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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 14.08.22, 11:35
HeWhoKnowsNotNothing HeWhoKnowsNotNothing ist offline
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Frage Fragen, Unklarheiten und Hinweise auf eine neue Physik

Noch gibt es keine Weltformel, keine umfassende Theorie zur Erklärung/Beschreibung aller physikalischen Phänomene und daher sollten Fragen und Hinweise auf Widersprüche erlaubt sein, auch wenn man sie (noch) nicht mathematisch vollständig beschreiben kann. Man denke auch an Galileo Galilei, der heute triviales Wissen (die Erde und andere Planeten des Sonnensystems drehen sich um die Sonne) behauptet hat und deswegen Schwierigkeiten bekam, weil seine Thesen nicht zur damligen Doktrin der Kirche passten.

Es gibt keinen Preis für's Wegschauen aber wer die Relativitätstheorie erweitern oder eine bessere Theorie aufstellen kann, der kann nicht nur auf Ruhm und einen Nobelpreis hoffen, sondern auch Deutschland voranbringen. Ich bin nicht so gut mit komplexen Gleichungen und höherer Mathematik, das müssen andere machen aber vielleicht können ein paar Ideen/Hinweise begabtere Physiker für die Entwicklung neuer Theorien oder die Verbesserung/Erweiterung alter Theorien begeistern.

Es mag für manche absurd und bescheuert erscheinen, die Relativitätstheorie anzuzweifeln und vielleicht irre ich mich auch mal aber ich glaube, dass die Relativitätstheorie nicht der Weisheit letzter Schluß ist, siehe auch
Gibt es vielleicht doch einen physikalischen Äther?
Überlichtgeschwindigkeit ist vermutlich möglich
Es gibt berechtigte Zweifel an der Relativitätstheorie + Teil 2

Remzi Öztürk hat sich in seinem Thread über eine Abweichung vom Thema beklagt ("... Wie man sieht, über die Hälfte der Zitate hier, gehen dem Hauptthema vorbei und handelt um Meinungsverschiedenheiten wie man ART/SRT usw. interpretiert oder nicht usw. ..." Zeitillusion Beitrag #73) und daher habe ich diesn Thread hier angefangen. Meine bisherigen Postings im dortigen Thread passen auch gut hierzu:
Nur die Gegenwart existiert real
Das GPS und die Relativitätstheorie
Was passiert bei Bleiatomen nahe Lichtgeschwindigkeit?

Zitat:
Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
Hast Du schon mal ein Elektron um ein Atom rumfliegen sehen, das ist eine alte Modellvorstellung, die für Erklärungen geeignet aber sehr populär ist.
Nein aber du hast selbst in Zeitillusion Beitrag #60 auf diesen Artikel verwiesen:

"... Electrons typically orbit their atoms at speeds much less than the speed of light, so relativistic effects can largely be ignored when describing atomic properties. But notable exceptions include the heaviest elements in the periodic table. Their electrons must orbit at near light speed to counter the strong attraction of their large nuclei. According to relativity, these high-energy electrons act in some ways as though they have greater mass, so their orbitals must shrink in size compared with slower electrons to maintain the same angular momentum. This contraction, which is most pronounced in the spherically-symmetric s-orbitals of heavy elements, explains why gold has a yellowish hue and why mercury is liquid at room temperature. ..." Relativity Powers Your Car Battery

der genau dies behauptet: "Their electrons must orbit at near light speed to counter the strong attraction of their large nuclei." (Relativity Powers Your Car Battery) und siehe auch Mit Lichtgeschwindigkeit um den Kern.

Nun gibt es auch neuere Gedanken wie das Atomorbital aber diese Frage ist berechtigt:

Warum fallen Elektronen nicht auf den Atomkern, den sie umkreisen?

Zitat:
Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
Selbst wenn es so wäre, aus der Sicht des Atomkerns sausen die Elektronen eben drumrum, egal wie schnell das Atom gegen einen äußeren Beobachter ist.
Das (obiges Zitat) ist die relativistische Sichtweise nach Albert Einstein aber die Lichtgeschwindigkeit darf im Normalraum nicht überschritten werden. Wenn die Elektronen nahe der lichtgeschwindigkeit um den Atomkern kreisen, welcher selbst mit nahe Lichtgeschwindigkeit fliegt, dann sind da andere Effekte als bei einem relativ zum Universum ruhenden Atomkern denkbar. Wenn es für dieses Atom da auch nur geringste Unterschiede (wenn es a) relativ stillsteht oder b) mit Lichtgeschwindigkeit fliegt) gibt, dann ist das doch tendenziell ein realer/faktischer Widerspruch zur Relativitätstheorie, oder?

Zitat:
Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
PS: woher soll der Bleikern merken, daß er sich bewegt, vielleicht fliegt der Beobachter an ihm vorbei,
Nun, vielleicht daran, dass es nicht ganz rund läuft. Nun kann ein Bleiatom keine wissenschaftlichen Überlegungen anstellen aber es ist sehr wohl denkbar, dass es einen absoluten Bezugspunkt gibt, siehe
Logische Falsifikation eines maßgeblichen Teils der Relativitätstheorie
Noch eine logische Falsifikation eines maßgeblichen Teils der Relativitätstheorie
und vermutlich experimentell beweisen, siehe
Das revolutionäre Experiment zum Nachweis eines physikalischen Äthers

Zitat:
Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
PS: woher soll der Bleikern merken, daß er sich bewegt, vielleicht fliegt der Beobachter an ihm vorbei, der muß seine Beobachtung verstehen
wegen der Längenkontraktion sieht er das Bleiatom als Flunder, das Bleiatom sieht sich immer rund, aber es sieht den Beobachter als Flunder
Das ist die Sichtweise der Relativitätstheorie aber wenn die Lichtgeschwindigkeit im Normalraum nicht überschritten werden kann, dann muss es für ein bewegtes Objekt einen meßbaren Unterschied machen, ob es einen Lichstrahl in seine Bewegunsgrichtung aussendet oder entgegen seiner Bewegungsrichtung. Das widerspricht zwar der Relativitätstheorie aber es ist simple Logik und Vernunft. Manche berufen sich dabei auf die Gleichungssysteme der Relativitätstheorie und andere denke da einfach logisch. Dieser Konflikt läßt sich mit einem bereits realisierbaren Experiment experimentell untersuchen/auflösen und ich bin sehr für die durchführung von diesem Experiment. Jeder gute Wissenschaftler muss wollen, dass dieses entscheidende Experiment endlich mal durchgeführt wird.

Warum fallen Elektronen nicht auf den Atomkern, den sie umkreisen?

Die naheliegende Erklärung ist, dass die Elektronen den Atomkern so schnell umkreisen, dass sie wegen der Zentrifigalkraft nicht auf den Atomkern fallen. Das erscheint alltäglich aber Trägheit, Zentrifigalkraft und Gravitation sind im Grunde noch ungeklärt.

Es gibt nur ein paar Gleichungen zur Beschreibung von Beobachtungen dazu aber wie Trägheit, Zentrifigalkraft und Gravitation eigentlich funktionierne und möglich sien können, ist noch völlig ungeklärt und die Vermutung Albert Einsteins von einer Raumzeit und geometrischen Gravitation halte ich für unbelegt und unbewiesen.

Wie kommt es eigentlich, dass Atomkerne so stabil sind, dass sie so wunderbar von Elektronen umkreist werden? Warum gibt es nicht viel mehr Atome, wo die Elektronen am Atomkern kleben? Eine denkbare Erklärung wäre eine 5. fundamentale Wechselwirkung (siehe auch Die vier fundamentalen Wechselwirkungen, eine Fundamentalkraft, welche die Elektronen irgendwie vom Atomkern abstößt.

Noch eine These zum Schluß: besteht die Dunkle Materie vielleicht aus sehr kleinen Teilchen (siehe auch WIMP), die mit normaler Materie nur mittels Gravitation wechselwirken und die sich aber selbst abstoßen, damit sie nicht gravitativ verklumpen? Allemal ein These, die zum galaktischen Dunkle-Materie-Halo passen kann. Siehe auch
Brainstorming zu Dunkler Materie - vielleicht sind da ein paar gute Ideen dabei.
Starke Vermutung: Stoßen sich Dunkle Materie Teilchen vielleicht gegenseitig ab?
(alles imho)
  #2  
Alt 14.08.22, 14:17
Ich Ich ist offline
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Standard AW: Fragen, Unklarheiten und Hinweise auf eine neue Physik

Ich verweise auf meinen Beitrag vom 3.5. Du kannst in deinem nächsten Beitrag hier versuchen, dem nachzukommen. Ansonsten wird das Thema geschlossen und eine weitere Verbreitung dieses Unsinns mit Schreibsperre belegt.

-Ich-
  #3  
Alt 15.08.22, 11:23
Ich Ich ist offline
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Standard AW: Fragen, Unklarheiten und Hinweise auf eine neue Physik

Hier noch die zugehörigen Experimente:
https://math.ucr.edu/home/baez/physi...#one-way_tests
  #4  
Alt 15.08.22, 14:34
HeWhoKnowsNotNothing HeWhoKnowsNotNothing ist offline
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Reden Habe ich die Relativitätstheorie so richtig verstanden?

Relativistisches Additionstheorem für Geschwindigkeiten

Sorry, ich habe zwar ein Uni-Diplom in Informatik geschafft aber ich bin nicht so gut in höherer Mathematik. Die fragliche Behauptung der Relativitätstheorie (z.B. der SRT) sollte sich jedoch auch anschaulich wiedergeben lassen. Des Weiteren kann man so leichter über das Gedankenexperiment diskutieren, als wenn man nur mathematische Gleichungen sieht. Ich versuche das mal:

1. Der Versuchsaufbau:

[X ------------- M ------------- Y] ---> Bewegungsrichtung mit v1 = LS (Lichtgeschwindigkeit)

Zur plakativen Veranschaulichung bewegt sich die Versuchplattform [X-M-Y] mit LS (Lichtgeschwindigkeit) in Richtung Y, es ist ja nur ein Gedankenexperiment aber praktisch könnte man auch z.B. 220 Kilometern pro Sekunde wählen.

2. Der Versuch:

Von der Mitte M wird bei t = 0 s ein Lichtimpuls in Richtung X und gleichzeitig ein Lichtimpuls in Richtung Y ausgesandt.

3. Die laut SRT erwartete Beobachtung:

These: Laut SRT sollten diese Lichtimpulse bei X und bei Y gleichzeitig eintreffen, jedenfalls aus Sicht des Systems [X-M-Y].

4. Der ruhende Beobachter Bm:

Zusätzliche Annahme: die Länge der Strecken MX und MY betragen jeweils eine Lichtsekunde.

Ein ruhender Beobachter Bm steht orthogonal dicht an der Versuchplattform [X-M-Y] auf der Höhe von M, die mit Lichtgeschwindigkeit von X -> Y an ihm vorbei fliegt. Der ruhende Beobachter Bm sieht sofort (z.B. in weniger als 1 ms) den Lichtblitz von M und dann nach einer Sekunde, wie der Lichtblitz bei X eintrifft - logisch, weil X ihn nach einer Lichtsekunde erreichen muss. Das paßt soweit prima zur Vorstellung der konstanten Lichtgeschwindigkeit.

5. Der ruhende Beobachter Bc:

[X ------------- M ------------- Y ------------- Bc] ---> Bewegungsrichtung mit v1 = LS (Lichtgeschwindigkeit)

Der ruhende Beobachter Bc befindet sich eine Lichtsekunde vor Y aber (wie Bm) orthogonal versetzt zur Flugrichtung dicht am Weg der Versuchplattform [X-M-Y], so dass diese ihn nicht trifft, sondern nur dicht an ihm vorbeifliegt.

Zwei Sekunden nachdem der Lichtimpuls bei M ausgelöst wurde, sollte der ruhende Beobachte Bc den Lichtimpuls in Richtung Y sehen. Das ist logisch, weil Beobachter Bc sich zum Zeitpunkt der Auslösung des Lichtimpulses bei M 2 Lichtsekunden in Flugrichtung (X -> Y) von M entfernt befand.

6. Frage zum Schluß:

Wo ist zu diesem Zeitpunkt (t = 2 s) der Lichtimpuls in Richtung Y relativ zur Versuchplattform [X-M-Y]:
A) Schon längst bei t = 1 s bei Y eingetroffen.
B) Immer noch quasi bei M.

Einige würden vielleicht auf Antwort (B) tippen aber ich bin in gespannter Erwartung, welche Antwort die Anhänger der Relativitätstheorie geben werden, die dazu gerne auch einen mathematischen Beweis versuchen dürfen.

Wer diese Frage mit (A) beantwortet, der sollte bedenken, dass Y sich innerhalb dieser einen Sekunde (t = 1 s) auf Höhe vom ruhenden Beobachter Bc befindet aber Beobachter Bc den Lichtimpuls erst eine Sekunde später sehen kann.

Ich habe es jetzt zwar nicht geschaft, das mit den SRT-Gleichungen darzustellen aber die Problematik sollte logischerweise auch mathematisch sichtbar sein. (alles imho)

Zitat:
„Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau rausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch etwas noch Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist.“

– Das Restaurant am Ende des Universums, Vorwort
Hintergründe zu Per Anhalter durch die Galaxis
  #5  
Alt 15.08.22, 15:22
Herr Senf Herr Senf ist offline
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Standard AW: Fragen, Unklarheiten und Hinweise auf eine neue Physik

... bitte das ganze noch mal mit Lorentz-Kontraktion beschreiben ...
  #6  
Alt 15.08.22, 16:51
HeWhoKnowsNotNothing HeWhoKnowsNotNothing ist offline
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Frage Welche Rolle spielt die Lorentzkontraktion dabei?

Zitat:
Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
... bitte das ganze noch mal mit Lorentz-Kontraktion beschreiben ...
Vermutlich beziehst du dich mit deinem Kommentar auf Habe ich die Relativitätstheorie so richtig verstanden?

Die Lorentzkontraktion spielt für das Gedankenexperiment in Beitrag #4 keine Rolle, denn

- Für das bewegte System [X-M-Y] ändert sich in seinem Bezugssystem nichts, es ist innerhalb der SRT ein abgeschlossenes Bezugssystem.

- Für den ruhenden Beobachter geht es a) um die Punkte (keine Längen) X, M und Y, die Entfernungen und Geschwindigkeiten. Der Abstand vom ruhenden Beobachter zum Beobachteten Objekt ist vernachlässigbar klein, z.B. 1 Meter im Vergleich zu den Strecken XM, MY, YBc von je einer Lichtsekunde. Siehe auch (*) und (**).

- Es wird angenommen, dass die Abstände XM, MY, YBc jeweils eine Lichtsekunde betragen, d.h. das war der Fall, als die Versuchplattform [X-M-Y] ruhte und das sollte sich im Bezugssystem [X-M-Y] durch die Beschleunigung auf Lichtgeschwindigkeit nicht ändern. Siehe auch (*) und (**).

- Gemäß den Annahmen der Lorentzkontraktion würden mit Lichtgeschwindigkeit bewegte Längen auf der Versuchplattform [X-M-Y] für einen ruhendne Beobachter verkürzt erscheinen aber die Punkte X, M und Y fliegen am ruhenden Beobachter im Abstand von jeweils 1 Sekunde vorbei, weil sie den Abstand von einer Lichtsekunde haben. Siehe auch (*) und (**).

Vielleicht erklärst du erstmal, was genau du mit deinem Einwand meinst.

(*) = Man könnte vielleicht mit der Lorentzkontraktion argumentieren, dass sich für den ruhenden Beobachter die Abstände zwischen X, M und Y auf 0 m verkürzt haben aber wie könnte das eigentlich sein, wann könnte das geschehen sein? Würde sich die 2 Lichtsekunden lange Versuchplattform [X-M-Y] bei der Beschleunigung auf Lichtgeschwindigkeit für den ruhenden Beobachter auf einen Punkt verkürzen und beim Abbremsen wieder die Länge von 2 Lichtsekunden haben und dabei stets immer und gleichzeitig für das eigene (lichtschnelle) Bezugssystem [X-M-Y] die Länge von 2 Lichtsekunden haben?

(**) = Man könnte dagegen argumentieren, dass die Punkte X, M und Y unabhängig voneinander aber synchron beschleunigt wurden. Es gibt dann formal nur die bewegten Punkte, die aber auch einen speziellen Abstand haben und zwar sowohl für den ruhenden Beobachter als auch für das bewegte (lichtschnelle) Bezugssystem [X-M-Y], das sich von ewinem gleichartigen geschlossenen Bezugssystem (Versuchsplattform [X-M-Y]) nicht unterscheidet. Es ist mit diesem Argument (für mich) nicht ersichtlich, wie die Lorentzkontraktion bei dem Gedankenexperiment zur Rettung der Relativitätstheorie entscheidend wirken könnte, denne s gibt so etwas wie an einem ruhenden Beobachter schnell (z.B. mit Lichtgeschwindigkeit) vorbeifliegende Punkte, die von der Lorentzkontraktion quasi nicht betroffen sind.

Noch ein Argument für die Schwierigkeit bei der Lorentzkontraktion: wäre das ganze ruhende Universum für einen lichtschnell daran vorbeifliegenden Beobachter nur ein Punkt? Wie könnte das sein, wo das Universum doch einen Durchmesser von Milliarden Lichtjahren hat? Nun, man könnte argumentieren, dass für den lichtschnellen Beobachter keine Zeit vergeht und dann erschiene ihm das ganze Universum wie ein Punkt aber was, wenn (im Gedanken an gleichwertige Bezugssystem) der Beobachter ruht und das Universum mit Lichtgeschwindigkeit an ihm vorbeifliegen würde? Wäre dann das ganze Universum in Wirklichkeit ein Punkt, obwohl es einen Durchmesser von vielen Milliarden Lichtjahren hat und offensichtlich einige Zeit für den Verbeiflug braucht?

Nun ist das mit der Lichtgeschwindigkeit eine Extremwertbetrachtung aber die relativistischen Gleichungen würden diese Werte akzeptieren, zur Not mit Grenzwertberechnungen oder auch nur 99,999 Prozent Lichtgeschwindigkeit, was zur Veranschaulichung reichen würde, oder?

Wie beantwortest du die Frage in Beitrag #4: Wo ist zu diesem Zeitpunkt (t = 2 s) der Lichtimpuls in Richtung Y relativ zur Versuchplattform [X-M-Y]?

Mir ist noch eine Antwort zu dieser Frage eingefallen: Weil die Zeit der mit Lichtgeschwindigkeit bewegten Versuchplattform [X-M-Y] für den ruhenden Beobachter scheinbar stillsteht, ist der Lichtimpuls immer noch quasi bei M, was dann prima paßt.

Die Frage ist nun, ob der Lichtimpuls X erreichen kann und die Antwort muss Ja (und bei einem Abstand von XM von einer Lichtsekunde in einer Sekunde) lauten, weil X sich mit Lichtgeschwindigkeit auf den Lichtimpuls zubewegt.

Hierbei wird angenommen, dass M einen Lichtimpuls auslösen könnte. Dies ist bei absoluter Lichtgeschwindigkeit und dann im Normalraum stillstehender Zeit unmöglich aber man kann das Gedankenexperiment mit 95%, 90% oder aach nur 50% oder einem noch geringeren Teil der Lichtgeschwindigkeit durchführen, damit ein Lichtimpuls möglich ist. Anschaulicher ist es jedoch erstmal mit Lichtgeschwindigkeit.

Ich fände es bewundernswert, wenn jemand obiges Gedankenexperiment mit und ohne Lorentzkontraktion relativistisch berechnen könnte aber ich kann es derzeit nicht. Ich kann es nicht versprechen aber ich halte es für möglich, dass ich in Zukunft vielleicht einen objektiv bestmöglichen Versuch (d.h. eine objektiv bestmögliche relativistische Berechnung mit mathematischen Gleichungen der Relativitätstheorie, also nicht nur einen kläglichen Versuch von mir selbst) dazu präsentieren kann. (alles imho)
  #7  
Alt 15.08.22, 18:31
Herr Senf Herr Senf ist offline
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Standard AW: Welche Rolle spielt die Lorentzkontraktion dabei?

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
Vielleicht erklärst du erstmal, was genau du mit deinem Einwand meinst.
Es ist mit diesem Argument (für mich) nicht ersichtlich, wie die Lorentzkontraktion bei dem Rettung der Relativitätstheorie entscheidend wirken könnte, denn .
Wie beantwortest du die Frage in ...
Nun einfach richtig analysieren, richtig argumentieren und dann richtig rechnen, so wie es Einstein 1905 vorgemacht hat.
Dazu braucht man keine höhere Mathematik, Schulmathematik 8. Klasse völlig ausreichend, ansomsten kein Abitur versuchen.
Im übrigen macht es keinen Sinn, auf falsche Fragen eines falschen Verständnissen zu antworten, hülft wohl nichts.

Auch Gedankenexperimente muß man erstmal können, zielloses Aneinanderreihen von Wirrwar reicht da nicht.
  #8  
Alt 15.08.22, 20:08
Ich Ich ist offline
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Standard AW: Habe ich die Relativitätstheorie so richtig verstanden?

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
Ich habe es jetzt zwar nicht geschaft, das mit den SRT-Gleichungen darzustellen aber die Problematik sollte logischerweise auch mathematisch sichtbar sein. (alles imho)
Nein, ist sie nicht, weil du es nicht geschafft hast, das mit SRT-Gleichungen darzustellen. Insbesondere hast du es nicht geschafft, das Experiment selbstkonsistent darzustellen. Dir sollte selbst auffallen, dass deine Frage 6 bescheuerte Antworten hat. Das liegt nicht an der SRT, sondern an deinem System, das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt.

Wenn ich richtig verstehe, willst du ausrechnen, wie sich die im bewegten Sysstem symmetrische Situation in einem ruhenden System darstellt. Das ist eine klassische Anfängeraufgabe, an der man einiges lernen kann. Wenn man das System nicht gerade mit c in Bewegung setzt - jeder Noob weiß, dass das nicht geht.

Du kannst im normalen Forenbereich einen Thread aufmachen, in dem man dir hilft, das zu lernen. Die Diskussion hier im "Jenseits" ist wegen fehlender Grundlagen beendet und wird wiedereröffnet, wenn du das Problem richtig darstellen kannst.
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