/

Vielleicht ist der Schluss brauchbar: Die Metrik, die dort hergeleitet wird.

Vielleicht kann man diese Metrik ansetzen für eine Masse, die nicht in einem schon vorhandenen Raum für noch mehr Raumkrümmung sorgt (wie die Sonne, die Erde etc.), sondern die den Raum (aus nichts) erzeugt. Und damit hat man dann auch die Randbedingungen für Gegenden, in denen sonst die dunkle Materie eingeführt werden muss.
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  #25  
Alt 10.05.21, 22:52
Zweifels Zweifels ist offline
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

Zitat:
Zitat von Mea Beitrag anzeigen
Die Frage ist: Was ist zwischen den Galaxien? Normaler, flacher Raum? Quasi-Minkowski? Oder mein komischer "dünner" Raum?

Wie gesagt sehen wir nirgends den flachen Raum. Im flachen Raum gäbe es keine Gravitationskraft.
Meine Meinung: Im Zentrum des Universum befindet sich das Totenreich aller "zweitgeborenen Wesen" (also jene, die im Universum geboren wurden), welches sich im Gegensatz zu den darum rotierenden Galaxien der "noch nicht gestorbenen" aus Antimaterie besteht. Der Übergang von Materie zu Antimaterie erfolgt durch die Komplexen Zahlen mit i² = -1 bzw. i = -(1/i). Die Grenze zwischen Totenreich und Reich der Lebendigen (bzw. den Rändern von Galaxien) wird dadurch gebildet, dass Materie und Animaterie zerstrahlt, was verhindert, dass Anitmaterie im Lebenden Universum stabil bleibt, und ebenso, dass Materie im Totreich stabil bleibt.
Das ist aber nur meine Meinung... Demnach würde das Totenreich genauso aussehen, wie diese Welt, auch wenn hier die Ladungen vertauscht sind. Wasser wäre dann aus zwei Positronen e+ und einem Antiproton p- aufgebaut, aber das würden die Bewohner nicht wahrnehmen (da die Festlegung von positiver und negativer Ladung willkürlich ist). Und da es sich im Zentrum befindet, scheinen sich dort alle gestorbenen Wesen zu treffen.
Aber wie gesagt, dass ist nur meine Meinung^^
Damit ist das ganze Universum durch Materie und Antimaterie aufgebaut. Aber im Zentrum könnte auch ein Kosmotron sein, wie John Ullmann meint...

Warum befindet sich vor dem Zentrum der Milchstrasse eine Gaswolke, so dass wir es nicht beobachten können? Vermutlich sollen wir es nicht^^
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  #26  
Alt 11.05.21, 01:35
Uli Uli ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

Du willst uns auf den Arm nehmen. Ich denke, du tust Mea keinen Gefallen damit, sein Thema in Absurditäten versinken zu lassen. Bitte stell das ein!
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  #27  
Alt 11.05.21, 05:25
Mea Mea ist offline
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

Danke, Uli!!!
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  #28  
Alt 11.05.21, 12:38
Benutzerbild von TomS
TomS TomS ist offline
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

Zitat:
Zitat von Mea Beitrag anzeigen
hm.. okok, sehe grade Ricci ist ja null außerhalb der Masse. Aber die Raumkrümmung ist immer noch da.

Welcher Tensor oder Skalar gibt denn die Raumkrümmung an außerhalb der Masse?
Die Krümmung der Raumzeit ist immer im Riemannschen Krümmungstensor codiert. Im Vakuum mit Ricci-Krümmung = Null bleibt ggf. noch eine nicht-verschwindende Weyl-Krümmung.
__________________
Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.

Geändert von TomS (11.05.21 um 13:56 Uhr)
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  #29  
Alt 11.05.21, 13:35
Mea Mea ist offline
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

OK, im materiefreien Raum ist Ricci gleich Null. Äußere Schwarzschild-Lösung. Feldgleichung. Der Weyl-Tensor ist im Minkowski-Raum gleich Null.

Wie ist der Weyl-Tensor zwischen dem Schwarzschildradius und der Unendlichkeit? Er ist am Schwarzschildradius groß und geht dann gegen 0 (gegen Minkowski), richtig?

Ich stelle mir eine Raumzeit vor(*), die sich anfangs (ab Schwarzschildradius) ähnlich der Schwarzschhildmetrik krümmt, aber dann NICHT in den Minkowskiraum übergeht, sondern sich immer weiter "verdünnt". Asymptote 1 = Minkowski oder Asymptote 0 = nicht vorhandener Raum. Der Weyl-Tensor würde doch im letzteren Fall auch im Unendlichen gegen null gehen, oder?
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  #30  
Alt 11.05.21, 14:04
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TomS TomS ist offline
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Standard AW: Postulat vom flachen Raum hinterfragt

Zitat:
Zitat von Mea Beitrag anzeigen
Wie ist der Weyl-Tensor zwischen dem Schwarzschildradius und der Unendlichkeit? Er ist am Schwarzschildradius groß und geht dann gegen 0 (gegen Minkowski), richtig?
Der aus dem Weyl-Tensor abgeleitete Skalar ist ~ R² / r⁶.

R entspricht dem Schwarzschild-Radius, r dem Abstand von der Singularität.

Zitat:
Zitat von Mea Beitrag anzeigen
WIch stelle mir eine Raumzeit vor, die sich anfangs (ab Schwarzschildradius) ähnlich der Schwarzschhildmetrik krümmt, aber dann NICHT in den Minkowskiraum übergeht, sondern sich immer weiter "verdünnt". Asymptote 1 = Minkowski oder Asymptote 0 = nicht vorhandener Raum.
Letzteres ist im Rahmen der ART nicht beschreibbar. Es gibt nur „Raumzeit“, nicht „mehr oder weniger Raumzeit„ und auch nichts außerhalb der Raumzeit.
__________________
Niels Bohr brainwashed a whole generation of theorists into thinking that the job (interpreting quantum theory) was done 50 years ago.
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dunkle materie, flach, leerer raum, richi-tensor

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