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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #11  
Alt 16.04.20, 08:07
reinhard reinhard ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Zitat:
Zitat von kwrk Beitrag anzeigen
Du meinst Verlinde ? https://de.wikipedia.org/wiki/Entropische_Gravitation

Der Mainstream sagt, im Standardmodell, und damit auch bei Higgs, spielen Gravitation + ART keine Rolle.
Für Stoßprozesse sehe ich das ja auch ein, aber beim Thema Masse / Energie würde ich etwas mehr erwarten.
Finde da aber nichts.
Leute wie P.Wesson, die Masse aus 5D / 4D Raum ART herleiten, haben wiederum mit Higgs nichts am Hut.

Für mich wäre Higgs auch kein Thema, wenn nicht das obere Ende meiner konvergenten Energiereihe Higgs Boson / VEV ausspucken würde. Ich hielt das am Anfang für einen merkwürdigen Zufall + habe das gar nicht weiter beachtet.
Eine Verbindung besteht über Symmetrie. SO(N). Ich „quetsche“ ein Photon in SO(3) Symmetrie, das geht im 3D Raum nur über Raumkrümmung.
SO(N) hat Entsprechungen in N-D (elektroschwachen) Kopplungskonstanten + Lösungen für den Kaluza-Skalar.

„dann braucht eben bloße Vierdimensionalität eine unabhängige Begründung, welche beiläufig Energie und Masse begrifflich entwickelt“
Herr Wolfram ist dran, hat gerade alle aufgefordert, mitzuarbeiten: https://writings.stephenwolfram.com/...its-beautiful/

grüße, kwrk
Hab mir überschlägig die Ideen von Herrn Wolfram angeschaut.
Graphentheorie und Gruppentheorie haben einiges gemeinsam weil man z.B.
eine Kante als Wechselwirkung (Spiegelung) ansehen kann.
Affine Gruppen stellen auch Ausdehnung dar.
Die Idee ist also nicht ganz neu.

Die affine Gruppe E9 (affine E8 Gruppe) besser das Coxeterelement
h=e1.e2.e3.e4.e5.e6.e7.e8.e9 (ei sind Spiegelungen) davon erzeugt darüber hinaus die Symmetrien des Standardmodells (und noch mehr).
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  #12  
Alt 16.04.20, 16:01
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard Extremalprinzip über Dimensionszahlen

Zitat:
Zitat von kwrk Beitrag anzeigen
Du meinst Verlinde ?
Grüße, kwrk
Ich denke nicht. Ich kann die Arbeit einfach nicht finden..
Die Essenz lautete in etwa:
Es wird betrachtet wie sich die Energie eines Ensembles (von Teilchen?) in verschieden dimensionalen Räumen verteilt. Es folgt ein Extremalprinzip. Die Verteilung ist offenbar in drei Dimensionen irgendwie am effektivsten. Trägt man den berechneten Koeffizienten über der Dimensionszahl auf liegt nahe dem Wert drei ein Extremum.

Mehr kann ich dazu nicht sagen .. es war auf jeden Fall ein sehr aktueller Artikel. Vor zwei Wochen etwa.
Grüße, ghosti
Bleibts gsund !!
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Geändert von ghostwhisperer (16.04.20 um 20:40 Uhr)
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  #13  
Alt 17.04.20, 04:17
sanftwasser sanftwasser ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Ja, da gibt's z.b. das fraktale Quantenuniversum von Ambjoern.
Ich meine sind's 5d-Boxen abgezählt auf 4,02.
Minus die Zeit macht etwa 3/4-Belegung, also grob das Verhältnis der dichtesten Kugelpackung.

Unabhängig ist für mich aber eine Begründung aus der Bewegung des Körpers, wäre dem ein ideelles Korsett geschnürt, so die Sprengung gewiss.

Und wie steht's um die Gewissheit? Nach dem Prinzip der kleinsten Wirkung scheint alle Verarbeitung von Information Luxus, Mathematik völlig überflüssig. Ist Geist eine Kraft, eine Dimension gar, oder nichts von beidem? Warum diskutiert man im Universum?

Geändert von sanftwasser (17.04.20 um 05:33 Uhr)
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  #14  
Alt 05.06.20, 00:11
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

noch 'n Update
Es gibt jetzt zumindest einen Proof of Concept, mit Metrik abgeleitet vom Kaluza Skalar Φ, http://doi.org/10.5281/zenodo.801423 , d.h:

Es gibt Lösungen der Feldgleichungen der ART aus denen sich Partikelenergien (relativ) und elektroschwache Kopplungskonstanten ableiten lassen.

Parameterfrei. Erst wenn man die absolute Energieskala haben möchte, muss man die Konstante in den Feldgl. ersetzen:

G00 = - T00 (ε = elektrische Konstante in nat. Einheiten)

Dazu ein Blick in Kaluzas Original (https://www.biodiversitylibrary.org/...446/mode/1up):
Nachdem er sein Modell vorstellt, diskutiert er das, was er als Hauptproblem ansieht: die Größenordnungen passen nicht. Sein Lösungsvorschlag: Ersetzen der "fragwürdigen" Gravitationskonstanten. Eigentlich drängt sich bei seinem Ansatz eine elektromagnetische Konstante als Ersatz direkt auf. Allerdings kommt kurz darauf der berühmte Satz mit der "Sphinx der modernen Physik" die droht + seine Idee letztendlich in Gestalt von Oskar Klein aufgefressen hat.

Das Grundkonzept steht, es lassen sich damit zahlreiche Partikelphänomene recht gut vernetzen. Es gibt aber noch genug Löcher. Ich versuche immer erst die größten zu stopfen, deshalb jetzt: Kosmologie.

Da gibt es aktuell 2 interessante Aspekte:
- Der Elefant im Raum ist natürlich DM, DE. Da G bei mir eine Funktion von c ist, ergeben sich nicht-lineare Effekte. Die Tendenz passt zu DM, es fehlt eine genaue Ausarbeitung.
-ganz neu:
der Koeffizient des e im Modell, mit dem benutzten natürlichen Einheitensystem in Energiedichte umgewandelt, ist im Rahmen der Fehler der Hubblekonstanten identisch mit ρc, der kritischen Dichte. Soweit Numerik. Allerdings lässt sich dieser Koeffizient auch als sphärisch symmetrischer Anteil der Relation e/Planck-Energie d.h. als Relation der beiden langreichweitigen Kräfte im Universum interpretieren + das ist vielleicht einen Gedanken wert.

Ich denke, das Modell liefert ausreichend quantitative Ansätze, um mit relativ geringem Aufwand alles mögliche anzutesten. Wer gute Ideen hat: ausprobieren!, hier einstellen, oder bei mir melden (Email, im Forum bin ich selten online).

grüße
kwrk
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  #15  
Alt 11.06.20, 13:29
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard Feldenergie in der Kaluza-Theorie

Hallo! Also bezüglich Kaluza habe ich in einer Hinsicht ein großes Verständnis-Problem. Wo, in welchem Ausdruck, kann die Feldenergie berechnet werden?
Wenn das Potential A in der 5D-Metrik steckt folgt prinzipiell:
Kraft Fµv im Christoffel-Symbol;
Ladungs- und Stromdichte in der rechten Seite des Einstein-Tensors. Dies ist aber in 4D die Energie-Impuls-Dichte..;
Wie berechne ich jetzt die FELD-Energie, die in "herkömmlichen" Physik-Modellen einfach in Tµv eingesetzt wird zB 1/2 eps Fµv*F^µv ? Diesen Ausdruck nennt man auch die Iteration über den Tensor Fµv.

Im Grunde müsste jetzt die Tensor-Iteration über das Christoffel berechnet werden.. Aber das wäre ja jetzt einheitlich auch gravitative Feld-Energie??
Wo ist jetzt Henne wo Ei? Die EM-Energie steht dann nicht in der Feldquelle Tµv!

Danke!
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  #16  
Alt 12.06.20, 00:11
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Feldenergie in der Kaluza-Theorie

Kaluza-Metrik liefert 15 Gll. für Rµv(5D)
1.) 10 Gll. für Rµv(4D) + f(Fµv,Φ) = Tµv
2.) 4 Gll für Herrn Maxwell
3.) 1 Gl die den Skalar Φ mit Fµv verknüpft

Da generell Rµv(4D) = Tµv gilt, ist 1.) erfüllt für f(Fµv,Φ) = 0
(f(Fµv) = 0 könnte für reine EM-Felder ok sein, d.h. Tµv wäre Tµv(EM); im allgemeinem Fall + im Mix mit Tµv(G) problematisch)

Bezieht man Kaluzas Gll. vollständig auf EM und führt Gravitation durch die Hintertür, z.B. wie bei mir einer Reihenentwicklung, wieder ein erhält man:
1.) Gµv a la ART aber mit EM-Konstante => die von mir verwendeten Gll., für r < R => Teilchenenergie, für r > R Coulomb


Aus den ersten 2 Beziehungen lässt sich z.B. das Coulombgesetz erhalten, d.h. der Formalismus ist vielleicht ein bisschen redundant + nicht der Weisheit letzter Schluss, hat aber in dieser Form die Chance konsistent zu sein.

Ich habe im vorigen Post von "Proof of concept" gesprochen. Was noch fehlt, ist eine vollständige Lösung der 5D-Gleichungen, die z.B. auch Aspekte wie f(Fµv,Φ) = 0 abdeckt. Sicher eine Riesenarbeit, hoffentlich hilft Symmetrie, sollte aber ohne Iteration funktionieren.

späte grüße

Geändert von kwrk (12.06.20 um 18:59 Uhr) Grund: Quatsch - in Revision
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  #17  
Alt 13.06.20, 21:23
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Zitat:
Zitat von kwrk Beitrag anzeigen

G00 = - T00 (ε = elektrische Konstante in nat. Einheiten)

Kosmologie.
-ganz neu:
der Koeffizient des e im Modell, mit dem benutzten natürlichen Einheitensystem in Energiedichte umgewandelt, ist im Rahmen der Fehler der Hubblekonstanten identisch mit ρc, der kritischen Dichte. Soweit Numerik...
sorry was ist "der Koeffizient des e"? Da muss ich was überlesen haben.

Ich beschäftige mich aus verschiedenen Gründen ebenfalls seit Wochen mit Kosmologie, allerdings eher aus Gründen quantenmechanischer Natur. Es gibt eine These, die aussagt, dass es keine Masse-Trägheit gäbe, wenn das Universum nicht expandieren würde. Das versuche ich nachzustellen..

Nochmal zu Kaluza! SORRY!
Ich hab mich im englischen Wiki nochmal schlau gemacht. Es gibt weit mehr Annahmen in den alten Arbeiten, als mir bewußt war. Ich hab das ganze viel einfacher aufgefasst..
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  #18  
Alt 14.06.20, 00:58
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Zitat:
Zitat von ghostwhisperer Beitrag anzeigen
sorry was ist "der Koeffizient des e"?
e = Elektron = Grundzustand => Koeffizient (3/2α^3)^3 in meinem Ψ, bzw. Kaluzas Φ

Ich sollte bei "Kaluza" ein bisschen vorsichtiger in der Ausdrucksweise sein. Die Grundlage ist ganz klar von ihm, aber er scheint das kaum noch selbst weiter ausgearbeitet zu haben. Selbst wenn man die ganze Klein-Richtung ausklammert, gibt es noch eine ganze Menge Weiterentwicklungen, die nicht von ihm sind und die ich, zusammen mit eigenen Interpretationen, in "Kaluza" vermische.
Im Moment schreibe ich meinen Artikel aus "Kaluza"-Sicht neu + kriege dass hoffentlich ein bisschen besser sortiert.
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  #19  
Alt 15.06.20, 19:41
reinhard reinhard ist offline
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Standard AW: Art = toe ?

Zitat:
Zitat von ghostwhisperer Beitrag anzeigen
sorry was ist "der Koeffizient des e"? Da muss ich was überlesen haben.

Ich beschäftige mich aus verschiedenen Gründen ebenfalls seit Wochen mit Kosmologie, allerdings eher aus Gründen quantenmechanischer Natur. Es gibt eine These, die aussagt, dass es keine Masse-Trägheit gäbe, wenn das Universum nicht expandieren würde. Das versuche ich nachzustellen..

Nochmal zu Kaluza! SORRY!
Ich hab mich im englischen Wiki nochmal schlau gemacht. Es gibt weit mehr Annahmen in den alten Arbeiten, als mir bewußt war. Ich hab das ganze viel einfacher aufgefasst..
dann müßten Sie wohl letztendlich zeigen,dass das Higgspotential mit der kosmologischen Konstante zu tun hat.
Denke das kann durchaus der Fall sein.

Geändert von reinhard (15.06.20 um 19:50 Uhr)
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  #20  
Alt 16.06.20, 23:02
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Zitat:
Zitat von reinhard Beitrag anzeigen
dann müßten Sie wohl letztendlich zeigen,dass das Higgspotential mit der kosmologischen Konstante zu tun hat.
Denke das kann durchaus der Fall sein.
Es geht um die Äquivalenz von schwerer und träger Masse. Newton konnte sie nicht erklären. Mach hat Trägheit als Induktion durch Schwerkraft ferner Massen interpretiert. Ich finde dass ist dem Higgsprinzip etwas ähnlich..
Einstein hat es zum Prinzip erhoben und so den Zugang zur ART gefunden. Erklärt ist die Äquivalenz bis heute nicht.

Ich WEISS .. Heim hat viele Fehler begangen. Aber einige seiner Teilgedanken sind sehr inspirierend
Hier ist schwere Masse bzw. allgemein Energie durch wellenartige Deformation der Struktur von sechs Dimensionen bestimmt. Da die Dimensionen praktisch auch 90° phasenverschoben zueinander schwingen ergeben sich auch Spin-Größen. Energie und Spin sind bis hierher definiert. Trägheit noch nicht. Dazu kommt zusätzlich die heimsche Kosmologie ins Spiel. Die Expansion des Raums wird lokal durch einen "universellen" Impuls charakterisiert. Alles was im Raum existiert folgt der Richtung dieses Impulses.
Ergibt Sinn finde ich. Dann heißt es, die 6D-Welle des einzelnen Teilchens "windet" sich um die Zeitrichtung, was dieselbe Richtung sein soll.
Das bedeutet, der Teilchen-Spin und die Zeit sind kolinear.
Drehimpuls ist aber eine Erhaltungsgröße. Hat hier also das Bestreben entlang der Zeit ausgerichtet zu bleiben. Um dem Teilchen einen raumartigen Impulsanteil zu geben muss eine Kraft aufgewendet werden. Die Trägheitskraft als Scheinkraft wird auf Drehimpuls-Erhaltung in mehr als drei Dimensionen zurück geführt!
Die "Drehung" enspricht der Darstellung des Lorentz-Boosts als imaginäre Drehung.
Die Äquivalenz wird so erklärt, dass schwere und träge Masse unterschiedliche strukturelle Ursachen haben, aber im "Betrag" exakt identisch herauskommen.

Ich gehe mit vielen Details der heimschen Theorie nicht konform. Aber wie gesagt, finde ich einige Gedanken nachvollziehbar, sogar faszinierend.
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