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  #1  
Alt 12.05.21, 15:15
Torsten K. Torsten K. ist offline
Newbie
 
Registriert seit: 09.08.2019
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Standard Wellenfunktion als reales physikalisches Objekt?

Trifft man die Annahme, dass es sich bei der ein Quantenobjekt beschreibenden Wellenfunktion um ein reales physikalisches Element mit konstanter Amplitude von h/4 handelt (h = Plancksches Wirkungsquantum), so lassen sich beobachtbare Eigenschaften des Quantenobjektes DIREKT durch die Änderung der Wellenfunktion simulieren. Dazu zählen Impuls, Energie und Spin. Auch die de-Broglie-Wellenlange und die relativistische Massenzunahme können mit der obigen Annahme anschaulich erklärt werden.
Ob das nur Zufall ist?
https://www.quanten-krimi.de
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  #2  
Alt 13.05.21, 12:47
Hawkwind Hawkwind ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 22.07.2010
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Standard AW: Wellenfunktion als reales physikalisches Objekt?

Zitat:
Zitat von Torsten K. Beitrag anzeigen
Trifft man die Annahme, dass es sich bei der ein Quantenobjekt beschreibenden Wellenfunktion um ein reales physikalisches Element mit konstanter Amplitude von h/4 handelt (h = Plancksches Wirkungsquantum), so lassen sich beobachtbare Eigenschaften des Quantenobjektes DIREKT durch die Änderung der Wellenfunktion simulieren. Dazu zählen Impuls, Energie und Spin. Auch die de-Broglie-Wellenlange und die relativistische Massenzunahme können mit der obigen Annahme anschaulich erklärt werden.
Ob das nur Zufall ist?
https://www.quanten-krimi.de
Hmm, das klingt nicht so, als habe deine Wellenfunktion allzu viel mit der Wellenfunktion der Quantenmechanik (Lösungen der Schrödingergleichung zu tun).
Die Bedeutung der Wellenfunktion der Quantenmechanik ist so etwas wie die Quadratwurzel einer Wahrscheinlichkeitsdichte, hat also sicher nicht die Einheiten einer Wirkung. Und eine konstante Amplitude von h/4 sicher auch nicht. Je nach Situation kann alles zwischen ebener Welle (maximale Nicht-Lokalität) und Peak auftreten.
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  #3  
Alt 14.05.21, 08:27
Torsten K. Torsten K. ist offline
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Registriert seit: 09.08.2019
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Standard AW: Wellenfunktion als reales physikalisches Objekt?

Bislang habe ich nur harmonische Wellen simuliert. Wellenlänge und Frequenz entsprechen den Werten der klassischen Quantenmechanik. Die Energie (genauer: ihr Erwartungswert) ergibt sich dann unmittelbar aus der mittleren zeitlichen Änderung der Welle – ohne weitere Parameter.
Soweit unspektakulär. Überraschend war für mich, das einige Phänomene, die der mathematische Apparat der Quantenmechanik liefert, nun eine anschauliche Begründung finden könnten:
- Beispiel Photon: Die mittlere zeitlichen Änderung der Welle (= Erwartungswert der Energie) wird durch deren Geschwindigkeit, Amplitude und Frequenz bestimmt. Da Geschwindigkeit (c) und Amplitude (h/4) konstant sind, hängt die Energie nur noch von der Frequenz ab. Dadurch ließe sich die Quantisierung in einem reinen Wellenbild motivieren.
- Bei linear polarisierten Wellen mittelt sich der Drehimpuls weg. Hingegen verbleibt bei zirkularer Polarisierung ein effektiver Drehimpuls von h/2π=ħ. Man könnte dies als „Spin“ bezeichnen...
- Bei der Überlagerung von Lichtwellen kommt es zur Ausbildung einer einhüllenden Welle. Bewegt sich das Objekt als Ganzes relativ zu einem Beobachter, ändert sich die Wellenlänge der Einhüllenden exakt so, wie wir es als „de-Broglie-Wellenlange“ beobachten.
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  #4  
Alt 14.05.21, 21:10
Quantor Quantor ist offline
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Registriert seit: 21.03.2020
Beiträge: 53
Standard AW: Wellenfunktion als reales physikalisches Objekt?

Wie sind denn deine "Wirkungswellen" physikalisch zu deuten? Und warum ist da die Amplitude h/4,h ist da ja mit dem Wirkungsquantum eine untere Grenze der Wirkung.
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  #5  
Alt 15.05.21, 15:34
Torsten K. Torsten K. ist offline
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Standard AW: Wellenfunktion als reales physikalisches Objekt?

Um die physikalische Realität zu ergründen, auf der Quantenwellen basieren, müsste man im „Keller der Erkenntnis“ mindestens ein weiteres Stockwerk hinabsteigen. Da es dort noch absolut dunkel ist, wäre es reine Spekulation.
In den Gleichungen der Quantenmechanik ist zwar h allgegenwärtig, trotzdem kann die damit zusammenhängende Observable zahlenmäßig kleiner sein (Bsp. Elektronenspin = h/4π).
Quantenwellen, die ein Objekt wie ein Photon oder ein Elektron bilden, offenbaren sich uns durch ihre Wechselwirkungen mit anderen Quantenobjekten. Die beobachtbaren Eigenschaften (Energie / Impuls…) werden durch den Zustand der gesamten Welle (mittlere zeitliche / örtliche Änderung…) festgelegt.
Übrigens finde ich die Bezeichnung „Wirkungswelle“ auch sehr gut.
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  #6  
Alt 22.05.21, 15:26
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard AW: Wellenfunktion als reales physikalisches Objekt?

Nun je, man könnte deine Wirkungswelle ev auf Basis einer diskreten Geometrie deuten. Setzt man ein Abstandsquadrat dem Quadrat der Planklänge gleich, so definiert sich eine Metrik durch die Relation einer "gestörten" Geometrie zur Geometrie eines " weitwech" Beobachters. Das ist typisch ART Verfahren. Entspricht diese Störung aber einer Wellenfunktion so ist eine Metrik zB 1-2×Lp^2×k/r . Wellenlänge gegen Unendlich führt auf g=1=Lp^2/Lp^2. Lp^2 als lokale Größe ist aber physikalisch gleich Wirkung. Nur ist das in dem Zusammenhang eine per Definition für sich keine eindeutig definierte, quasi unbeobachtbare Größe.
Beobachtbar sind in der Geometrie immer nur Vergleiche, denn was ich messe hängt von meinem Maßstab ab. Ich hab dies auf Basis harter Mathe, nämlich ART im Tetradenkalkül auf Basis der Plancklänge hergeleitet.
Warum in der QM aber Wahrscheinlichkeiten auftreten kann ich so nicht erklären, desgleichen kein Spin. Ev in Cartan Geometrie.

Ps: in Zusammenhang mit der ART ist eine Wellengleichung nur eine mögliche Lösung unter vielen und somit geht der Ansatz prinzipiell über die lineare QM hinaus!

Grüße, ghosti
__________________
Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

http://thorsworld.net/

Geändert von ghostwhisperer (24.05.21 um 12:02 Uhr)
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  #7  
Alt 28.05.21, 14:23
Torsten K. Torsten K. ist offline
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Beiträge: 13
Standard AW: Wellenfunktion als reales physikalisches Objekt?

Da zunächst nur einzelne, harmonische Wellen betrachtet werden, ergibt der Begriff des „Erwartungswertes“ keinen Sinn. Vielen Dank für den Hinweis!
Dies macht die Sache eher einfacher:
- Die Energie eines Quantenobjektes ergibt sich unmittelbar aus der mittleren zeitlichen Änderung der Wirkungswelle.
- Der Impuls eines Quantenobjektes ergibt sich unmittelbar aus der mittleren örtlichen Änderung der Wirkungswelle.

Um nicht in unüberprüfbare Spekulationen zu verfallen, würde ich mich auf das beschränken, was sich messen und am PC simulieren lässt. Da die Simulation von Energie, Impuls, Spin und de-Broglie-Wellenlange mit den beobachteten Werten übereinstimmt, könnte es sich bei "Ψmax = h/4 = const." evtl. um mehr als nur eine Annahme handeln?
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