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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #41  
Alt 15.04.21, 22:03
Hawkwind Hawkwind ist offline
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Standard AW: Neue Theorie des Urknalls

Zitat:
Zitat von Zweifels Beitrag anzeigen
C'mon, den oft rauen Ton müsstest du hier doch gewohnt sein. Einstein war genial, lass dir da nichts anderes einreden.
Zu den hier behandelten Themen: E = m ist meiner Meinung nach unsinn, denn die Einheit von Energie ist nicht die von Masse. Auch wenn man c² = 1 setzt, heisst dass nicht, dass m²/s² = 1 ist, d.h. in der Gleichung fehlt rechts definitv ein Geschwindigkeitsquadrat. Man setzt nur den nummerischen Wert auf 1, und nicht die Meter² oder die Sekunden².
Informiere dich doch ein wenig bevor du so etwas behauptest: Informationen über natürliche Einheiten sind im Internet leicht zu finden. Sie sind seit einem halben Jahrhundert (oder länger?) in der Hochenergiephysik gebräuchlich und selbstverständlich kein Unsinn, sondern eine, im Licht der Erkenntnisse aus der speziellen Relativität, sehr naheliegende - ja natürliche - Wahl von Einheiten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nat%C3%BCrliche_Einheiten
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  #42  
Alt 16.04.21, 08:42
Zweifels Zweifels ist offline
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Standard AW: Neue Theorie des Urknalls

Zitat:
Die richtigen Dimensionen und Einheiten ergeben sich erst durch anschließendes Umrechnen in ein „gewöhnliches“ Einheitensystem.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nat%C3%BCrliche_Einheiten
Ach, es handelt sich darum um eine Art von Substitution ( https://de.wikipedia.org/wiki/Substitution_(Mathematik) ).
Ok, von mir aus. Sollte man aber stets anmerken, also dass die Formel E = m nur als Vereinfachung bzw. Zwischenschritt Sinn macht, nicht aber absolut für sich selbst steht. Im kontextfreien Sinn plädiere ich für die Verwendung von E = mc², um Verwirrung zu vermeiden.
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  #43  
Alt 16.04.21, 10:03
Zweifels Zweifels ist offline
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Standard AW: Neue Theorie des Urknalls

Zitat:
Zitat von sanftwasser Beitrag anzeigen
Ja, und dieser verborgene Parameter heißt Form oder Gestalt.
Meine Lieblingsbeschäftigung im Herbst ist Blätterfangen.
Das ist Hochleistungssport, relativ gesehen.
Nice^^
Zitat:
Zitat von sanftwasser Beitrag anzeigen
Selbst kürzeste Wege eines Blattes sind vollständig unberechenbar, total chaotisch.
Wenn Du alle dimensionale Anomalie oder das Ensemble von Kräften kennst, wirst Du weder mit der einen
noch der anderen Rechnung herausfinden, wohin das Blatt Dir entwischt.
Yap, da hast du vermutlich recht. Aber ich liebe nunmal Bilder aus der realen Natur und für mich steht die korrekte Berechnung des Aufenthaltsortes des Blattes zu einem unendlich kleinen Zeitpunkt am Ende meiner physikalischen Laufbahn, um.... der beste Blätterfänger zu werden. Darum gehts doch, oder? Der beste Blätterfänger zu werden...

Zitat:
Zitat von sanftwasser Beitrag anzeigen
Falls die Masse wegen Geringfügigkeit nicht ausschlaggebend sei, so doch ihre Verteilung,
welche Struktur und Umriss, eben die externalisierte Information mitbedingt.
Die Masse ist nicht wegen ihrer Geringfügigkeit nicht ausschlagebend, sondern wegen der Betrachtung des Szenarios aus einer gekrümmten vierdimensionalen Raumzeit.
Einstein hat eigentlich erstmal nur die anziehenden Kräfte von Massen durch eine gekrümmte Raumzeit beschrieben, aber grundsätzlich denke ich, kann man das beliebig erweitern. Ich verwende wie gesagt, sein Bild des Aufzuges und der Tatsache, dass man beliebige Scheinkräfte in ein Inertialsystem einführen kann und durch eine Krümmung der Raumzeit des Inertialsystems die Bewegugen von Objekten innerhalb dieses (mit Scheinkräften durchwobene) Inertialsystems dann richtig beschreiben kann.
Natürlich ergibt sich diese Krümmung durch all die Grössen, die bei dem Experiment beteiligt sind, wie Masse des Blattes, Struktur des Blattes, Windstärke etc, die man aber alle zusammenfasst zu einem Feld, welches "die Kraft zu jedem unendlich kleinen Zeitpunkt, die auf das Blatt einwirkt" zusammenfasst und so zusammengenommen zu einem Krümmungsfaktor der Raumzeit dieses (mit Scheinkräften durchwobene) Inertialssystems führt.

Oder anders ausgedrückt: eine gekrümmte vierdimensionale Raumzeit geht von einer 5. Dimension aus, welche die Ursache der Krümmung der vierdimensionalen Raumzeit ist, und in dieser 5. Dimension kann man nicht nur die Masse sondern alles mögliche als Ursache für eine Krümmung festlegen. Also in unserem Beispiel alles, was als eine Kraft auf das Blatt einwirkt.

Und dahingehend frage ich mich, ob das soweit stimmt und ob das tatsächlich möglich ist oder ob es nur eine Art Blätterfängertraum von mir ist.
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  #44  
Alt 16.04.21, 10:22
Hawkwind Hawkwind ist offline
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Standard AW: Neue Theorie des Urknalls

Zitat:
Zitat von Zweifels Beitrag anzeigen
Im kontextfreien Sinn plädiere ich für die Verwendung von E = mc², um Verwirrung zu vermeiden.
Nein, denn wie man hier sieht, sorgt E = m * c^2 für Verwirrung.

Man messe sowohl Längen als auch Zeiten in Einheiten von GeV^-1 und alles passt. Künstliche Umrechnungsfaktoren, die einzig daraus resultieren, dass man aus historischen Gründen mehr unterschiedliche Einheiten als nötig benutzt, wird man damit los.
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  #45  
Alt 16.04.21, 12:32
kwrk kwrk ist offline
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Standard AW: Neue Theorie des Urknalls

Zitat:
aus historischen Gründen mehr unterschiedliche Einheiten als nötig benutzt
Jedes Einheitensystem erfüllt einen bestimmten Zweck. Es ist durchaus faszinierend, dass man alles auf eine Energieeinheit reduzieren kann, aber dabei wirft man eben auch Informationen über Bord. Diese mögen in der theoretischen Teilchenphysik unerheblich sein, im Allgemeinen aber nicht.
Btw "Künstliche Umrechnungsfaktoren": Wäre statt eV nicht eher der Bezug auf die Planckenergie o.ä. angebracht?
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  #46  
Alt 16.04.21, 13:05
Quantor Quantor ist offline
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Standard AW: Neue Theorie des Urknalls

Zitat:
Zitat von Zweifels Beitrag anzeigen
Zu den hier behandelten Themen: E = m ist meiner Meinung nach unsinn, denn die Einheit von Energie ist nicht die von Masse. Auch wenn man c² = 1 setzt, heisst dass nicht, dass m²/s² = 1 ist, d.h. in der Gleichung fehlt rechts definitv ein Geschwindigkeitsquadrat. Man setzt nur den nummerischen Wert auf 1, und nicht die Meter² oder die Sekunden².
Für Theoretiker ist das völlig legitim, da sie nichts messen.
Die Werte der Naturkonstanten werden so in Einheiten "absorbiert" und vereinfachen das Bild der Berechnungen. Einheiten sind eine freie Erfindung des Menschen.

c:=1 bedeutet: [m] := [s]/{c}, dh. das Meter wird in Sekunden ausgedrückt, es ist dann sehr winzig gegenüber dem SI-Meter [m]_alt = {c} [m]_neu.
Fährst du zB. v=10[m/s] schnell, so kannst du unter Festlegung c=1 (mit redefiniertem [m]) auch sagen, du fährst 10{c} schnell. Das ist dem Theoretiker egal.

Jetzt kann man auch weiter [s] wiederum in [J] ausdrücken:
h:=1 -> [s] := 1/{h} * 1/[J] für Sekunde, [s]_alt = {h} [s]_neu, die neue [s] ist sehr gross gegenüber der SI-Sekunde.

Oder man drückt [kg] auch in [J] aus (c=1):
E=m*c^2 = m -> [kg] := [J] für Masse

usw.

Die Dimension der physikalischen Grössen ist allerdings nicht egal, daher werden für Energie, Masse, Weg, usw. auch weiterhin unterschiedliche Variablen verwendet.

PS: der Experimentator muss freilich für Messungen die (aktuell) definierten SI-Einheiten verwenden, um vergleichbare Messungen zu erzeugen.
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  #47  
Alt 16.04.21, 14:15
Hawkwind Hawkwind ist offline
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Standard AW: Neue Theorie des Urknalls

Zitat:
Zitat von Quantor Beitrag anzeigen

PS: der Experimentator muss freilich für Messungen die (aktuell) definierten SI-Einheiten verwenden, um vergleichbare Messungen zu erzeugen.
... wobei es allerdings auch Ausnahmen gibt. Energien und Massen z.B. werden auch gerne in eV statt in Joule und Kg gemessen.

Aber danke für das m.E. sehr gute Posting.
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  #48  
Alt 16.04.21, 15:25
Ich Ich ist offline
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Zitat:
Zitat von Quantor Beitrag anzeigen
c:=1 bedeutet: [m] := [s]/{c}, dh. das Meter wird in Sekunden ausgedrückt, es ist dann sehr winzig gegenüber dem SI-Meter [m]_alt = {c} [m]_neu.
Fährst du zB. v=10[m/s] schnell, so kannst du unter Festlegung c=1 (mit redefiniertem [m]) auch sagen, du fährst 10{c} schnell. Das ist dem Theoretiker egal.
Das ergibt für mich keinen Sinn. Wenn c=1, dann müssen Geschwindigkeiten dimensionslos sein. Also müssen die Einheiten für Weg und Zeit dieselben sein. Du kannst dann z.B. entweden den Weg in Sekunden messen oder die Zeit in Metern.
Eine Sekunde Weg entspricht dabei 299792458 m, oder ein Meter Zeit wäre 1/299792458 s.
Man kennt schon die Einheit "Lichtsekunde" für den Weg. Das ist genau das, worum es geht. Man muss es nur noch schaffen, das "Licht-" aus dieser Einheit zu streichen und zu akzeptieren, dass das wirklich dieselbe Einheit ist, die man auch für die Zeit gebraucht. Wer bei diesem Schritt psychologisch betreut werden möchte, der kann mal nach dem "Gleichnis von den Landvermessern" von Taylor und Wheeler googeln. Mir zumindest hat das geholfen.

10 m/s kann man dann in m/m ausdrücken oder auch in s/s, das Ergebnis ist immer dasselbe: Die dimensionslose Zahl 1/29979245,8.

Zitat:
Die Dimension der physikalischen Grössen ist allerdings nicht egal, daher werden für Energie, Masse, Weg, usw. auch weiterhin unterschiedliche Variablen verwendet.
Nein, Weg und Zeit haben tatsächlich die gleiche Dimension, und die populäre Formel E=mc² lautet in natürlichen Einheiten tatsächlich E=m. Womit einer der beiden Bezeichner obsolet geworden ist.
Um trotzdem beide Namen sinnvoll zu nutzen, hat man sich mittlerweile darauf geeinigt, dass m der Name für den Betrag des Viererimpulses ist, und E der Name für dessen Zeitkomponente.
E=mc² bzw. E=m gilt also im modernen Sprachgebrauch nicht mehr allgemein, sondern nur, wenn mit E explizit die Ruheenergie gemeint ist.

Zitat:
PS: der Experimentator muss freilich für Messungen die (aktuell) definierten SI-Einheiten verwenden, um vergleichbare Messungen zu erzeugen.
Das kann er schon auch mit c=1 machen. Das SI definiert dann allerdings mehr Einheiten als nötig, z.B. braucht man von m und s nur eine der beiden, und von den abgeleiteten Einheiten J und kg auch.
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  #49  
Alt 16.04.21, 16:48
Hawkwind Hawkwind ist offline
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Zitat:
Zitat von Ich Beitrag anzeigen
Das ergibt für mich keinen Sinn. Wenn c=1, dann müssen Geschwindigkeiten dimensionslos sein. Also müssen die Einheiten für Weg und Zeit dieselben sein. Du kannst dann z.B. entweden den Weg in Sekunden messen oder die Zeit in Metern.
Ich glaube, Quantor hat nichts Gegenteiliges gesagt.
Zitat:
Zitat von Quantor
.. dh. das Meter wird in Sekunden ausgedrückt ...
... in der Teilchenphysik beides in GeV^-1.
Aber ich schätze, er wird selbst noch was sagen dazu.
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  #50  
Alt 16.04.21, 17:58
Quantor Quantor ist offline
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Standard AW: Neue Theorie des Urknalls

Zitat:
Zitat von Ich Beitrag anzeigen
Das ergibt für mich keinen Sinn. Wenn c=1, dann müssen Geschwindigkeiten dimensionslos sein.
Geschwindigkeiten sind ja auch in den redefinierten Einheiten "dimensionslos".
Vorab zur Notation, eine physikalische Grösse G hat eine Masszahl {G} und eine Einheit [G].
Ich schreibe hier die Einheit gleich mit dem Einheitsymbol, zB [m] für Meter, um es im Schriftbild von Grössen abzuheben.

Was bedeutet c:=1?
Es bedeutet, dass man die Grösse c=1 setzt (und nicht etwa die Masszahl {c}).

c = {c}*[c] = {c} [m]/[s] := 1

Also, einfache Algebra:

[m] = [s]/{c}.

So redefiniere ich jetzt (formal) das Meter [m]_neu := 1/{c}*[s]

Also: ([m]_alt/[s]) / ([m]_neu/[s]) = {c} [m]_alt/[s] = c -> [m]_alt = c * [m]_neu

Obwohl [m]_neu jetzt von Gössenordnung 1/{c} kleiner scheint als [m]_alt, liefert es jedoch gleiche Masszahlen:
nehmen wir da als Beispiel ein Photon mit Lichtgeschwindigkeit, dass sich 1s bewegt.

In alten Einheiten
Geschwindigkeit: v = c = {c} [m]/[s]
Weg: s = c*t = {c} [m]_alt/[s] * 1[s] = {c} [m]_alt

In redifinierten Einheiten (c=1)
Geschwindigkeit: v = c = 1
Weg: s = c*t = 1*1[s] = {c} 1/{c}*[s] = {c} [m]_neu

Zur Frage der Dimension bei c=1:
zB. s=c*t=t, sind deshalb räumliche und zeitliche Abstände von gleicher Dimension?

Ist die Geschwindigkeit "dimensionslos", sind zB. 10s Abstand in Zeit oder 10s Abstand im Raum durchaus unterschiedlicher Qualität.
Raum und Zeit sind durchaus zu unterscheiden, wenngleich sie auch gemeinsam als Raumzeit beschrieben werden können.
Das muss sowohl in Theorie, aber natürlich erst Recht bei Messungen unterscheidbar bleiben (unterschiedliche Variablen).

Die SI-Einheiten erfüllen viele Anforderungen, nicht nur die der theoretischen Physiker.
Praktisch ist es zB. durchaus notwendig, Stoffmengen (umgerechnet) in kg zu messen. Angaben in J wären da sehr aufwendig.

Ge?ndert von Ich (16.04.21 um 19:25 Uhr)
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