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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 14.05.21, 15:05
Mea Mea ist gerade online
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Standard radical field equations and thin space (*)

So, habe jetzt einen Text verfasst, der das alles noch mal zusammenfasst. Besonders stolz bin ich auf die Idee des freien Falls unseres Sonnensystems, was erklärt, warum bei uns Newton gilt (Minkowski-Randbedingung) und am Rand der Galaxien MOND (vanishing space-Randbedingung). Freue mich über Kommentare. Aber bitte macht mich nicht böse fertig, wenn ich was nicht verstanden habe. Ich bin auch nur ein Mensch. Fachliche Kritik ist sehr willkommen. Auch und gerade, wenn es sich dann insgesamt als falsch herausstellt.


Radical reinterpretation of the field equations possibly solves the dark matter mystery without the need for any modification.

The structure of the Einstein field equations is similar to that of the Maxwell equations. In electrodynamics, charge carriers are the sources of electromagnetic fields while in General relativity, the energy momentum tensor is the source of a volume gain represented by the Ricci tensor. However, the conception of the boundary conditions is fundamentally different in both realms: In General relativity, a standard practice is to gain a metric by assuming a constant space-time in large distance of the central mass. In contrast, in electrodynamics, one never would assume a constant electromagnetic field in the absence of any source.

In the solar system, General relativity and the derived Newton’s law are two of the best-proven equations in physics. Yet, the solar system moves with a speed of 220 km/s around the center of the galaxy. Therefore, within the solar system, the boundary conditions are on the one hand the space-time whose source is in the center of the galaxy, and, on the other hand, the free-fall condition. The latter leads to a locally flat space-time within the moving coordinate system. Therefore, the boundary condition of flat space-time is an adequate assumption for the solar system.

Regarding whole galaxies, the velocities of the stars do not slow down with the distance from the center as expected by Newton’s law. To explain these higher velocities, variants of two approaches are made in coherence with General relativity. The first is to assume halos of unknown dark matter around the galaxies, the second is adding unknown scalar, vector or tensor fields to the Einstein equations.

Here, by emphasizing the analogy of electrodynamics and General relativity, a third, not previously considered possible solvation of the dark matter mystery is firstly named: By radically reinterpreting the field equations as “mass is the source of the space-time field”, it is suggested to calculate a metric for vanishing space-time out of the original, unmodified field equations. This metric is defined by leading to constant velocities of the stars. As coming from the original field equations it is of the standard form ds²= B(r) c² dt²-A(r) dr²-r² (dθ²+sin² θdϕ²), while for the first time allowing A(r)→0 for r→∞. The vanishing space-time (A(r)→0) is a radical consequence of the interpretation of the Einstein equations as field equations. If confirmed, the vanishing space-time would imply that there are huge regions of thin space between all galaxies. A fundamental paradigm shift in the interpretations of astrophysical observations on meso- and macroscales would be inevitable.
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  #2  
Alt 14.05.21, 15:52
Hawkwind Hawkwind ist offline
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Standard AW: radical field equations and thin space (*)

Zitat:
If confirmed, the vanishing space-time would imply that there are huge regions of thin space between all galaxies.
Switching to English language won't help; I insist on this question:

How can physicists check this prediction. Please give an experiment how to find out if space is thin or not.
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  #3  
Alt 14.05.21, 16:12
Benutzerbild von Marco Polo
Marco Polo Marco Polo ist offline
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Standard AW: radical field equations and thin space (*)

Zitat:
Zitat von Hawkwind Beitrag anzeigen
Switching to English language won't help; I insist on this question:

How can physicists check this prediction. Please give an experiment how to find out if space is thin or not.

Das ist eine knifflige Angelegenheit. Schliesslich hat man keine Fixpunkte, anhand derer man irgendwelche Innenwinkelsummen von Dreiecken messen könnte. Alles ist in Bewegung und das Universum selbst dehnt sich sogar noch aus.


Aber es gibt eine Lösung (zumindest für das beobachtbare Universum)...
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  #4  
Alt 14.05.21, 17:40
Hawkwind Hawkwind ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 22.07.2010
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Beiträge: 2.618
Standard AW: radical field equations and thin space (*)

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Das ist eine knifflige Angelegenheit. Schliesslich hat man keine Fixpunkte, anhand derer man irgendwelche Innenwinkelsummen von Dreiecken messen könnte. Alles ist in Bewegung und das Universum selbst dehnt sich sogar noch aus.


Aber es gibt eine Lösung (zumindest für das beobachtbare Universum)...
Du weisst also, was "dünner Raum" bedeutet, denkst diese "Idee" ist überprüfbar?
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  #5  
Alt 14.05.21, 18:33
Mea Mea ist gerade online
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Standard AW: radical field equations and thin space (*)

Zitat:
Zitat von Hawkwind Beitrag anzeigen
Switching to English language won't help; I insist on this question:
How can physicists check this prediction. Please give an experiment how to find out if space is thin or not.
Ich denke, dass ist einfach die dritte mögliche Erklärung ist neben Veränderung der Einsteingleichungen (= neue Felder) oder dunkler Materie. Nur rein theoretisch erst mal. Ich finde einfach nur so seltsam, dass diese, doch eigentlich recht simple mögliche Erklärung einfach bisher übersehen wurde. (Ich meine, so richtig erklären tut es ja nichts... Man weiß ja trotzdem nicht, was der Raum/die Raumzeit ist etc. pp... aber vielleicht wäre man einen kleinen Schritt weiter.)

Überprüfen könnte man es vielleicht, indem man diese Metrik aufstellt, daraus Gleichungen ableitet (wahrscheinlich führt das zu MOND) und die dann mit den Messungen überprüft. Die Crux an der dunklen Materie ist, dass man sie so verteilen kann, dass sie mit jeder beliebigen Messung übereinstimmt. Also fallen mir erst mal tatsächlich wenige Experimente ein, die die dunkle Materie - Theorie von meiner unterscheidet. Außer natürlich, man findet die dunkle Materie. Dann wäre meins gestorben.

Vielleicht wäre diese Attraktor/Repeller - Sache (von der Quantor geschrieben hat) auf macroscale - Ebene etwas, wo sich Dunkle Materie und der dünne Raum unterscheiden: Dunkle Materie würde doch niemals abstoßend wirken? Der dünne Raum schon.
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  #6  
Alt 14.05.21, 18:44
Mea Mea ist gerade online
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Standard AW: radical field equations and thin space (*)

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Das ist eine knifflige Angelegenheit. Schliesslich hat man keine Fixpunkte, anhand derer man irgendwelche Innenwinkelsummen von Dreiecken messen könnte. Alles ist in Bewegung und das Universum selbst dehnt sich sogar noch aus.

Aber es gibt eine Lösung (zumindest für das beobachtbare Universum)...
Wie meinst Du das?

Meinst Du die Lösung für das beobachtbare Universum die wir haben ist das Standardmodell, lambdaCMD?

Oder hast Du eine Lösung, wie man den dünnen Raum von der Dunklen Materie trennen kann?
Und was meinst Du mit "das beobachtbare Universum"? Beobachtbar = das Licht dieser Sterne erreicht uns. Also Gravitationslinseneffekt? Der wäre durch dunkle Materie und dünnen Raum ähnlich, schließlich krümmt beides die Raumzeit... Deshalb wäre ja der dünne Raum in meinen Augen eine mögliche Erklärung. Vielleicht meinst Du, dass der Gravitationslinseneffekt anders wäre für dünnen Raum und dunkle Materie? Das wäre möglich... Keine Ahnung?!? Damit müssten sich dann mal Leute befassen, die wirklich Ahnung haben... Sowas mit Modellen am Computer durchrechnen oder so?!?
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  #7  
Alt 14.05.21, 20:07
Quantor Quantor ist offline
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Beiträge: 47
Standard AW: radical field equations and thin space (*)

Wie jemand, ich meine Bernhard, schon mal bemerkte:
man sollte deine Theorie erstmal im Newtonschen Limit betrachten.
Was soll da "dünner Raum" bedeuten?
Dass die Gravitationskonstante von der Massenverteilung abhängt?
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  #8  
Alt 14.05.21, 21:02
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 14.06.2017
Beiträge: 1.576
Standard AW: radical field equations and thin space (*)

Zitat:
Zitat von Quantor Beitrag anzeigen
man sollte deine Theorie erstmal im Newtonschen Limit betrachten.
Man kann das auch gerne weiter präzisieren und versuchen die gravitomagnetischen Effekte abzuschätzen. Meine Empfehlung dafür ist die (exzellente) Arbeit von B. Mashhoon, Gravitoelectromagnetism: A Brief Review
https://arxiv.org/abs/gr-qc/0311030
Aufgrund der global schwachen Gravitationsfelder kann man die linearisierten einsteinschen Feldgleichungen verwenden.

Im 20ten Jahrhundert (lang lang ist's her) hat sich auf diesem Gebiet auch ein "gewisser" B. Heim verrechnet und damit auch noch nach seinem Tod im Jahr 2001 einige Diskussionen angeregt. Heim wollte mit gravitomagnetischen Effekten ja sogar einen Raumschiffantrieb realisieren, was aber leider misslang.
__________________
Freundliche Grüße, B.

Geändert von Bernhard (14.05.21 um 21:04 Uhr)
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  #9  
Alt 14.05.21, 21:14
sanftwasser sanftwasser ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 04.01.2018
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 268
Standard AW: radical field equations and thin space (*)

Könntest Du mir (uns) bitte das gravitational Larmor theorem prosaisch formulieren?
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  #10  
Alt 14.05.21, 22:04
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 14.06.2017
Beiträge: 1.576
Standard AW: radical field equations and thin space (*)

Zitat:
Zitat von sanftwasser Beitrag anzeigen
Könntest Du mir (uns) bitte das gravitational Larmor theorem prosaisch formulieren?
Seite 6 ganz unten:
Zitat:
In a similar way, a test gyroscope of spin S with q → q_B = −2m has a gravitomagnetic dipole moment μ_g = −S/c and precesses in the exterior field of a rotating source of mass M and spin J with the frequency [14
In ähnlicher Weise hat ein Test-Gyroskop mit Spin S und q_B = -2m ein gravitomagnetisches Dipolmoment μ_g = −S/c und präzessiert in einem (äußeren) Feld einer rotierenden Masse M und Spin J mit der Frequenz [14].

EDIT: Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Gravity_Probe
__________________
Freundliche Grüße, B.

Geändert von Bernhard (14.05.21 um 22:37 Uhr)
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