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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 23.05.24, 19:11
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
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Standard über vier Dimensionen hinaus

Hi! Ich hab mal eine Frage zu erweiterten Theorien wie Kaluza Klein bzw. Stringtheorie oder auch Heim:
Wenn es mehr als 4 Dimensionen gibt, welche Versuche werden unternommen ihre Existenz zu beweisen?
OK, eine Sache ist natürlich Abweichungen vom 1/r^2 Gesetz zu suchen. Der Ansatz macht aber nur Sinn, wenn die Zusatzdimensionen reell aber im Sinne der Stringtheorie sehr klein sind.

Gibt es andere Möglichkeiten?
Wenn es zusätzliche große Dimensionen gibt, dann müssten sie imaginär sein wie die Zeit. Natürlich keine weiteren Zeiten, nur im mathematischen Sinn.
Was die Frage nach ihrer Bedeutung aufwirft. Man könnte fragen, welche Eigenschaften von Elementarteilchen in vier Dimensionen nicht erklärbar sind.
warum imaginär? Eben weil die bekannten Gesetze in mehr oder weniger als 3 Dimensionen keine stabilen Bahnen ermöglichen.

Ich habe, ausgehend von der Kaluza Klein Metrik, selber überlegt, was ein eindeutiger Beweis sein könnte.
Einer ist mathematisch ziemlich einfach definierbar:
Es müsste eine Metrik so gegeben sein, dass eine Kraft resultiert, die ein Teilchen nicht im Raum beschleunigt, sondern in Richtung x5.
Mathematisch ist das mit dem richtigen Christoffel-Symbol ziemlich leicht konstruierbar. Gibt es irgendwelche bekannten Versuche in der Richtung?

Gruezi, ghosti!
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Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

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  #2  
Alt 24.05.24, 07:15
HeWhoKnowsNotNothing HeWhoKnowsNotNothing ist offline
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Idee Interessant

Zeit ist für mich keine reale Dimension aber echte Zeitreisen jenseits des normalen Zeitablaufs mit der Gegenwart wären ein Beweis für eine real existente Zeitdimension. Hypothetische Überlichtgeschwindigkeit im Rahmen der Relativitätstheorie wäre für mich kein Beweis für eine real existente Zeitdimension, weil ich von einer absoluten/universellen Gegenwart ausgehe.

Zeitreisen können vielleicht simuliert werden. Ein simples Beispiel: unter mysteriösen und vielleicht spektakulären Umständen (z.B. mit einer mutmaßlichen Zeitreisemaschine) taucht ein Mann auf, der behauptet, aus der Vergangenheit oder aus der Zukunft zu stammen aber woher will man wissen, dass dieser Mann mit seinen Erinnerungen nicht einfach (unbeobachtete von Menschen) kreiert wurde? Nun geht man derzeit davon aus, dass Menschen oder Gegenstände nicht einfach so wie aus dem Nichts erscheinen können aber ich glaube, dass z.B. Teleportation und Stargates in Zukunft möglich sein werden aber keine echten Zeitreisen.

Eine weitere große Dimenion könnte ein Hyperraum sein, wo Überlichtgeschwindigkeit möglich ist aber der könnte einfach im 3D-Raum eingebettet und mit 3 Dimensionen relaisiert sein. Dazu würde dann passen, dass man sich im Hyperraum nur im 3D-Raum bewegen kann, bloß schneller und nicht im Normalraum. Das könnte man mit einem Grundteilchenäther realisieren, wo alle Phhänomene (Materie, Energie, usw.) Schwingungesmuster sind, die von den Grundteilchen getragen, verarbeitet udn weitergeleitet werden und zwar in nur 3 großen Raumdimensionen. Der Clou ist, dass die Grundteilchen so mehrere Zustandsräume (Spähren) realisieren können, z.B. indem man das Schwingungsmuster eines Objektes (z.B. Raumschiff) mit einer gleichförmigen Frequenzerhöhung in einen höheren Zustandsraum transferiert, wo Überlichtgeschwindigkeit möglich sein könnte. Das Raumschiff befindet sich (erstmal) noch am selben Ort aber statt im uns bekannten Normalraum, befindet es sich im Hyperraum; statt im Grundteilchen-Zustandsraum "Normalraum", befindet es sich im Grundteilchen-Zustandsraum "Hyperraum" und zwar der gleichen Grundteilchen. Höhere Zustandsräume können in den Grundteilchen vielleicht fraktal kleinere Strukturen sein, die in den gröberen Strukturen der niedrigeren Zustandsräume eingebettet sind.

Wie ist die "spukhafte Fernwirkung" der Quantenverschränkung realisiert? Laut einigen Artikeln gibt es dabei Hinweise auf Überlichtgeschwindigkeit, siehe z.B. Chinese physicists measure speed of Einstein’s ‘spooky action at a distance’: At least 10,000 times faster than light und "... many superluminal phenomena in quantum entanglement experiments. ..." The Superluminal Transmission Between Two Quantum Entangled Particles Based on the Micro Super-Gravitational Sources.

Verschränkte Quanten müssen irgendwie verbunden sein und anscheinend besteht diese Verbindung nicht im bekannten Normalraum. Das muss kein Hinweis auf eine weitere, große Raumdimension sein, denn die Quantenverschränkung könnte mit einer Verbindung über höhere Zustandsräume in einem Grundteilchenäther realisiert sein. Denkbare Experimente zum Nachweis eines Grundteilchenäther sind:
- Das revolutionäre Experiment zum Nachweis eines physikalischen Äthers (Wie können Photonen bei Lichtgeschwindigkeit elektromagnetisch schwingen?)
- Michelson-Morley-Experiment mit Impulslaser
Das halte ich für vielversprechend, denn man weiß noch nicht, wie verschränkte Quanten verbunden sind und soweit ich weiß, gibt es keine anderen Ideen oder Experimente dazu, die das vielleicht klären könnten. (alles imho)
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  #3  
Alt 24.05.24, 08:24
Benutzerbild von Geku
Geku Geku ist offline
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Standard AW: über vier Dimensionen hinaus

Der Philosoph Karl R. Popper und der Hirnforscher und Nobelpreisträger John C. Eccles stellten in ihrem Buch "Das Ich und sein Gehirn" Übelegungen über das Leib-Seele-Problem an. https://buechereiservice.at/das-ich-...-9783492210966

Information sollte deren Meinung nach in einer eigenen Dimension beheimatet sein und mit unser Raum/Zeit-Dimension interagieren. Die instantante spukhafte Fernwerkung könnte so vielleicht erklärbar sein.
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It seems that perfection is attained not when there is nothing more to add, but when there is nothing more to remove — Antoine de Saint Exupéry

Ge?ndert von Geku (24.05.24 um 16:16 Uhr)
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  #4  
Alt 25.05.24, 05:27
sirius sirius ist offline
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Standard AW: über vier Dimensionen hinaus

Guten Morgen,

hier mal die deutschen Wikipediaeintråge zu John Eccles und Karl Popper

https://de.m.wikipedia.org/wiki/John_Carew_Eccles

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper

Zitat:
Zitat von Geku
Information sollte deren Meinung nach in einer eigenen Dimension beheimatet sein und mit unser Raum/Zeit-Dimension interagieren. Die instantante spukhafte Fernwerkung könnte so vielleicht erklärbar sein.
Klingt vernünftig
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Stephen Hawking
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  #5  
Alt 25.05.24, 08:21
HeWhoKnowsNotNothing HeWhoKnowsNotNothing ist offline
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Idee Information

"... Den Zustand eines solchen Gases zu einer bestimmten Zeit kann man auf zwei verschiedene Weisen beschreiben. Einmal auf der Ebene der Moleküle, indem man die Orte und Geschwindigkeiten der einzelnen Moleküle zu jeder Zeit angibt. Das definiert den so genannten Mikrozustand, also den Zustand auf der Mikroebene. ...

... Auf der Ebene dieser makroskopischen Größen genügt also z.B. die Angabe von Energie, Teilchenzahl und Volumen, um den Zustand eines Gases zu beschreiben. Das definiert den Makrozustand des Gases. ..." Der Informationsbegriff in der Physik

"Information ist überall: Jedes Elementarteilchen ist durch bestimmte Merkmale und Zustände charakterisiert – und damit auch Informationsträger. Ein Physiker hat nun hochgerechnet, wie viel Information im Universum in Form von Materieteilchen kodiert ist. Sein Ergebnis: Allein Elektronen, Quarks und die aus ihnen aufgebauten Protonen und Neutronen entsprechen rund 6 x 10^80 Bit an Information. Alle nicht in der sichtbaren Materie enthaltenen Teilchen sind dabei noch nicht einmal mitgerechnet. ...

... „Die Informations-Kapazität des Universums wird schon seit einem halben Jahrhundert diskutiert“, sagt Vopson. Je nach Ansatz kamen Wissenschaftler dabei auf Werte von 10^88 bis zu 10^120. ..." Wie viel Information steckt in Materie?

Die Elementarteilchen wissen nichts von größeren Mustern - ihnen ist es ziemlich egal, ob Teil eines menschlichen Gehirns sind oder im Weltall-Vakuum schweben.

Es ist erstaunlich, dass es ein so hübsches Universum mit größeren Strukturen (z.B. Sonnensystem) gibt. Das ergibt sich aus den Naturgesetzen, z.B. Gravitation aber wie wahrscheinlich ist das (so günstige Naturgesetze/Naturkonstanten, ein so hübsches Universum)? Übrigens bezweifle ich, dass höheres Leben natürlich (per Zufall, ohne Intelligent Design) entstanden ist aber manche behaupten/vermuten es.

Information ist vermutlich keine eigene Dimension. Es ist völlig unklar, wie das gehen könnte; es gibt dazu (glaube ich) keinerlei realistische Theorie.

Trotzdem müssen die Naturgesetze/Naturkonstanten überall verfügbar definiert und wirksam sein aber es ist derzeit unbekannt wo die Naturgesetze/Naturkonstanten sind und wie sie wirken. Eine These dazu ist meine Grundteilchen-Muster-These, derzufolge es einen Grundteilchenäther gibt, dess maßgebliche Schöpfungsgrundteilchen die Naturgesetze und Naturkonstanten in ihrem Inneren durch ihre Struktur realisieren, wobei alle Phänomene (Materie, Energie, Kräfte) Schwingungsmuster sind, welche von den Grundteilchen getragen, verarbeitet und wietergeleitet werden.

Information auf physikalischer Ebene ergibt sich vielleicht gemäß meiner Grundteilchen-Muster-These. Information steckt einerseits in der Struktur der Grundteilchen und ergibt sich andererseits einfach aus den gegebenen Ansammlungen von Materie, Energie, Kräften, usw. Das funktioniert völlig ohne extra Informations-Dimension und somit gibt es die vermutlich nicht. (alles imho)
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  #6  
Alt 25.05.24, 08:42
Benutzerbild von Geku
Geku Geku ist offline
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Standard AW: über vier Dimensionen hinaus

Zitat:
Zitat von sirius Beitrag anzeigen
Guten Morgen,

hier mal die deutschen Wikipediaeintråge zu John Eccles und Karl Popper

https://de.m.wikipedia.org/wiki/John_Carew_Eccles

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper

Klingt vernünftig
Zitat:
Er postulierte, dass kleinste Prozesse auf Ebene der Quantenphysik hinreichend seien, um die Ausschüttung von Neurotransmittern zu beeinflussen und schloss, dass die Wirkung eines energie- und masselosen Geistes auf das Gehirn somit durch eine Beeinflussung der quantenmechanischen Wahrscheinlichkeitsfelder erklärbar werde.
Quelle: Wikipedia
Er rätselte sein Leben lang über den Mechanismus des Einwirkens auf das Gerhirn.

Stichwort: Mikrotubuli https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mikr...nd_Bewusstsein

Da ich diesen Thread nicht kapern will habe diesen neuen Thread eröffnet: http://www.quanten.de/forum/showthread.php5?t=4494
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Ge?ndert von Geku (25.05.24 um 08:45 Uhr)
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  #7  
Alt 25.05.24, 10:47
Benutzerbild von Geku
Geku Geku ist offline
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Danke für die interessanten Links!

Information ist mit Materie und Energie ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste, Bestandteil unseres Universums und Daseins.

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
"... Den Zustand eines solchen Gases zu einer bestimmten Zeit kann man auf zwei verschiedene Weisen beschreiben. Einmal auf der Ebene der Moleküle, indem man die Orte und Geschwindigkeiten der einzelnen Moleküle zu jeder Zeit angibt. Das definiert den so genannten Mikrozustand, also den Zustand auf der Mikroebene. ...

... Auf der Ebene dieser makroskopischen Größen genügt also z.B. die Angabe von Energie, Teilchenzahl und Volumen, um den Zustand eines Gases zu beschreiben. Das definiert den Makrozustand des Gases. ..." Der Informationsbegriff in der Physik
Beide Beschreibung lassen kein exaktes Wissen über die Welt zu. Auf der Teilchenebene schlägt die Heisenbergsche Unschärferelation zu, auf der anderen Seite, der makroskopischen Betrachtung unserer Welt, muß mit Rauschen behafteten Größen wie Druck, und Temperatur gelebt werden.

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
"Information ist überall: Jedes Elementarteilchen ist durch bestimmte Merkmale und Zustände charakterisiert – und damit auch Informationsträger. Ein Physiker hat nun hochgerechnet, wie viel Information im Universum in Form von Materieteilchen kodiert ist. Sein Ergebnis: Allein Elektronen, Quarks und die aus ihnen aufgebauten Protonen und Neutronen entsprechen rund 6 x 10^80 Bit an Information. Alle nicht in der sichtbaren Materie enthaltenen Teilchen sind dabei noch nicht einmal mitgerechnet. ...

... „Die Informations-Kapazität des Universums wird schon seit einem halben Jahrhundert diskutiert“, sagt Vopson. Je nach Ansatz kamen Wissenschaftler dabei auf Werte von 10^88 bis zu 10^120. ..." Wie viel Information steckt in Materie?

Die Elementarteilchen wissen nichts von größeren Mustern - ihnen ist es ziemlich egal, ob Teil eines menschlichen Gehirns sind oder im Weltall-Vakuum schweben.
Verlangt nicht so ein großes Informationspotential intelligentes Leben?

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
Es ist erstaunlich, dass es ein so hübsches Universum mit größeren Strukturen (z.B. Sonnensystem) gibt. Das ergibt sich aus den Naturgesetzen, z.B. Gravitation aber wie wahrscheinlich ist das (so günstige Naturgesetze/Naturkonstanten, ein so hübsches Universum)? Übrigens bezweifle ich, dass höheres Leben natürlich (per Zufall, ohne Intelligent Design) entstanden ist aber manche behaupten/vermuten es.
Die allerletzte Erklärung könnte ein "Intelligentes Design" sein, wenn da nicht die Bezüge auf die Bibel wären. Vieles widerspricht dem gängigen Wissen, z.B. das Alter des Universums.

Mir reicht die anthropische Sichtweise mit dem https://de.m.wikipedia.org/wiki/Anthropisches_Prinzip

Zitat:
Zitat von HeWhoKnowsNotNothing Beitrag anzeigen
Information ist vermutlich keine eigene Dimension. Es ist völlig unklar, wie das gehen könnte; es gibt dazu (glaube ich) keinerlei realistische Theorie.
Eine eigene Dimension ist nicht notwendig, um den Einfluss der Information auf die Bestandteile der Raumzeit wie Energie und Materie zu betrachten, wäre aber ein geeigneter Ort für das Jenseits. Information könnte sich in einer eigenen Dimension über die gesamte Raumzeit ausbreiten, ohne in Konflikt mit der Lichtgeschwindigkeit als höchster Ausbreitungsgeschwindigkeit von Information zu geraten. Effekte wie die augenblickliche spukhafte Fernwirkung wären erklärbar.
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  #8  
Alt 25.05.24, 12:35
Cossy Cossy ist offline
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Standard AW: über vier Dimensionen hinaus

Da will ich mal, mit meinen Ideen zur Dimensionalen Physik, mitmachen:

Ich verstehe nicht, warum alle mit den Dimensionen immer fast identisch umgehen. Ich habe eine andere Sichtweise, welche für mich viel verständlicher ist als beim Mainstream.

Bei mir ist die Raumzeit tatsächlich ein einziges Gebilde (Einsteins Gedanke zu 100%):
=> Wenn man diese Raumzeitkonfiguration verändert, z.B. weil man die Struktur verändert, eine Raumdimension mehr oder weniger, geht man in eine andere Raumzeitkonfiguration über. Das ist dann aber eine komplett andere Raumzeit.
=> Damit muss jede Kombination von Raumdimensionen eine eigene Zeitdimension haben. Es gibt keine "globale" Zeitdimension, die man über alle n-Raumdimensionen hinweg benutzen kann. Allein dieser Gedanke macht schon mal alle Varianten einer Stringtheorie platt.
Man geht in allen mir bekannten neuen Theorien immer von einer "globalen" Zeit aus.

Raumzeit (in allen verschiedenen Konfigurationen) ist das einzige existierende Objekt (Einsteins Gedanke zu 100%):
Jedes Masse-Energie-Äquivalent ist eine Raumzeitdichte und damit das Gegenstück zu einer Raumzeitkrümmung. Eine Raumzeitdichte löst in einem kontinuierlichen Raum eine Gegenbewegung aus - Gravitation.
Damit ist klar das Masse einfach nur eine Belegung der Raumzeitdichte auf alle 3 Raumdimensionen darstellt. Will man die Raumdimension weiter verdichten/stauchen (Längenkontraktion), dann geht dies nicht, da man eine unendliche Dichte erhält => Ruhemasse
Hat man ein Teilchen (Photon), dass nur 2 Raumdimensionen belegt, so muss sich dieses Objekt, ab seiner Existenz, mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Die Lichtgeschwindigkeit ist eine universale Konstante, das diese genau diesen Übergang beschreibt. Dort muss die Zeit für einen externen Beobachter gegen Null gehen. Man verlässt die Raumzeitkonfiguration.
Das Gleiche Bei einem Schwarzen Loch, nur in eine höherdimensionale Raumzeit.
Ich gebe der Raumzeit einfach vernünftige Grenzen. Eine Entfernung oder Länge ist keine Grenze für eine Raumzeit, da erst die Raumzeit definiert was eine "Länge" ist.

Die Raumzeitdichte hat immer eine Volumen (Compton-Wellenlänge), darin kann es aber unendliche viele niederdimensionale Raumzeiten geben. Die Raumdimensionen können identisch und damit verbunden sein, die Zeitdimension nicht. Daher hat eine Raumzeitdichte immer eine unendliche Anzahl von unterschiedlichen niederdimensionalen Abbildungen/Wege usw. (Möglichkeiten) zur Verfügung.
Die gesamte QM erfolgt nur aus diesem dimensionalen Übergang.
Damit kann eine Elektron ein SL in einer Raumzeit mit nur 2 Raumdimensionen sein. Da eine SL wieder ein Übergang ist, bekommt das Elektron doch wieder eine Ruhemasse.

Für mich ist die Frage: "Wie geht man mit den Raumdimensionen und der Zeitdimension um?" die entscheidende Frage zur gesamten Physik!!!
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  #9  
Alt 25.05.24, 13:31
Benutzerbild von Geku
Geku Geku ist offline
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Was ist die Raumzeitdichte und welche pysikalisch Einheit besitzt diese?

Der Begriff "Raumzeitdichte" ist in der konventionellen Physik und insbesondere in der allgemeinen Relativitätstheorie nicht standardisiert.
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Ge?ndert von Geku (25.05.24 um 13:37 Uhr)
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  #10  
Alt 25.05.24, 15:45
Cossy Cossy ist offline
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Alles richtig.
Raumzeitdichte ist die Energie, der Bewegungszustand und die Geometrie eines Objektes als ein einzelner nicht trennbarer Zustand zu sehen.
SO wie man Raum und Zeit zu einer Raumzeit zusammengefügt hat. Macht man dies nun mit Energie, Bewegung und Geometrie als Raumzeitdichte
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dimensionen, imaginär, kaluza, klein, strings

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