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  #1  
Alt 19.03.12, 11:13
rene.eichler2 rene.eichler2 ist offline
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Registriert seit: 22.07.2010
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Standard wasserstoff

Hallo
wird neutraler Wassserstoff von starken elektrischen Ladungen beeinflusst? (angezogen, so wie Molekühle)

mfG
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http://antimaterie-stern.simplesite.com/

Es ist Alles möglich im Universum, Hauptasache es ist genügend unvernünftig.
Niels Bohr
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  #2  
Alt 20.03.12, 11:41
Benutzerbild von JoAx
JoAx JoAx ist offline
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Hi René!

Zitat:
Zitat von rene.eichler2 Beitrag anzeigen
wird neutraler Wassserstoff von starken elektrischen Ladungen beeinflusst? (angezogen, so wie Molekühle)
Mir ist nicht klar, was du eigentlich meinst. So etwas:
Spezifischer Widerstand und elektrische Leitfähigkeit
?


Gruß, Johann
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  #3  
Alt 20.03.12, 13:25
Benutzerbild von richy
richy richy ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
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Standard AW: wasserstoff

Wasserstoffbrueckenbindung ?
http://de.wikipedia.org/wiki/Wassers...%BCckenbindung
Also dass man mit einem elektrostatisch geladenen Gegenstand einen Wasserstrahl ablenken kann ?
Dazu benoetigt man ein elektonegatives Atom. Sowie eine asymmetrische Geometrie. Somit ginge das mit Wasserstoff alleine nicht IMHO

Ge?ndert von richy (20.03.12 um 13:28 Uhr)
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  #4  
Alt 20.03.12, 14:30
rene.eichler2 rene.eichler2 ist offline
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Registriert seit: 22.07.2010
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Standard AW: wasserstoff

Wasserstoff ist ja elektrisch neutral also sollte er ja von einem elektrischen Feld nicht angezogen werden.

In Molekühlen können sich aber die Bestandteile nach dem elektischen Feld so ausrichten, dass die Molekühle angezogen werden.

Ist es bei einer sehr starken Ladung möglich, dass sich das Elektron im Wasserstoff nach dem elektrischen Feld ausrichtet?

Also wenn die Ladung positiv wäre, das elektron etwas näher an der Ladung liegt als der Kern und deshalb das Atom angezogen wird?

Gruß
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Niels Bohr
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  #5  
Alt 20.03.12, 15:31
Hawkwind Hawkwind ist offline
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Elektrische Ladungsverteilungen, die unter dem Strich neutral sind, entwickeln ein Dipolmoment, sodass sie sich in elektrostatischen Feldern ausrichten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dipolmoment
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  #6  
Alt 20.03.12, 19:40
Benutzerbild von richy
richy richy ist offline
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Es gibt einen Hochton Lautsprecher, der tatsaechlich ueber Iononisierung funktioniert. Dazu sind sicherlich sehr hohe Spannungen erforderlich. Der Hochtoener erzeugt neben Musik auch Ozon. Aber die Atome werden dabei vollstaendig "ionisiert".

EDIT, ZUSATZ :
Im Grunde sollte deine Frage die elektrische Permittivitaetszahl=Dielektrizitätszahl epsilon_r von Wasserstoff beantworten. Denn dieses ist ein Maß fuer die Polarisation.

Zitat:
Permittivitätszahl für Wasserstoff = 1,000252
Quelle: Kuchling, TB der Physik
Vergleichbar mit Luft und damit sehr schwer polarisierbar. (Hohe Spannung notwendig) Du koenntest einen Quantentroll, EPR-Troll dem H2 hinzufuegen. Die polarisieren.

Bitte Gruesse Yukterez im AT Forum von mir.
In seiner Rechnung stuerzen Satelliten mit ihrer Tangentialgeschwindigkeit auf die Erde. Kammikaze GPS. Er sollte besser die Radialkomponente verwenden wie es bereits vorgerechnet wurde. Und im Navi ist keine Atomuhr eingebaut. Und Triangulation hat was mit Dreiecken zu tun tun.
Er kann auch in den GPS Schnittstellenspezifikationen nachschlagen. Die Abweichungen ohne SRT betragen etwa 15m.(Ich hatte 20-40m mit der Rechnung abgeschaetzt) Nur wenn die Sat vom Himmel fallen ergeben sich seine 200m oder mehr. Und die Abweichung aufgrund der ART, Zeitdillatation ist vernachlaessigbar. Technikern kann man vertrauen.

Kurts These lautet uebrigends :
GPS bestaetigt die RT nicht weil es die Lichtinvarianz bestaetigt.
Kuhmilch ist nicht weiss sondern weiss.
Viel Spass

Ge?ndert von richy (20.03.12 um 20:37 Uhr)
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  #7  
Alt 09.03.13, 15:37
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Yukterez Yukterez ist offline
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Hallo, und danke für die schönen Grüße (:
Die Sache mit der Radialkomponente ist die, daß bei einem geosynchronen Orbit, oder einen hohen Turm, keine Radialkomponente da ist, da der Abstand zwischen Sender und Empfänger gleich bleibt, trotz unterschiedlicher v, da diese sich aus ω*r bzw ω*(r+h) zusammensetzt. Leider finde ich die Stelle nicht, wo das schon mal vorgerechnet wurde; hat jemand den Link zur Hand ?

mvH, Yukterez
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  #8  
Alt 10.03.13, 01:46
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Marco Polo Marco Polo ist offline
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Zitat:
Zitat von Yukterez Beitrag anzeigen
Hallo, und danke für die schönen Grüße (:
Die Sache mit der Radialkomponente ist die, daß bei einem geosynchronen Orbit, oder einen hohen Turm, keine Radialkomponente da ist, da der Abstand zwischen Sender und Empfänger gleich bleibt, trotz unterschiedlicher v, da diese sich aus ω*r bzw ω*(r+h) zusammensetzt. Leider finde ich die Stelle nicht, wo das schon mal vorgerechnet wurde; hat jemand den Link zur Hand ?
Zunächst mal stellt man einen Smiley nicht durch (: sondern durch oder :-) dar.

Im Grunde reden wir hier von einem geostationären Orbit.

Bin mir nicht sicher, welche Formel du meinst.

G*ms*M/rs²=ms*omega²*rs ?

Wobei sich die Satellitenmasse ms herauskürzt, also unmassgeblich ist.
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  #9  
Alt 10.03.13, 02:06
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Yukterez Yukterez ist offline
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Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Zunächst mal stellt man einen Smiley nicht durch (: sondern durch oder :-) dar.
Die sind ja beide furchtbar

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Im Grunde reden wir hier von einem geostationären Orbit.
Bin mir nicht sicher, welche Formel du meinst.
G*ms*M/rs²=ms*omega²*rs ?
Wobei sich die Satellitenmasse ms herauskürzt, also unmassgeblich ist
Die Masse kürzt sich raus, aber was ist mit der Geschwindigkeit die von der Winkeldrehgeschwindigkeit der Erde kommt? Nach der ART haben wir durch die Gravitation

ART: t' = t*(1-sqrt(1-2*G*M/r/c^2)+sqrt(1-2*G*M/(r+h)/c^2))

die Frage ist, was wenn der Planet, und damit der Sender, wie auch der Empfänger, mitrotiert? Muss ich diese Differenz Δv = w*(r+h)-w*r, wobei w die Winkeldrehgeschwindigkeit der Erde, r der Radius derselben, und h die Höhe des geostationären Sat bzw Turms ist, über

SRT: t' = t*(sqrt(1-(w*(r+h)-w*r)^2/c^2))

dazurechnen?



rot: ART, grün: SRT (?), blau: Total
Angeh?ngte Grafiken
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  #10  
Alt 10.03.13, 03:08
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Marco Polo Marco Polo ist offline
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Aha. Die Zeitdilatation ist also dein Thema.

Es ist in der Tat so, dass man für Satelltten zwischen SRT und ART Zeitdilatation unterscheiden muss.

Ausnahme: Geostationäre Satelliten.

Da spielt lediglich die ART-Zeitdilatation eine Rolle.

Allgemein gibt es einen Bereich (Flughöhe), wo sich beide Effekte gegenseitig aufheben.
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