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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #111  
Alt 21.08.07, 09:09
quantom quantom ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Solche Bemerkungen führen uns leider nicht weiter.

Eine Uhr stellt eine räumliche Struktur dar, mit der die Veränderung anderer räumlicher Strukturen verglichen werden kann. Den Relevanzparameter nennen wir Zeit.
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  #112  
Alt 21.08.07, 09:14
quantom quantom ist offline
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Beiträge: 136
Standard AW: Definition der Zeit

Hallo Pytharoras:
Es ist wichtig, zunächst den Begriff Zeit, seinen Ursprung und seinen Nutzen zu definieren. Das habe ich in einem Betrag versucht. Erst dann sollte man sich mit weitergehenden Bezügen und Anwendungen dieses Begriffes auseinandersetzen. Andernfalls wird alles zu unklar und kompliziert.
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  #113  
Alt 21.08.07, 09:17
quantom quantom ist offline
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Beiträge: 136
Standard AW: Definition der Zeit

Wenn der Begriff Zeit - wie in meiner Definition geschehen - in möglichst einfacher Weise gestattet, verschiedene räumliche Strukturen miteinander zu vergleichen, so entsprechen "Andere Zeiten anderen Universen". Diese Behauptung ist mit aber einerseits zu gewaltig, andererseits zu trivial.

quantom
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  #114  
Alt 21.08.07, 09:35
quantom quantom ist offline
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Beiträge: 136
Standard AW: Definition der Zeit

Nur zum Verständnis: Was haben diese Begriffe mit dem Begriff "Zeit" zu tun?
Es gibt jenen Parameter, der Strukturen miteinander vergleichen hilft. Das ist die Zeit. Die anderen Begriffe beziehen sich auf die Reaktionsfähigkeit von Strukturen untereinander. Dieses Reaktionsfähigkeit erkennen wir unter Realität. (Beispiel: Kugeln stoßen aneinander, also sind sie unserer Meinung nach real. Sie wirken --> "Wirk"lichkeit.

Wie lassen sich Wirkungen feststellen: durch Beobachtung. Experimente sind gelenkte Beobachtungsvorgänge mit eingestellten und kontrollieren Parametern (z. B. Druck, Temperatur, Frequenz etc). Bei der Beobachtung stört man zwangsläufig das System. Hier geht's dann wieder weiter mit Heisenberg und der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie.

Diese Dinge müssen auch in diesem Forum klar herausgearbeitet werden, falls es einen Sinn über jenen der reinen Diskussion und Selbstdarstellung haben soll.

quantom
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  #115  
Alt 21.08.07, 10:02
JGC JGC ist offline
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Beiträge: 3.276
Standard AW: Definition der Zeit

Hallo Quantom.



Sieht man daran denn nicht, das Zeit nur eine Zustandsbeschreibung einer momentan beobachteten Raumzeit Geometrie und deren zugehörigen jeweiligen momentan verteilten Kräftegeometrien darstellt??

Wie ein Bild in einem Licht-Ton Film, der einem Lichtframe(das optische Momentbild) und einen "akustischen" Frame(Gravitations-Wirkbild), die durch den Lauf im Projektor uns erst nacheinander betrachtet das räumliche Geschehen vermittelt...

Zeit ist also im Grunde "Raum".. Oder "Strecke", "Abstand"...(oder als t² als Fläche wahrnehmbar) Ganz nachdem, in welchem Zusammenhang es jeweils betrachtet wird.. Oder?

Dieses würde aufzeigen, das Zeit tatsächlich nicht existent ist, sondern nur einer Bewegung entspricht, die eben "Quer" zu unserer "Wahrnehmungsachse" verläuft..

Wie sollte es denn sonst möglich sein, das z.B. 1 Kg. Uran bei einer Atomexplosion eine Gigawatleistung zustande bringt, wärend sie im Gegensatz zum millionen Jahre andauernden normalen Zerfall einige Milliwatt an Leistung erbringt...

So betrachtet ist also die maximale Energieausbeute, wenn der Zerfall so schnell ist, das sämtliche Atome gleichzeitig mit Lichtgeschwindigkeit zerfallen, was dessen Energieausbeute auf bestimmte jeweilige Maximalwerte begrenzt(je nach Reinheit des Urans)

Und die würde im Falle einer A-Bombe wohl noch hunderttausend oder gar millionen mal höher liegen, wenn es möglich wäre, in diesem Uran tatsächlich allen Atomen synchron die Spaltung zu ermöglichen..(was hoffentlich nie experimentell betätigt wird)

Meiner Ansicht nach wird der Zeit einfach die falsche Rolle zugedacht...


JGC
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  #116  
Alt 21.08.07, 10:59
Einschwein Einschwein ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von quantom Beitrag anzeigen
Meines Erachtens ist Zeit ein Formalparameter, der es gestattet, räumliche Strukturen in einfacher Weise in Beziehung zu setzen.
..... hätte man diesen Formalparameter nicht, dann müßte man Strukturen direkt oder indirekt miteinander vergleichen. Beispiel: Wann fährt der Zug xyz? Er fährt dann, wenn der Würstelstand auf dem Bahnhof schließt.
Weil die Zeit nicht als Formalparameter sondern als als geschwindigkeits- und gravitationsabhängiger Naturvorgang mißverstanden wird, fährt der Zug xyz nicht zu einer bestimmten Zeit ab, sondern er fährt für jeden Beobachter zu einer anderen Zeit ab, da jeder Beobachter seine Eigenzeit hat.
Außer kann der Zug nach der Relativitätstheorie nicht genau dann abfahren, wenn der Würstelstand auf dem Bahnhof schließt, weil es keine Gleichzeitigkeit gibt.

Je nach Ort und Geschwindigkeit des Beobachters gibt es nach dem allgemeinen Relativitätsprinzip verschiedene Wirklichkeiten:

- der Zug schließt, wenn der Würstelstand abfährt,
- der Zug schließt, wenn der Würstelstand ankommt,
- der Zug öffnet, wenn der Würstelstand abfährt,
- der Zug öffnet, wenn der Würstelstand ankommt,

- der Würstelstand fährt ab, wenn der Zug schließt,
- der Würstelstand fährt ab, wenn der Zug öffnet,
- der Würstelstand kommt an, wenn der Zug schließt,
- der Würstelstand kommt an, wenn der Zug öffnet

- Ein Würstchen brät einen Zug, wenn der Würstelstand ankommt,
- Ein Würstchen brät einen Zug, wenn der Würstelstand abfährt,
..... usw. usw.

Es grunzt
Einschwein
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  #117  
Alt 21.08.07, 11:39
Pythagoras Pythagoras ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 02.05.2007
Beiträge: 222
Standard AW: Definition der Zeit

So wird es also nötig sein, an der Zeit die Begriffe Dauer und Gleichzeitigkeit
zu analysieren. Die Minkowski-RZ hebt doch bei der Frage der Gleichzeitigkeit
(GLZ) an. Das sollte man zuerst bearbeiten.(Inwiefern sind 2 oder mehrere
Ereignisse synchron ? Und wie wissen wir das ?)
Und dann noch die Frage: gibt es ein unveränderliches Maß für Zeit (unabhängig
vom Inertialsystem)(IS)? Ist es die Lichtgeschwindigkeit ?
Ist Zeit ein Synonym für Licht ?

Pythagoras
__________________
Du mich nix verstehen...ächz!
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  #118  
Alt 21.08.07, 11:50
quick quick ist offline
Guru
 
Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 742
Standard AW: Definition der Zeit

Hallo Joachim,

zunächst mal vielen Dank Deine Beiträge zu dem hier aufgeworfenen Problem.
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zur Überzeugung, dass die Formel E=mcc mit Vorsicht zu benutzen ist.

Zitat:
Zitat von Quantenmechaniker Beitrag anzeigen
Um ein Objekt der Masse 511 keV/cc zu erzeugen brauche ich 511 keV Energie.
Diese Objekt könnte z.B. ein Elektron sein. Wir können uns auch vorstellen, dass es durch Photonen erzeugt wurde, deren Energie mindestens diesen 511 keV entspricht.

Zitat:
Zitat von Quantenmechaniker Beitrag anzeigen
Und diese Energie hat sowohl vor als auch nach der Erzeugung dieses Objektes die Eigenschaft a) den Raum zu krümmen und b) der Raumkrümmung auf einer Geodäte zu folgen.
Ich glaube, mit Deiner Aussage kommt man zum entscheidenden Punkt des Problems.

Kann jegliche Form von Energie den Raum krümmen?
Ich denke: Nein!

Diese Eigenschaft bleibt der (wägbaren) Materie vorbehalten.
Wenn also Energie umgewandelt (quasi verbraucht)wurde zu Materie, steht sie für andere Zwecke nicht mehr ohne weiteres zur Verfügung.

Energie in jeglicher Form, also auch Materie, kann aber natürlich mit Gravitationsfeldern wechselwirken, bzw. sich entsprechend der Raumkrümmung bewegen.

Nur Masse kann den Raum krümmen, nicht aber die Energie in einem elektrostatischen oder magnetischen Feldes.(Diesbezügliche Versuche kann man alle als fehlgeschlagen betrachten). Ein Photon und sei es noch so energiereich, krümmt den Raum auch nicht, -eben weil es keine Masse besitzt.

Meiner Meinung nach ist die Formel E=mcc eher wie eine (chemische) Raktiongleichung zu benutzen: E -> mcc oder mcc -> E mit der Angabe der jeweiligen "Reaktionsbedingungen".

Ein Photon hat keine Masse, darf keine Masse haben, weder bei c noch bei Stillstand. Woher sollte denn die Masse auch kommen, solange kein Materiepartikel aus dem Photon erzeugt wurde?

Der "Komplex" eines Atoms mit einem wechselwirkenden Photon ist also auch nicht schwerer als das Atom allein.

Und wenn nun das Photon dieses "Komplexes" in das Atom eingedrungen ist und ein Elektron in ein höheres Orbital befördert hat, ist das jetzt angeregte Atom genauso schwer wie vorher.

Ein angeregtes Atom darf nicht schwerer sein als nichtangeregt, um die Konstruktion eines perpetuum mobiles zu verhindern.
Denkbar wäre hierzu, dass sich die Gesamtenergie des angeregten Atoms auf dem Weg zum Berg genau um den Betrag verringert, den das oben emittierte Photon auf dem Weg zum Tal durch Blauverschiebung gewinnt.

mfg
quick
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  #119  
Alt 21.08.07, 12:00
Einschwein Einschwein ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von Pythagoras Beitrag anzeigen
Ist Zeit ein Synonym für Licht ?

Pythagoras
Ja natürlich, nämlich die Zeit vergeht nicht schneller oder langsamer, sondern tatsächlich nur heller bzw. dunkler.
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  #120  
Alt 21.08.07, 12:07
Einschwein Einschwein ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von Einschwein Beitrag anzeigen
Ja natürlich, nämlich die Zeit vergeht nicht schneller oder langsamer, sondern tatsächlich nur heller bzw. dunkler.
Zeit ist das, was die Lampe anzeigt

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