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  #21  
Alt 10.08.07, 09:29
seberta seberta ist offline
Guru
 
Registriert seit: 07.05.2007
Beitr?ge: 711
Reden AW: Was ist die.....

Zitat:
Zitat von Hermes Beitrag anzeigen
Vielleicht ist Philosophie die Auslegung physikalischer Weltbilder in ihrer Bedeutung auf uns, unsere Stellung, unser Bewußtsein. Gute Philosophie, die sich nicht an Begrifflichkeiten ergötzt und Elfenbeintürmchen poliert hat vor Metaphysik keine Angst und geht mit ihr Hand in Hand.

Die einzig 'reine' Philosophie ist die Mathematik.
Hallo Hermes!

Das sehe ich ähnlich, mit einem kleinen Unterschied:
Mathematik und Philosophie sind GESCHWISTER - also nicht identisch!!
Die Philosophie ist die ältere Schwester der Mathematik. Beide zusammen sind ein starkes Team, was man schon aus der Analyse der Schriften PLATONS erkennen kann.
Mehr dazu unter http://uhrkraft.blogspot.com
Gruß
seberta
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  #22  
Alt 10.08.07, 14:18
Hermes Hermes ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 16.07.2007
Beitr?ge: 1.138
Standard AW: Was ist die.....

An alle:
Ok, ich denke mit Mathematik und Philosophie als Geschwisterpärchen kann ich gut leben...Hmmm, halt vielleicht doch eher Halbschwestern?

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Seh ich anders. Die Mathematik basiert nicht auf irgendwelchen Annahmen, sondern auf eindeutig vorher festgelegten Regeln. Da gibt es keinen Handlungsspielraum wie bei der Philosophie.

Wenn man das Dezimalsystem heranzieht, dann ist 1+1=2 imo innerhalb dieses Regelwerkes ganz klar definiert und muss auch nicht bewiesen werden.
Nicht irgendwelche Annahmen, aber ganz bestimmte, die nicht weiter bewiesen werden können. Axiome.
Alles danach ist ganz klar definiert und darauf aufbauend, aber nicht weiter beweisbar.
1+1=2 kann nicht bewiesen werden.
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  #23  
Alt 11.08.07, 08:29
seberta seberta ist offline
Guru
 
Registriert seit: 07.05.2007
Beitr?ge: 711
Reden AW: Was ist die.....

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Mathematik=Philosophie? Wieso das denn? Philosophie ist ja durchaus Auslegungssache. Aber Mathematik ja wohl kaum. Da gibt es nur eine Wahrheit und keine zwei oder gar mehrere.
Mathematik und Philosophie sind nicht identisch.
1. In der Mathematik geht es n u r um RICHTIG/FALSCH
2. In der Philosophie geht es u.a. um WAHR/FALSCH
3. Es gibt eine "Philosophie der Mathematik" - aber keine "Mathematik der Philosophie", weshalb ich vorgeschlagen hatte, die Philosophie als ältere "Schwester" der Mathematik anzusehen.

Frei nach Wilhelm Busch: "2 x 2 = 4 ist Wahrheit, schade dass sie leicht und leer ist, doch ich hätte lieber Klarheit über das, was bedeutungsvoll und schwer ist."

Da sieht man auch, wohin es führt, wenn man nicht zwischen "wahr" und "richtig" unterscheidet. "2 x 2 = 4" ist r i c h t i g (aber nicht w a h r!) gerechnet.
seberta
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  #24  
Alt 11.08.07, 08:40
seberta seberta ist offline
Guru
 
Registriert seit: 07.05.2007
Beitr?ge: 711
Reden AW: Was ist die.....

[QUOTE=Hermes;4196]An alle:
Ok, ich denke mit Mathematik und Philosophie als Geschwisterpärchen kann ich gut leben...Hmmm, halt vielleicht doch eher Halbschwestern?


Diese Modifikation meines Vorschlages vom "Geschwisterpärchen" gefällt mir sehr gut. Ja, wahrscheinlich sind PHILOSOPHIE und MATHEMATIK Halbschwestern, wobei ich aber Wert darauf legen möchte, dass die PHILOSOPHIE die ältere von beiden Schwestern ist. Historischer Beweis: Bevor es die Pythagoräer gab, die bei PLATON eine wichtige Rolle spielen, gab es die VORSOKRATIKER, bei denen die Matrhematik noch keine Rolle spielte.
Spannende Zusatzfrage: Hatten PHILOSOPHIE und MATHEMATIK denselben Vater oder dieselbe Mutter? Wer waren jeweils Vater und Mutter der beiden Halb-Schwestern?
Weitere Frage: Welches Verhältnis von PHILOSOPHIE und MATHEMATIK bestand in den nicht-griechischen Kulturen?
(Ich befürchte allerdings, dass diese Fragen den Rahmen eines Physik-Forums "sprengen", oder?)
seberta
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  #25  
Alt 11.08.07, 12:24
Hermes Hermes ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 16.07.2007
Beitr?ge: 1.138
Standard AW: Was ist die.....

Hmmm...

eigentlich würde ich aber dann doch gerne die Mathematik als die ältere Schwester sehen!

Mathematik, bzw die beschriebenen Gesetzmäßigkeiten sind doch unabhängig vom Menschen, Mathematik braucht nicht einmal einen Raum, im Grunde nur ein Bewußtsein, um 'erkannt' aber nicht unbedingt um erfunden zu werden...

Die Philosophie setzt viel mehr voraus...ein Bewußtsein in einer bestimmten Existenzform, das sich über diese Gedanken macht....
Mathematik als 'Philosophie Gottes', vielleicht?

Ich denke auch nicht daran, was historisch zuerst da war, sondern eher was grundlegender, tiefgründiger ist...
Oft haben die einfachsten Voraussetzungen die weitreichendsten Folgeerscheinungen, die Mathematik ist ein pures logisches Gerüst ohne jede Einfärbung, frei von sprachlichen Unschärfen.

Ge?ndert von Hermes (11.08.07 um 12:32 Uhr)
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  #26  
Alt 11.08.07, 14:53
first_g_a first_g_a ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 09.07.2007
Beitr?ge: 106
Standard AW: Was ist die.....

Zitat:
Zitat von Hermes Beitrag anzeigen
Oft haben die einfachsten Voraussetzungen die weitreichendsten Folgeerscheinungen, die Mathematik ist ein pures logisches Gerüst ohne jede Einfärbung, frei von sprachlichen Unschärfen.
Das zeigt sehr deutlich, dass es Spezialbegabungen gibt.
'Und genau hier taucht schon das erste große Problem auf.
Welche Nische besetz der Mensch und welche ein Tier.
__________________
Die Aliens sind unter uns....
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  #27  
Alt 11.08.07, 16:10
JGC JGC ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 01.05.2007
Ort: ES
Beitr?ge: 3.276
Standard AW: Was ist die.....

Hi..

Kann es sein, das ihr einfach zu viel mit dem Verstand denkt???

Was ist denn so anders an der Philosophie??

Sie versucht doch auch nur das zu einem Ganzen zu fügen, was die algebrahische Matematik ins tausendste zerlegt hat!

Man..

Schliesslich ist die Mengenlehre auch eine Mathematik oder zählt diese etwa nicht??

Sie ist genau das, was im Prinzip das selbe wie die Philosophie will..

Die vereinigende Mathematik, die aus dem gesamten Kabuster-Geschneide wieder ein "sinnvolles" Ganzes machen will(bzw die Mengenlehre fragt nur nach der Summe wärend die Philosophie nach dem Sinn der Summe sucht.. Was aber meiner Meinung nach keinen wirklichen Unterschied macht!!)


JGC
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  #28  
Alt 11.08.07, 16:57
abracadabra abracadabra ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 05.08.2007
Beitr?ge: 227
Daumen runter AW: Was ist die.....

Au weia !!!
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  #29  
Alt 21.08.07, 08:41
seberta seberta ist offline
Guru
 
Registriert seit: 07.05.2007
Beitr?ge: 711
Reden AW: Was ist die.....

Zitat:
Zitat von abracadabra Beitrag anzeigen
Au weia !!!
Wenn JGC meint, in der MENGENLEHRE den mathematischen "Schlüssel" (wofür eigentlich?) gefunden zu haben, kann ich dem "Au weia" von abracadabra nur zustimmen!
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  #30  
Alt 21.08.07, 09:37
JGC JGC ist offline
Gesperrt
 
Registriert seit: 01.05.2007
Ort: ES
Beitr?ge: 3.276
Standard AW: Was ist die.....

Hi...

Entschuldigt, aber steht ihr auf der Leitung???


Das was ihr als abstraktdenkende "Wissenschaftler" oder als Anhänger dieser Disziplinen macht, ist alles ganz genau zu betrachten!

Sich auf die kleinste Einzelheit zu konzentrieren um eine winzige, beschissene Funktion zu erklären..

Merkt ihr denn nicht, das dabei das im Detail betrachtete Geschehen sich dabei völlig aus dem Zusammenhang reisst..

Das meinte ich mit algebrahischer Denkweise, ihr funktioniert wie ein serieller Port, der eine Information nach der anderen durchlässt..

Doch ist das wirkliche Geschehen auch stehts eine Summenwirkung, die aus all den gleichzeitig nebeneinander ablaufenden Prozessen im Mikrokosmosw zusammenspielt, welces sich in seiner Gesamtheit wiederum als eigenständige übergeordnete Prozessstruktur darstellt..

Und all das Zusammenwirken aller mikrokosmischen Geschehen und deren Vorraussetzungen bestimmen über die Regeln der Megenlehre erst ihre makrokosmischen Wirk unde Erscheinungsweisen.. (Parallele Datenverarbeitung!!)

Das spiegelt sich doch in der Welt der Gefühle wieder!!!(Die selben Gesetzmässigkeiten, denen Ladungs-Mengen und Feld-Mengen unterworfen sind, da sie alle zur gleichen Zeit ihre jeweiligen Wirkungen äussern)

Merkt ihr denn nicht, das all die kleinen bekannten oder auch unbekannten Prozederes in ihrer Summe erst euch ein Gefühl vermittelt??(eine in der Gravitation wiederzufindenden kinetisch wirksame Kraft induziert, die euer und jeglicher Masse ihr Verhalten bestimmt..)

Ein Gefühl der Stabilität, Sicherheit, der Verlässlichkeit, des Gleichgewichtes oder der Lüge?

Die Gefühle versuchen das wieder zusammenzufügen, was euer Verstand auseinandergepflückt hat, um es wieder in einem sinnvollen Ganzen betrachten zu können....

Genau so wie dir Gravitation all die einzelnen Elemente wieder zu einem ganzen fügen will, was vorher durch die Mechanik der Fliehkräfte und all der anderen spaltend wirkenden Prozederes getrennt wurde..

Fusion und Spaltung..

Mengenlehre und Algebra..

Die daraus entstehende Wechselwirkung entspricht der jeweilig momentanen geometrischen Zuordnungsmuster der jeweilig momentan wirksamen Kräfte...

Spreche ich wirklich chinesisch??

JGC
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