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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #141  
Alt 12.07.07, 20:41
Lorenzy Lorenzy ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.494
Standard AW: Absolutät und Relativität = Sein und Schein

Zitat:
Zitat von Hannes Beitrag anzeigen
>>>>>Mich würde mal interessieren, wie du dir die genauere Positionsbestimmung durch RT-Korrektur beim GPS erklärst. Wie siehst du das?<<<<<<

Diese Frage hat mit der SRT sehr wenig zu tun.
Die SRT wird ebenfalls beim GPS berücksichtigt. Beantworte also bitte die Frage, anstatt dich immer davor zu drücken und auszuweichen.
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  #142  
Alt 13.07.07, 01:43
Benutzerbild von Marco Polo
Marco Polo Marco Polo ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 4.982
Standard AW: Absolutät und Relativität = Sein und Schein

Hallo JGC,

Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Wer eine bestimmmte Geschwindigkeit draufhat, der hat auch eine bestimmte, dabei auftretende Trägheit!!.
man hat aber nun mal keine "bestimmte" Geschwindigkeit drauf, da es keine Absolutgeschwindigkeit gibt.

Zitat:
Wenn du jetzt also plötzlich "rechts" abbiegen willst, dann kommen die Querbeschleunigungen ins Spiel..

Je schneller du bist, um so höheren Querbeschleunigungen wirst du ausgesetzt sein, die es innerhalb dieser "bestimmten" Zeit zu überwinden gibt...

Je schneller du also bist, um so höher muss dein zu überwindendes Trägheitspotential sein, damit du in dieser besagten "bestimmten" Zeit die "Biege" kriegst..
Hihi, den muss ich mir merken. Rechts abbiegen im Universum. Durchsage vom Navigationssystem: "bitte nach 200 Metern rechts abbiegen in die Zielstrasse".

Wenn du im Straßenverkehr rechts abbiegen möchtest, dann spielt es schon eine Rolle, welche Geschwindigkeit du drauf hast. Bist du zu schnell, dann baust du wahrscheinlich einen Unfall. Im Straßenverkehr gibt es aber Absolutgeschwindigkeiten, wenn man die Erdoberfläche als Bezugssystem nimmt. Durch die Trägheit der Masse möchte das Auto am liebsten weiter geradeaus fahren. Je schneller du also bist, desto schwieriger wird das Abbiegen.

Ganz anders im leeren Raum. Du zündest dein linkes Seitentriebwerk und du merkst eine Beschleunigung. Diese Beschleunigung ist immer gleich, völlig unabhängig von deinem vorherigen Bewegungszustand. Das einzige was du spüren kannst, ist diese wohldefinierte Beschleunigung. Es gibt keinen Asphalt und keine Reibungskräfte zwischen Reifen und Asphalt.

Du wirst auch nicht fesstellen: uups, jetzt bin ich aber ganz schön weit über das Ziel hinausgeschossen, weil ich zu schnell war. Anhand der Beschleunigung deines linken Seitentriebwerks kannst du unmöglich Rückschlüsse auf deinen vorherigen Bewegungszustand ziehen.

Zitat:
Das heisst, die Zeitdillation und die Längenverkürzungen sind nur optische erscheinungen, die mit den wirklichen Verhältnissen überhaupt nichts gemein haben.
Völlig falsch. Die Zeitdilatation und die Längenkontraktion sind alles andere als optische Erscheinungen. Schauen wir hierzu in die Fachliteratur:

Wenn von Längenkontraktion und Zeitdilatation die Rede ist, entsteht der Eindruck, dass ein irdischer Beobachter ein mit der Geschwindigkeit beta (v/c) vorbeifliegendes Raumschiff tatsächlich um den Faktor sqrt(1-beta²) verkürzt sehen würde und dass er den Gang der Uhr des Raumschiffes tatsächlich um den Faktor 1/sqrt(1-beta²) verlangsamt sehen würde.

Dies ist falsch, weil bei diesen Überlegungen natürlich noch die Zeit berücksichtigt werden muss, die das Licht vom Raumschiff zur Erde braucht. Sehen heisst schliesslich, Licht von dem betreffenden Objekt zu empfangen.

Daher ist auch ein Raumschiff, wenn wir es mit einem Fernrohr beobachten würden nicht um den Faktor sqrt(1-beta²) verkürzt, sondern erscheint verzerrt und teilweise verdreht, so dass wir sogar seine Rückseite sehen können.

Wenn das Raumschiff eine grosse aussen angebrachte Uhr mit Leuchtziffern und Datum hätte, dann könnten wir sehen, was eine schnell bewegte, also der Zeitdilatation unterworfene Uhr tasächlich anzeigt, d.h. wie schnell sie zu laufen "scheint".

Hierzu ein Beispiel:

Reisezwilling B fliegt mit beta=0,8 also 80 % der LG zu einem 8 LJ entfernten Stern. Die Abreise findet im Jahre 2000 statt.

Für Erdzwilling A dauert B´s Hin- und Rückreise jeweils 10 Jahre. B kommt nach A´s Kalender also im Jahre 2020 zurück.

Aus Sicht von B dauert seine Hinreise zum Stern wegen der Längenkontraktion aber nur 6 Jahre. Die Entfernung wurde auf 4,8 LJ kontrahiert und mit beta=0,8 in 6 jahren erreicht. B kommt also nach seinem Kalender im Jahre 2006 auf dem Stern an.

8LJ*sqrt(1-(-0,8)²)=4,8LJ
4,8LJ/0,8c=6 Jahre.

B kommt also nach seinem Kalender bereits im Jahre 2012 auf der Erde an.
B ist also um 8 Jahre weniger gealtert als A.

Soweit so gut.

Wie bereits erwähnt kommt B nach A´s Kalender im Jahre 2010 auf dem Stern an. Das Licht von B´s selbstleuchtender Armbanduhr mit Kalenderanzeige braucht aber nochmal 8 Jahre bis zurück zur Erde und kommt dort im Jahre 2018 Erdzeit an.

A sieht also im Jahre 2018 B´s Kalenderanzeige auf 2006, wenn er ein Fernrohr benutzen würde, und stellt fest, dass B´s Bewegungen, natürlich während der ganzen Zeit der Hinreise, um den Faktor 3 verlangsamt werden und nicht etwa um den Faktor 1/sqrt(1-0,8²)=5/3, wie man meinen sollte.

Dieses Ergebnis ist nicht neu, denn wenn das Licht von B´s Armbanduhr auf der Erde spektroskopiert wird, findet der Astronom nach der Gleichung des Dopplereffektes v/v0=sqrt((1-beta)/(1+beta)) ein Frequenzverhältnis von 1:3, d.h. eine Verlängerung aller Perioden um den Faktor 3.

Dies ist wie ich finde einer der überzeugensten Beweise für die Richtigkeit der Relativitätstheorie. Und das durch einfache Spektroskopie.

Natürlich beobachtet auch B eine Uhr auf der Erde. Die irdische Kalenderanzeige 2002 kommt aus Erdsicht im Jahre 2010 beim Stern an und wird von B bei seiner Ankunft auf dem Stern beobachtet. B schreibt dann aber das Jahr 2006.

Also verlangsamen sich für B alle Bewegungen auf der Erde, natürlich während der gesamten Hinreise, auch um den Faktor 3.

Dies muss natürlich so sein, denn der Dopplereffekt hängt nur von der Ralativgeschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger ab.

Du siehst also, dass die Formeln für die Zeitdilatation und die Längenkontraktion nicht mit dem übereinstimmen, was wir sehen, wenn wir ein relativ zu uns bewegtes Objekt mit einem Fernrohr beobachten würden.


Grüssle,

Marco Polo
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  #143  
Alt 13.07.07, 06:21
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Daumen runter AW: Absolutät und Relativität = Sein und Schein

Zitat:
Zitat von Lorenzy Beitrag anzeigen
Die SRT wird ebenfalls beim GPS berücksichtigt.
... angeblich ... aber ... unnötig ... umsonst ... sinnlos ...
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  #144  
Alt 13.07.07, 06:24
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Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
man hat aber nun mal keine "bestimmte" Geschwindigkeit drauf, da es keine Absolutgeschwindigkeit gibt.
Oh, doch - auch wenn Du es ums Verrecken nicht erkennen und anerkennen kannst oder willst !!!
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  #145  
Alt 13.07.07, 06:28
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Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Im Straßenverkehr gibt es aber Absolutgeschwindigkeiten, wenn man die Erdoberfläche als Bezugssystem nimmt.
Aha, dies ist also DOCH die ominöse Definition (rausgewürgte Anerkennung) der Absolutgeschwindigkeiten a lá Marco Polo - Porco Malo !
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  #146  
Alt 13.07.07, 06:31
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Reden AW: Absolutät und Relativität = Sein und Schein

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Ganz anders im leeren Raum. Du zündest dein linkes Seitentriebwerk und du merkst eine Beschleunigung. Diese Beschleunigung ist immer gleich, völlig unabhängig von deinem vorherigen Bewegungszustand. Das einzige was du spüren kannst, ist diese wohldefinierte Beschleunigung. Es gibt keinen Asphalt und keine Reibungskräfte zwischen Reifen und Asphalt.
Jawohl, die ist schon recht "wohl definiert" von Porco Malo ...
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  #147  
Alt 13.07.07, 06:38
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Daumen runter AW: Absolutät und Relativität = Sein und Schein

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Die Zeitdilatation und die Längenkontraktion sind alles andere als optische Erscheinungen. Schauen wir hierzu in die Fachliteratur:
Die "ZL" und die "LK" sind bloß Hirngespinste.
Die physikalische Wirklichkeit benötigt dies gar nicht ...
Schauen Sie lieber von der "Fachliteratur" weg!
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  #148  
Alt 13.07.07, 06:47
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Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
. . . . . .
Dies muss natürlich so sein, denn der Dopplereffekt hängt nur von der Ralativgeschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger ab.
angeblich, theoretisch, dogmatisch - laut indoktrinierender SRT ...

Aber In Wahrheit und in Wirklichkeit hängen AUCH DIE optischen DopplereffektE auch von der Relativbewegung zwischen Empfänger und LICHT ab, bzw. von der absoluten Bewegung des Empfängers und der absoluten Ausbreitung der Lichtwellen im absolut ruhenden Äther !

Geändert von absolut (13.07.07 um 07:05 Uhr)
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  #149  
Alt 13.07.07, 15:17
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Standard AW: Absolutät und Relativität = Sein und Schein

Tja Marco Polo..

Ich will jetzt nicht respektlos wirken, aber da muss ich "Absolut" Recht geben..

Am besten ich erklär das mal mit einem "Livestream", der das Kontrollzentrum von Huston "live" dir in dein Raumschiff überträgt...

Solange du startest und mit den momentanen "Schleichgeschwindigkeiten" durch den Raum kreuzt, so musst du schon empfindliche Messgeräte benutzen, um feststellen zu können, das der Livestream von der Erde etwas zeitverzögert(was nicht das Problem ist..) und aber auch gleichzeitig etwas verlangsamt abläuft... (das ist DAS, worauf es mir hier ankommt..)

Hat deine Rakete jetzt einen "Warp-Antrieb" und würde jetzt innerhalb von Stunden auf LG und gar noch höher beschleunigen, so würde sich die Übertragung immer mehr verlangsamen(zusätzlich zu der sowieso langen Laufzeit, bis das Signal überhaupt bei dir in der Rakete ankommt, weil du ja dich immer weiter von Huston entfernst)

Das Ganze würde in der Praxis so aussehen, das du zuerst mal natürlich immer länger auf die eintreffende Übertragung warten müßtest, aber auch(und das ist der Knackpunkt) immer langsamer ablaufen würde!

Die Scenerie der Live-Übertragung von Huston würde immer mehr in Zeitlupe ablaufen und spätestens dann, wenn du exakt mit LG unterwegs wärest, dann würdest du nur noch ein eingefrorenes "Standbild" von Huston erkennen. Die später gesandten Daten von Huston würden zwar dort weiterhin abgesendet werden, (die irdische Zeit läuft ja weiter..) aber sie würden dich so lange nicht mehr erreichen, solange du genausoschnell wie die abgesendeten Signale fliegst...

Sie würden dann immer mindestens dem Abstand dir hinterherlaufen, so lange du selbst mit LG unterwegs wärest.

Und jetzt stell dir vor, du würdest schneller als LG fliegen...

Dann würde sich die Darbietung der Liveübertragung aus Huston nämlich umkehren und in der Geschwindigkeit rückwärts laufen, mit der Geschwindigkeit, je weiter du beswchleunigst.

Dann würde der Livestream so weit "zurücklaufen, bis zu dem Zeitpunkt, an der die Übertragung gestartet wäre. Dann würde dein Bild erlöschen, weil du inzwischen weiter von Huston entfernt bist als die Signale sich bisher mit einfacher LG ausbreiten konnten.

So. Jetzt die Rückkehr...

Du kehrst um und fliegst der Erde wieder entgegen...

Die Einschaltung der Übertragung beginnt in dem Moment wieder, in dem du die kugelschalenförmige Ausbreitungszone der Übertragung wieder erreichst und läuft mit der Geschwindigkeit ab, mit der sie auf dich zukommt und gleichzeitig um den Betrag schneller, je nachdem, mit welcher Geschwindigkeit du auf die Erde wieder zurückfliegst....

Das heisst also, würdest du mit einfacher LG zur Erde zurückfliegen, so würde dir die Liveübertragung aus Huston mit der doppelten Geschwindigkeit dargeboten und erst dann wieder auf Orginalgeschwindigkeit sinken, wenn du die Erde erreicht hast(abbremst) und um die Umlaufbahn wieder einschwenkst.. Dann wirst du feststellen, das sich in Wirklichkeit überhaupt kein Paradoxon ergeben hat, weil alles wieder beim Alten ist...

Tja...

Was sollte ich sonst noch dazu sagen...?


JGC
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  #150  
Alt 13.07.07, 15:46
pauli pauli ist offline
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Beiträge: 1.335
Standard AW: Absolutät und Relativität = Sein und Schein

Zitat:
Und jetzt stell dir vor, du würdest schneller als LG fliegen...

Dann würde sich die Darbietung der Liveübertragung aus Huston nämlich umkehren und in der Geschwindigkeit rückwärts laufen, mit der Geschwindigkeit, je weiter du beswchleunigst.

Dann würde der Livestream so weit "zurücklaufen, bis zu dem Zeitpunkt, an der die Übertragung gestartet wäre. Dann würde dein Bild erlöschen, weil du inzwischen weiter von Huston entfernt bist als die Signale sich bisher mit einfacher LG ausbreiten konnten.
Wenn das Raumschiff c erreicht, müsste der Raumfahrer den Strahl aus Houston als eine "stehende Welle" oder sowas sehen, wie könnte das aussehen? Wie sieht Licht aus, wenn es relativ zum Beobachter ruht?
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