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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #171  
Alt 27.08.07, 14:03
quantom quantom ist offline
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Registriert seit: 20.08.2007
Beiträge: 136
Standard AW: Definition der Zeit

Gegenfrage zum Verständnis: Was ist die Bedingung der Möglichkeit, die Zahl 2 mit der Zahl 3 zu multiplizieren?
__________________
< Q >
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  #172  
Alt 27.08.07, 14:06
quantom quantom ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 20.08.2007
Beiträge: 136
Standard AW: Definition der Zeit

Vielleicht müssen oder wollen die Physiker auch die Konsequenzen ihrer Theorie tragen: indem sie beispielsweise Voraussagen machen, die eintreffen. Beispiele gäbe es genügend: die gesamte Technik beispielsweise beruht auf physikalischen Effekten (Chemie ist Physik der Atomhülle).

Nun könnte man sagen: Wozu brauche ich die Technik, ich möchte nur philosophieren. Dann bitte aber in einem stockdunklen Raum, vielleicht mit Papier und Bleistift oder sogar ohne diese. Aber bitte nicht mehr an einem Rechner und mit Hilfe des Internets!
__________________
< Q >
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  #173  
Alt 27.08.07, 14:15
uwebus uwebus ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 14.08.2007
Beiträge: 757
Standard AW: Definition der Zeit

seberta,
----
Fuer PHILOSOPHEN mit Sicherheit n i c h t!
----
Ich kenne das ja! Philosophen unterscheiden nicht zwischen Energie und Zeit. Das Universum ist Energie, d.h. es ist ein sich ständig Veränderndes. Veränderungen erfordern eine Ursache, letztere sind physikalisch betrachtet Kräfte. Die Veränderungsgeschwindigkeit örtlicher Geschehnisse verläuft unterschiedlich, also muß ich ein Vergleichsverfahren entwickeln, mit dem ich gleiche Prozesse an unterschiedlichen Orten miteinander in Beziehung setzen kann. Dazu nehme ich z.B. einen überall anzutreffenden Oszillator, zähle dessen Oszillationen, sage zu x Oszillationen Sekunde und vergleiche jetzt zwei Oszillatoren an unterschiedlichen Standorten, indem ich bei beiden eine feste Zahl Oszillationen abzähle und damit sagen kann, wo dieses Ding schneller und wo es langsamer oszilliert. Das ist Zeitmessung.

Philosophisch interessant ist nicht die Zeit, sondern die auf Kraftwirkungen beruhende Dynamik als Zeiterzeuger. Das metaphysisch Wirkende sind Kräfte, das Sein als solches äußert sich erst durch diese als Universum. Zeit ist keine Wirkung, sondern dient der Wirkungsbeurteilung. Aber hier habe ich mir schon mit Dutzenden Philosophen Fehden geliefert. Die einfachste Art, das Universum zu verstehen zu versuchen, ist, es als eine metaphysische Maschine zu betrachten. Örtlich kann ich dann die Regeln der Mechanik anwenden und muß nur nach einem Verfahren Ausschau halten, mit dem diese Maschine ihre örtlichen Verluste in Form von Wärme anderswo wieder in Nutzenergie umwandelt. Hier bietet sich Lichtermüdung an, wobei allerdings die beobachtete Rotverschiebung von der Standardphysik anders gedeutet wird.

Gruß
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  #174  
Alt 27.08.07, 15:15
Einschwein Einschwein ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von quantom Beitrag anzeigen
Vielleicht müssen oder wollen die Physiker auch die Konsequenzen ihrer Theorie tragen: indem sie beispielsweise Voraussagen machen, die eintreffen.
Sehr aufschlußreich ist natürlich auch das Verhalten der konsequenten
Physiker, wenn sie beispielsweise "wissenschaftliche Voraussagen"
treffen, die dann leider doch nicht eintreffen.

Frage mal so einen "berufsmäßigen Wissenschaftler" , um welchen Faktor die primäre Atomuhr in Boulder (auf ca. 1500 m Höhe) tatsächlich schneller geht, als die primäre Atomuhr des PTB in Braunschweig (auf ca 80 m Höhe).

Es grunzt
Einschwein
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  #175  
Alt 27.08.07, 15:35
Einschwein Einschwein ist offline
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Beiträge: 70
Lächeln AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von uwebus Beitrag anzeigen
seberta,
Philosophen unterscheiden nicht zwischen Energie und Zeit.
Das stimmt, deshalb sind Philosophen meistens auch nicht sehr pünktlich.

Es grunzt
Einschwein
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  #176  
Alt 27.08.07, 17:37
seberta seberta ist offline
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Beiträge: 711
Standard AW: Definition der Zeit

Auch die PHILOSOPHEN müssen die Konsequenzen ihres Denkens tragen. Manchmal bezahlen sie mit ihrem Leben dafür, wie seinerzeit SOKRATES.
Aber auch die Physiker müssen natürlich irgedwann sterben.

In der ernsthaften PHILOSOPHIE gilt: Man kann nur denken, was man (er)lebt.
Die Physiker haben es da mit ihren Experimenten "leichter", die sie vor dem Hintergrund der erkenntnistheoretischen Unterscheidung von SUBJEKT und OBJEKT in "objektiv- distanzierter Weise" durchführen können.
In der philosophischen SELBST-REFLEXION sind SUBJEKT und OBJEKT "im Grunde" identisch.
Alles klar?
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  #177  
Alt 27.08.07, 17:44
seberta seberta ist offline
Guru
 
Registriert seit: 07.05.2007
Beiträge: 711
Standard AW: Definition der Zeit

Uwebus,

welche Philospohen sind gemeint?

"Das Universum ist Energie" -JA!
"... ein sich ständig Veränderndes" - JA!

Veränderung ist ein Prozess "in der ZEIT", oder?
Mein Vorschlag: ZEIT ist nicht nur chronos (mit Uhren messbare Zeit), sondern auch kairos = das ständig neue JETZT, der AUGENBLICK, der Bedingung der Möglichkeit auch der ZEIT-MESSUNG ist.
(Vgl. hierzu das Gespräch zwischen A. EINSTEIN und R. CARNAP, auf das ich schon mehrfach hingewiesen habe).
Gruß, seberta
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  #178  
Alt 27.08.07, 18:24
uwebus uwebus ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 14.08.2007
Beiträge: 757
Standard AW: Definition der Zeit

seberta,
----
Veränderung ist ein Prozess "in der ZEIT", oder?
----
Nein, "Die Zeit" gibt es nicht (außer als Zeitung). Zeit wird erzeugt als Produkt aus örtlichen Umfeldbedingungen und Kraftunterschieden.

Licht z.B. ist Energie und verändert seinen Standort, ist aber nach Ansicht der Standardphysik selbst zeitlos.

Als einfachstes verständliches Beispiel, wie Umfeldbedingungen die Zeit verändern, ist die Lösungsgeschwindigkeit von Zucker im Kaffee, heißer Kaffee löst schnell, kalter langsamer. Nehmen wir jetzt als Zeitmesser eine Kaffee-Zucker-Lösungsuhr, wird deutlich, wie groß Zeitunterschiede werden können, um einen Zustand A in einen Zustand B zu überführen.

Gruß
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  #179  
Alt 27.08.07, 19:12
einschein einschein ist offline
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Registriert seit: 25.08.2007
Beiträge: 21
Daumen runter AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von uwebus Beitrag anzeigen
Als einfachstes verständliches Beispiel, wie Umfeldbedingungen die Zeit verändern, ist die Lösungsgeschwindigkeit von Zucker im Kaffee, heißer Kaffee löst schnell, kalter langsamer. Nehmen wir jetzt als Zeitmesser eine Kaffee-Zucker-Lösungsuhr, wird deutlich, wie groß Zeitunterschiede werden können, um einen Zustand A in einen Zustand B zu überführen.
Da wird überhaupt keine Zeit verändert, sondern "die Lösungsgeschwindigkeit von Zucker im Kaffee"!
Es ergeben sich dadurch keine "Zeitunterschiede", sondern "Zeitmessunterschiede", bzw. unterschiedlich gemessene (bzw. gemessene unterschiedliche) "Zeitintervalle"!

Geändert von einschein (27.08.07 um 20:44 Uhr)
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  #180  
Alt 27.08.07, 20:41
Einschwein Einschwein ist offline
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Registriert seit: 09.07.2007
Beiträge: 70
Standard AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von uwebus Beitrag anzeigen
seberta,
----
Veränderung ist ein Prozess "in der ZEIT", oder?
----
Nein, "Die Zeit" gibt es nicht (außer als Zeitung). Zeit wird erzeugt als Produkt aus örtlichen Umfeldbedingungen und Kraftunterschieden.

Licht z.B. ist Energie und verändert seinen Standort, ist aber nach Ansicht der Standardphysik selbst zeitlos.

Als einfachstes verständliches Beispiel, wie Umfeldbedingungen die Zeit verändern, ist die Lösungsgeschwindigkeit von Zucker im Kaffee, heißer Kaffee löst schnell, kalter langsamer. Nehmen wir jetzt als Zeitmesser eine Kaffee-Zucker-Lösungsuhr, wird deutlich, wie groß Zeitunterschiede werden können, um einen Zustand A in einen Zustand B zu überführen.

Gruß
Es gibt keine Zeit, aber wenn man eine Kaffee-Zucker-Lösungsuhr als Zeitmesser verwendet, dann wird Zeit erzeugt als Produkt aus örtlichen Umfeldbedingungen und Kraftunterschieden. Newton glaubte an die absolute Zeit, denn ihm fehlte dieses einfachste verständliche Beispiel, wie Umfeldbedingungen die Zeit verändern, weil er als Engländer nur Tee trank.
Hätte Newton auch mal einen Kaffee gekocht, dann wäre ihm vielleicht aufgefallen, daß die Zeit relativ ist.
Als Einstein mal wieder Krach mit seiner Frau Milewa hatte, mußte er seinen Kaffee selber kochen, dabei ist ihm aufgefallen, daß einmal Kaffee kochen schneller geht als hundert mal Kaffee kochen. Auf diese Weise hat er die Relativität der Zeit entdeckt und sich deshalb wieder mit seiner Frau vertragen. Außerdem hat er entdeckt, daß es keine Gleichzeitigkeit geben kann, weil jede Kaffee-Zucker-Lösungsuhr ihre Eigenzeit hat. Wenn Einstein das nicht entdeckt hätte, gäbe es kein GPS und keine Fernsehen.

Es grunzt
Einschwein

Copyright by Alfred Einschwein, August 2007
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E

Geändert von Einschwein (27.08.07 um 21:33 Uhr)
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