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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #181  
Alt 27.08.07, 21:09
einschein einschein ist offline
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Registriert seit: 25.08.2007
Beiträge: 21
Blinzeln AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von Einschwein Beitrag anzeigen
Newton glaubte an die absolute Zeit, denn ihm fehlte dieses einfachste verständliche Beispiel, wie Umfeldbedingungen die Zeit verändern, weil er als Engländer nur Tee trank.
Hätte Newton auch mal einen Kaffee gekocht hätte, dann wäre ihm vielleicht aufgefallen, daß die Zeit relativ ist.
Es liegt wohl eher daran, dass der einfallslose Newton nur UNGEKOCHTEN Tee OHNE ZUCKER trank (oder er war halt zuckerkrank)! Außerdem trinken Engländer seit je her äußerst pünktlich Tee, täglich genau um 17 Uhr (five o'clock tea)!
Einstein dagegen machte sich gar nix draus, er war bekannntlich ein Chaot, ein Wirrkopf, ein zerstreuter komischer Kauz, der in seiner eigenen 4-D-Welt dahindümpelte und den Kaffeesatz entziffern konnte und daraus wundersame pseudomathematische Formeln und metaphysikalische Gesetze entwarf, über die Struktur und Verlauf unserer psychisch-physikalischen Umwelt u.s.w.

Kopierecht c(constant) 2008 bei Albern Einschein
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  #182  
Alt 27.08.07, 21:28
pauli pauli ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 03.06.2007
Beiträge: 1.335
Standard AW: Definition der Zeit

Wie ist das, kann man im Äther eigentlich auch Zucker umrühren? Ist das dann eine absolute oder relative Rührung?


Suchet den ewigen Äther, dann werdet ihr glücklich sein, später und später
A.E. Neumann
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  #183  
Alt 27.08.07, 21:29
JGC JGC ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
Ort: ES
Beiträge: 3.276
Standard AW: Definition der Zeit

Hi..

Was wäre, wenn es eine viel einfachere Lösung gäbe??

Was stellt denn Zeit in Wirklichkeit dar...?



Einen Abstand!

Einen Abstand zwischen 2 Punkten, die getrennt voneinander wahrnehmbar sind...

Und wie weit müssen diese beiden Punkte voneinander entfernt sein..?

Mindestens so weit, wie die Lichtgeschwindigkeit(als Konstante) bestimmt, wie viel "Strecke" zwischen den beiden Punkten mit LG zurückgelegt werden kann, bevor die Winkelbeschleunigung des Lichtes, die von den beiden Punkten ausgesandt werden, durch ihre zeitliche Wahrnehmung zu einer "Betrachtungs-Unschärfe" des Beobachters führt und nur einen Punkt zeigen..

Schaue ich also rein hypotetisch nur eindimensional in eine Achsrichtung und interessiere mich für 2 unterschiedlich positionierte Punkte, (bei gleicher Punktgrösse) so werden deren Verschiedenartigkeit ihrer Positionen nur durch ihre sich unterschiedlich zeigenden Punktflächen verkörpert...

Der nahe Punkt ist grösser wie der ferne Punkt.. Ein Flächenunterschied.



So.

Jetzt hat also bei einer eindimensionalen Blickweise sich die Blickstrecke zum jeweiligen Punkt nur über die jeweilig zugehörige Punktfläche ergeben, welche sich durch einen zeitlichen Unterschied bemerkbar macht, den das eigene Wahrnehmen und dessen Denkprozesse erst mal verarbeiten müssen, um den beiden Punkten eine unterschiedliche Distanz zuweisen zu können..



Und jetzt....


Jetzt stelle man sich mal vor, dieses obige Prozedere wird nun gleichzeitig in der X,Y und Z-Achse gleichermasen wirksam ...

2 verschieden positionierte Punkte auf einer Geraden schafft eine wahrnehmbare Strecke (Eindimensionales Sehen)

2 Punkte auf einer Geraden und ein Punkt auf einer 90° Winkelgeraden (hochkant oder quer)bilden schon eine wahrnehmbare Dreiecks-geometrie aus, eine 2dimensionale Dreiecksfläche...

Stehen jetzt 2 Geraden mit je 2 verschieden positionierten Punkten im 90° Winkel zueinander, so entsteht der Eindruck einer 4eckigen Fläche(Raute, Trapez, Quadrat) die je nach den entssprechenden Entfernungen zueinander entsprechend definierbar werden...

Stehen jetzt 3 Geraden (X,Y,Z-Achse) mit 2 x 2 Distanzen und die dritte Gerade zu den anderen beiden abermals im 90° Winkelverhältnis, aber diese nur mit einem Punkt. so lässt sich auf jeden Fall schon mal ein pyramidenförmiges Raumvolumen identifizieren

Stehen alle drei Geraden mit je 2 Positionen zueinander, so ergibt sich daraus zeitlich betrachtet(die Unterscheidbarkeid) ein achteckiges Raumvolumen hervor, die von diesen (jeh nach Stellung zueinander entweder ein Kubus, oder eine Trapezpyramide oder einem rautenförmigen Kubus) in erscheinung tritt.

Also vereinfacht...

ein Objekt bewegt sich von A nach B = Strecke, (eindimensionaler Zeitlauf mit LG)

Die Strecke bewegt sich gleichzeitig quer im 90° Winkel zu dem Punkt A´ und B´ (2dimensionaler Zeitlauf)


Dabei entsteht die Flächenwahrnehmung..

Wird jetzt gleichzeitig auch noch eine Bewegung um 90° hochkant nach A´´ und B´´ beobachtet, so resultiert aus diesen 3 Bewegungen gleichzeitig die räumliche 3d -Wahrnehmung unseres Gehirns...

Zeit ist also letztendlich Strecke.....

Und zwar die Strecke, die sich durch die Datenverarbeitung mit LG im Gehirn oder auch in einem Rechner noch auseinanderhalten lässt....

Seht euch einfach mal die Bilder in dem Doc-file an, vielleicht versteht ihr, was ich meine(ich weiss, ich hab mal wieder meine komplizierte Phase...)


JGC
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  #184  
Alt 27.08.07, 21:32
einschein einschein ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 25.08.2007
Beiträge: 21
Daumen runter AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von pauli Beitrag anzeigen
Wie ist das, kann man im Äther eigentlich auch Zucker umrühren? Ist das dann eine absolute oder relative Rührung?
Ach, wie rührend !!!
Gib dem Affen (pauli) Zucker !
... und er führt dir einen "Affentanz" vor (um den Zucker und den Kaffee in seinem Maul umzurühren)!
Aber ob relativ oder absolut, in seinem äther- und hirnlosen Affenschädel rührt sich rein gar nichts !

Geändert von einschein (27.08.07 um 21:42 Uhr)
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  #185  
Alt 28.08.07, 00:12
quick quick ist offline
Guru
 
Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 742
Standard AW: Definition der Zeit

Hallo Joachim,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
Du schreibst
Zitat:
Zitat von Quantenmechaniker Beitrag anzeigen
leider hat deine gesamte Diskussion den Haken, dass du die falsche Vorstellung davon hast, was Bindungsenergie ist.
Dieser "Haken" liegt mit Sicherheit woanders.
Du beschreibst m.E. richtig, was unter Bindungsenergie zu verstehen ist. Aus der Beschreibung zu Deiner Formel aber ist zu entnehmen, dass Du eben nicht die Bindungsenergie meinst, sondern die Enthalpie. Diese Enthalpie entspricht natürlich dem Massenverlust, sagt aber wenig über die wirklichen Bindungskräfte aus.
In der Chemie, wo Massenverluste gerade keine Rolle spielen, kann man bei sehr exothermen Reaktionen die Enthalpie näherungsweise mit der Bindungsenergie gleichsetzen. Bei der Reaktion von Natrium mit Chlor z.B. ist die Reaktionsenthalpie nur ungefähr halb so groß wie die Gitterenergie, die ja den Hauptteil zur Bindungsenergie vom entstandenen Kochsalz beiträgt. Aber das weißt Du ja vielleicht selbst.

Zitat:
Zitat von quick Beitrag anzeigen
Ein Atom wird von einem Photon getroffen, dann kann es seine Energie dazu verwenden, um
a)
das Atom durch Stoß auf eine bestimmte Geschwindigkeit zu bringen, ohne es elektronisch anzuregen. Die gesamte Photonenenergie wird in Bewegung(senergie) des Atoms umgesetzt. Solange dadurch keine relativistischen Geschwindigkeiten erreicht werden, wird man keine Massenerhöhung feststellen können.
b)
das Photon wird absorbiert und das Atom elektronisch angeregt. Wenn nun der elektronischen Anregung genausoviel Energie zukommt wie dem Atom im Fall a) ohne Massenerhöhung, dann kann es im Fall b) auch nicht schwerer sein.
Deine Bemerkung hierzu

Zitat:
Zitat von Quantenmechaniker Beitrag anzeigen
Vorsicht! Hier begehst du den Fehler, dass du im Fall a eine relativistische Näherung machst und die dann zur Argumentation in b für exakt erklärst.
trifft die Sache auf den Punkt. Stimmt (leider), so kann ich nicht argumentieren.

Zitat:
Zitat von Quantenmechaniker Beitrag anzeigen
Ich bin ein Vertreter von Masse=Ruhemasse. Ein schnelles Teilchen hat nicht mehr Masse, es hat nur mehr Trägheit und erzeugt ein anderes Gravitationsfeld.
Das sehe ich durchaus ähnlich, wenn wir uns nur über die Effekte unterhalten. Die Ursachen dafür, versuche aber in einem anderen Licht zu sehen.
Manche meiner Überlegungen, die ich zum Teil erst beim Schreiben machte, muß ich wohl überdenken. Dank Dir, als kompetenten Diskussionspartner, werden ich den "Knoten" in meinem Hirn hoffentlich lösen können.

mfg
quick
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  #186  
Alt 28.08.07, 07:31
Benutzerbild von Quantenmechaniker
Quantenmechaniker Quantenmechaniker ist offline
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Registriert seit: 03.05.2007
Ort: Lund
Beiträge: 104
Standard AW: Definition der Zeit

Hallo quick,

ich denke wir werden uns so schnell nicht gegenseitig überzeugen können. Vielleicht lassen wir beide das etwas sacken. Bestimmt treffen wir irgendwann mit dem gleichen Thema wieder aufeinander und sind dann beide etwas weiter. Unter "Definition der Zeit" ist das eh etwas off topic.

Gruss,
Joachim
__________________
Joachims Quantenwelt
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  #187  
Alt 28.08.07, 08:05
quick quick ist offline
Guru
 
Registriert seit: 05.05.2007
Beiträge: 742
Standard AW: Definition der Zeit

Hallo Joachim,

Zitat:
Zitat von Quantenmechaniker Beitrag anzeigen
Bestimmt treffen wir irgendwann mit dem gleichen Thema wieder aufeinander und sind dann beide etwas weiter.
Das würde mich sehr freuen.
Bis dann.

quick
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  #188  
Alt 28.08.07, 09:09
seberta seberta ist offline
Guru
 
Registriert seit: 07.05.2007
Beiträge: 711
Reden AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von uwebus Beitrag anzeigen
seberta,
----
Veränderung ist ein Prozess "in der ZEIT", oder?
----
Nein, "Die Zeit" gibt es nicht (außer als Zeitung). Zeit wird erzeugt als Produkt aus örtlichen Umfeldbedingungen und Kraftunterschieden.

Licht z.B. ist Energie und verändert seinen Standort, ist aber nach Ansicht der Standardphysik selbst zeitlos.

Als einfachstes verständliches Beispiel, wie Umfeldbedingungen die Zeit verändern, ist die Lösungsgeschwindigkeit von Zucker im Kaffee, heißer Kaffee löst schnell, kalter langsamer. Nehmen wir jetzt als Zeitmesser eine Kaffee-Zucker-Lösungsuhr, wird deutlich, wie groß Zeitunterschiede werden können, um einen Zustand A in einen Zustand B zu überführen.

Gruß
Wenn es die "ZEIT nur als ZEIT-ung" gibt, was ist es dann, das als "Produkt aus örtlichen Umfeldbedingungen und Kraftunterschieden" erzeugt wird? Und was "erzeugt" die UMFELDBEDINGUNGEN und die KRAFTUNTERSCHIEDE?

Ja, LICHT ist zeitlos - ER-LEUCHTUNG auch!
Gruß, seberta

PS: A. EINSTEIN:
"Die Trennung der 3 Gestalten der Zeit, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ist nur eine besonders hartnäckige Illusion. In Wahrheit gibt es nur ewige Gegenwart."
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  #189  
Alt 28.08.07, 09:24
Pythagoras Pythagoras ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 02.05.2007
Beiträge: 222
Standard AW: Definition der Zeit

@Quantenmechaniker

>>>Ein schnelles Teilchen hat nicht mehr Masse, es hat nur mehr Trägheit und erzeugt ein anderes Gravitationsfeld. Wobei man hier bedenken muss, dass nicht nur die Energiedichte, sondern auch die anderen Komponenten des Energie-Impuls-Tensors zunehmen, so dass man ein Teilchen mit Masse m und relativistischen Faktor Gamma nicht mit einem Teilchen der Masse M=Gamma m gleichsetzen kann.<<<
<<

Wenn 2 Massen bei knapp c parallel nebeneinander fliegen, dann haben sie in
Bezug aufeinander doch das gleiche Gravitationsfeld wie im ruhenden Zustand.
Wie ist das nun mit den beiden Aspekten ART und feldhaftes Graviton ?
Wenn eine Masse bei knapp c eine andere Gravitation hat, dann müsste es doch
eine Subtraktion der Wirkungen geben; nämlich ART-Aspekt (G-Feld geändert
wegen Beschleunigung) und Graviton (zur parallel beschleunigten Masse).
Sodaß von einer dieser beiden Massen (< c) von seinem ART-Grav.Bezug zur
restlichen Weltmasse der Wert des systemeigenen G-Feldes (zur zweiten parallelen Masse) subtrahiert werden muss. Wie verhält sich das feldtheoretisch?
Ich hoffe, meine Frage ist verständlich ausgedrückt.

Gruss, Pythagoras
__________________
Du mich nix verstehen...ächz!
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  #190  
Alt 28.08.07, 11:47
uwebus uwebus ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 14.08.2007
Beiträge: 757
Standard AW: Definition der Zeit

Einschein,
----
Es ergeben sich dadurch keine "Zeitunterschiede", sondern "Zeitmessunterschiede", bzw. unterschiedlich gemessene (bzw. gemessene unterschiedliche) "Zeitintervalle"!
----
Was ist denn Zeit?

Immer ein Delta-t, denn Zeit erfordert eine Dimension, ohne letztere keine Zeit. Eine Zahl ohne Dimension ist eine mathematische Größe, sonst nichts. Jede physikalische Größe benötigt eine Dimension.

Wenn Du es besser weißt, stell es hier vor! Mich interessiert, wie man Zeit ohne Dimension darstellen kann.
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