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  #1  
Alt 10.05.21, 17:55
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Standard John Ullmann's "Das Universum ist in der Sprache der Mathematik geschrieben"

Ich habe nun sein Buch das erste Mal durchgelesen und fand es echt gut. Angefangen vom Leben des Galilei, über Newton und Einstein bis hin zur Stringtheorie zeigt es grob die Geschichte der wirklichen Naturwissenschaft auf, stellt Zusammenhänge der neuesten Theorien her und beschreibt diese in einer einfachen (und meiner Meinung nach dieser Disziplin am vortrefflichsten geeignetsten) Sprache auf, wie ein konsistentes und physikalisch geschlossenes Weltbild eines Individums aussehen kann.
Begeistert haben mich vorallem Sätze wie:
S.7 "Als Galilei unter Druck der Inquisition seine Lehre widerruft, sind seine Zöglinge und Schüler enttäuscht." Und daher richte ich mein Wort an diese Zöglinge und Schüler: Natürlich wäre es für das Individuum Galilei besser gewesen, Jahrzehnte im Verlies grausam gefolt zu werden, als seine Lehre zu widerrufen!....!
S.12 "Die Physik bestimmt die Philosophie der Erkenntnis und nicht umgekehrt!"
S.17 "Doch der Quantenmechanismus kennt keine Kräfte, er kennt nur Wirkungen" (was für mich der Einstieg in die Quantenmechnik sein wird!)
S.68 "Die Behauptung dass Physik mehr sei als nur Mathematik bedarf einer genaueren Darlegung. Zunächst ist dazu festzustellen, dass sich die Mathematik mit der Darstellung von Mengen, Abbildungen und Strukturen beschäftigt." SO IT IS!

Während ich mich am Anfang leicht tat, es zu verstehen, bin ich im Mittelteil etwas in stocken geraten. Denn auch wenn es in einer schönen einfachen Sprache geschrieben ist, werden nunmal Begriffe verwendet, die ein unglaubliches Vorwissen brauchen. Aber das ist gut als Einstieg, denn folgt man dem Beispiel, hat mein ein kleines Buch in den Händen, welches auf grosse Theorien verweist, aber stets einem das Gefühl gibt, nicht den Überblick über das Ganze zu verlieren, da man stets zurück zu dem kleinen Buch gehen kann. Und ich denke das war auch die Absicht dahinter.

Da ich das Buch nun gelesen habe, hat sich mein Weltbild auf folgende Weise verändert (und dahingehend an John die Frage, in wie weit das mit dem Kernaussagen des Buchs übereinstimmt und wo ich die Welt ein wenig anders sehe)

Antimaterie könnte der Hinweis sein, dass neben unserem Matierie-Universum ein Anti-Materie-Universum existiert. (Vielleicht das Totenreich?)
Auf S.62: "Es besteht eine Gleichheit zwischen den gravitatischen und den metrischen Kräften."
Wie gesagt, wenn man in einer 5. Dimension einer vierdimensionalen Raumzeit eine -wie auch immer geartete Scheinkraft- einführt, ist diese Gleichheit gegeben. Doch meiner Meinung nach muss das nicht unbedingt durch die Erzeugung von Paarmaterie von statten gehen. Meiner Meinung nach ist nach wie vor die Rotation die Gegenkraft der Graviation. Und dahingehend unterscheide ich "geordnete und stets gleich ablaufende Rotation" und "chaotische Rotation". Also am Beispiel des Sternenzeltes:
Monde, Planeten und Sonnen haben eine geordnete Rotation und wirken graviativ anziehend auf alle Massen.
Kometen, Felsbrocken und Steine haben eine chaotische Rotation und damit in der Summe keine Rotation, also selbst keine Gravitation. Sie werden aber von Monden, Planeten und Sonnen angezogen.
Ein Spin eines Elektrons ist eine geordnete Rotation. (damit wäre in meiner Theorie die Quantengravitation bereits erklärt)
Es gilt, dass man die vier Fundamentalkräfte der Physik nach ihren Erzeugern unterscheiden sollte:
Gravitation: nur Masse
Eletromagnetismus: positiv und negativ geladene Teilchen.
Starke und Schwache Wechselwirkung: positive, negative und neutrale Ladungen. D.h. das Neutron spielt hier die entscheidende Rolle.

Die Grundformel unseres Universum liegt vermutlich in der kinetischen Energie.
Für die Ableitung von E_kin = 1/2 m v² gilt (E_kin(v))' = m v. Man leitet hier nach der Geschwindigkeit v ab, was bei John Ullmann zu dem virtuellen Teilchen führen könnte.

Weiterhin erklärt er, wie eine Teleportation unter Quanten stattfinden kann mit einem verschränkten Quantenpaar und einem 3.Teilchen. Und damit komme ich zu meiner Frage:
Schau mir grad die alte Serie Stargate SG-1 an. Dort hat eine hochentwickelte Rasse eine Stargatesystem in unserem Universum installiert, welches von den Menschen gefunden wurde und durch das Stargate SG-1 genutzt.

Könnte die Serie tatsächlich auf einem wahrem Hintergrund beruhen?
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