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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 25.11.19, 17:38
kwrk kwrk ist offline
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Registriert seit: 29.12.2016
Ort: Mainz
Beiträge: 47
Standard Art = toe ?

Kleine Akzentverschiebung meines Quant statt Quark Threads.
Normalerweise versuchen Crackpots ja Einstein zu widerlegen, ich gehe mal in die entgegengesetzte Richtung + möchte Folgendes ganz allgemein zur Diskussion stellen:
ART = ToE:

- ART stellt einen Zusammenhang zwischen Energie (in allen ihren Formen) und Geometrie des Raumes her. Da praktisch alle wichtigen Phänomene der Physik mit Energie zu tun haben, sollte eine uneingeschränkt gültige ART alle diese Phänomene einschließen.

- ART ist vom Konzept her nicht auf gravitative Effekte beschränkt. Ich denke hier v.a. an Kaluza und seine Vereinheitlichung von ART + EM. Setzt man in Kaluzas Gleichungen eine geeignete elektromagnetische Konstante an die Stelle von G erhält man im Prinzip etwas, was in Richtung meines Modells geht + vermeidet einige Probleme, die Kaluza selbst in seinem Ansatz sah (5.2.3.4).

- Zumindest in meiner Variante deckt die Erweiterung der ART auf Partikelzustände automatisch auch Effekte der Starken WW ab (5.1). Ein Argument, dass auch die Schwache WW direkt mit der ART zusammenhängt, ist, dass die Zusatzterme, die ich für meine Herleitung in 4D benötige, im Prinzip in einer 5D Kaluza Theorie aufzutauchen scheinen, d.h. mein Ψ ~ Kaluzas Φ, mit entsprechenden Konsequenzen z.B. für den Zusammenhang mit Higgs, α(weak).

- Üblicherweise wird ein Gegensatz ART - QM postuliert. So wie ich das sehe, passt der Formalismus der ART prinzipiell eigentlich nicht schlecht zur QM: DE 2. Ordnung, weitgehende Freiheiten beim Ansatz für die Metrik, d.h. insbesondere die Möglichkeit , komplexe Funktionen schon von Anfang an einzubauen und damit prinzipiell einen Ansatz für z.B. Interferenzeffekte zu haben.

- Bell: In meinem Modell ist das (Gravitations-)feld eines Partikels eine Überlagerung von Partikelzuständen, d.h. ein Partikel hat prinzipiell nicht-lokale Eigenschaften.

- die zentrale Konstante der QM, das Planck'sche Wirkungsquantum h, lässt sich ableiten aus Elementarladung / Gauss'schem Gesetz = Geometrie und α = geometrische Konstante, verknüpft mit Aspekten der Raumkrümmung.

Pro + Contra ?

grüße
kwrk
http://doi.org/10.5281/zenodo.801423 ("kurze" Zusammenfassung)
http://doi.org/10.5281/zenodo.832957 (umfangreicher + spekulativer, Kapitelangaben beziehen sich auf 2)

Geändert von kwrk (25.11.19 um 17:52 Uhr)
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  #2  
Alt 07.12.19, 16:36
ghostwhisperer ghostwhisperer ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 08.06.2009
Ort: Kronberg
Beiträge: 338
ghostwhisperer eine Nachricht über ICQ schicken
Standard AW: Art = toe ?

Eines der größten Probleme Richtung Quantengravitation scheint das Prinzip der Hintergrund-Unabhängig zu sein.
Ich denke da ist tatsächlich die Frage erlaubt, welche Theorie
wirklich universell gültig ist, egal wie gut bestätigt bisher.
Meine Frage an alle: Wenn Hintergrundunabhängigkeit das wichtigere Prinzip sei - was ist alles in det Quantenmechanik hintergrundabhängig? Wenn man das alles streicht. Was bleibt übrig??

Mich würde auch interessieren wie Loop-Quantengeometrie den Widerspruch gelöst hat. Sie ist hintergrundunabhängig und basiert auf Spin-Netzen. Aber was bedeutet das letztlich? Bin da noch nicht ganz durchgestiegen....
__________________
Koordinatensysteme sind die Extremstform von Egoisten- sie beziehen alles auf sich selbst.

http://thorsworld.net/

Geändert von ghostwhisperer (07.12.19 um 17:26 Uhr)
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  #3  
Alt 26.01.20, 18:02
sanftwasser sanftwasser ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 04.01.2018
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 90
Standard AW: Art = toe ?

Folgte dem link über Science -> physikalische Betrachtungen ->Interpretation des Energiebegriffs:

"Die Begriffe Energie und Masse brauchen keine unabhängige Begründung (...) sondern sind Eigenschaften des vierdimensionalen Quantenvakuums"

Gut, dann braucht eben bloße Vierdimensionalität eine unabhängige Begründung, welche beiläufig Energie und Masse begrifflich entwickelt.
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