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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #71  
Alt 02.11.22, 17:47
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Das Pfandintegral ist die Summe aller möglichen Wege?
Eigentlich nicht ganz:
Wenn man misst, dann stellt das Messergebnis immer den optimalen bzw. den günstigsten Zustand dar.

Wie es auch Sabine Hossenfelder beschreibt – Das Objekt scheint in die Zukunft sehen zu können und Weiß welcher Zustand der optimale ist, wenn man es dann misst.

Das sagt sozusagen der Formalismus aus (= Grund für die Darstellung als tachyonische Teilchenpfade).

Wenn du nur rechnen willst, dann musst du dir aber über die Bedeutung der Zukunft (tB) im Pfadintegral keine Gedanken machen – dann brauchst es nicht.

Dann hat es einfach von allen möglichen Zuständen der Schrödingergleichung eben „zufällig“ von allen den „Besten“ eingenommen (bei gezielt/nachvollziehbar benötigst du hingegen die Zukunft).
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  #72  
Alt 02.11.22, 18:25
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Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Wenn du nur rechnen willst, dann musst du dir aber über die Bedeutung der Zukunft (tB) im Pfadintegral keine Gedanken machen – dann brauchst es nicht.
Ich will es verstehen und bisher hat das ganz gut ohne rechnen geklappt.
Mal schauen bis wohin das möglich ist.

Ich habe Zeit bisher "nur" als scheinbar einfachste menschliche Beschreibung, für die hochkomplexen Vorgänge in der Natur angesehen.
Aber Aufgrund der benötigten Symmetrie im Universum denke ich seit kürzerem intensiver darüber nach.
Hier merke ich die Grenzen für das verstehen ohne Mathematik aber du schreibst:

Zitat:
Wie es auch Sabine Hossenfelder beschreibt – Das Objekt scheint in die Zukunft sehen zu können und Weiß welcher Zustand der optimale ist, wenn man es dann misst.
Wenn das Teilchen es "weiß", dann muss es darauf schließen können und dementsprechend deterministisch sein.
Der Gedanke eines "invertierens" würde nicht die Zukunft/Vergangenheit darstellen. Ich sehe da auch ganz klar wie man die Wahrscheinlichkeiten deterministisch interpretieren könnte.

Zeit ist Illusion aus den physikalischen Interaktionen der Materie und des Raumes. Dennoch ist die Zeit ja die 4. Dimension und mit dem Raum untrennbar verbunden. Es gibt "eine Zeit" aber sie bedeutet etwas anders, als wie wir sie verstehen.

Wie auch immer das Teilchen weiß, welcher Zustand der optimale ist. Man kann mit Sicherheit sagen, das es nur einen "optimalsten" Zustand gibt.
Es gibt jedes mal nur eine Messung und ebenso auch nur eine Handlung. In jedem Augenblick. Dabei Messen wir die ganze Zeit und das vollkommen ohne technische Hilfsmittel.

Wir fühlen Temperatur, hören Schallwellen, schmecken unsere Lieblingsessen und fühlen die Nähe unserer Liebsten. Dabei trampeln wir aus Neugier durch die Welt, graben alles um, lassen Protonen "platzen" und spalten Atome. Dabei kollabiert unsere Umwelt Zusehens immer mehr, unaufhaltbar und durch die Dekohärenz von alles anderem geregelt und selbstorganisiert.

Ich verstehe nicht warum die Messung eine Rolle spielt, wenn ich doch den stillen See mit Wellen überziehe, wenn ich in das Wasser springe.
Als Elektriker weiß ich, dass selbst die Messung an einer ganz normalen Steckdose mittels Multimeter das Messergebnis insgesamt ein ganz klein wenig beeinflusse. Sicher ist das marginal und Vernachlässigbar.

Die Natur entscheidet in jedem Augenblick und lässt damit Teile ihrerseits immer wieder aufs neue kollabieren.

Man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Es gibt immer nur einen einzigen 100% wahrscheinlichen Weg und nahezu unendlich 100% unwahrscheinliche Wege

Also was ist wenn wir die Vergangenheit und Zukunft gegen die 100% wahrscheinlichen Zustände und die 100% unwahrscheinlichen Zustände tauschen? Das würde einem invertieren entsprechen und die Wahrscheinlichkeiten konsequent mit einbeziehen.
Ebenso wären alle Informationen "gesichert", ohne wild in der Zeit umherreisen zu müssen.


Wieder nur Gedanken....schreibt ruhig, wenn es murks ist.
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  #73  
Alt 02.11.22, 19:26
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Wieder nur Gedanken....schreibt ruhig, wenn es murks ist.
Kann nicht sagen, was da Murks ist, da ich mir nicht sicher bin was du meinst.

Das ist sehr viel Text mit Worten die ich nicht sicher zuordnen kann. Z.B. Invers?

Ich schreibe ja von -t oder v>c, was ja invers zu etwas wäre.

Bei mir „fallen“ imaginäre Tachyonen aus dem SL ins freie und lassen ihre Information, über die Zukunft am holografischen EH zurück. Das wäre das inverse Bild zum „holografischen Universum“. (Nur Entropie/Größenzunahme wären gleich)

Bei mir ist ja fast alles invers? Und für alles gibt es aus meiner Sicht entsprechende Beschreibungen in der Physik (nur i.A. eher halt „invers“)

In der „Feynman’schen Teilchenwelt“ ist das Positron ein Elektron das sich Rückwärts in der Zeit bewegt (aber nicht tachyonisch ist! Ein Elektron halt Rückwärts „gesprochen“ bzw. invers) . Also „-t“ ist ja nicht ganz unbekannt in der Physik.
Es gibt also hier einiges „inverses“? Daher: was hättest du gerne noch invers?

Bevor du Antwortest lasse dir ggf. etwas „Zeit“ zum Nachdenken.

PS:
Zitat:
Wie auch immer das Teilchen weiß, welcher Zustand der optimale ist. Man kann mit Sicherheit sagen, das es nur einen "optimalsten" Zustand gibt.
Nicht unbedingt
Siehe z.B. hier
Unordnung, Frustration und Thermodynamik: Der (halbe) Nobelpreis 2021 – Hier wohnen Drachen (scienceblogs.de)
Hinweis: MartinB ist ein toller Blogger –viel über QM die auch vielleicht Laien wie uns weiter helfen. Aber Beile dich

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  #74  
Alt 02.11.22, 20:18
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Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Kann nicht sagen, was da Murks ist, da ich mir nicht sicher bin was du meinst.
Hmm warum sagt man mir das hier so oft.
In diesem Fall wohl wieder zu viel Interpretation bei zu wenigem konkretem Wissen zum Thema.
Das war schon öfter mal ein Rückschluss meinerseits auf mein eigenes geschwurbel.

Textlich etwas beschreiben und artikulieren ist oft missverständlich und dann noch das obige dazu.


Zitat:
Das ist sehr viel Text mit Worten die ich nicht sicher zuordnen kann. Z.B. Invers?
Na invertieren...ein Foto und sein Negativ sind z.B. invers. Sozusagen das Gegenteil. So wie hell und dunkel, laut und leise.
Eine nicht änderbare Entscheidung für etwas und alle anderen möglichen Entscheidungen die nicht getroffen wurden, sind auch invers.
In der Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Wellenfunktion trifft aus den unendlich vielen Möglichen Möglichkeiten, in jedem einzelnen Moment nur eine einzige zu.

Wie gesagt ist en ganz neuer Gedanke und ja...selbst mir schon irgendwie zu wirr.


Zitat:
Ich schreibe ja von -t oder v>c, was ja invers zu etwas wäre.


Was den verschränkten Zustand der Teilchen betrifft, da sie in der Wahrscheinlichkeit auch irgendwo im Raum "auftauchen" können und im nächsten Moment wieder ganz woanders.
Bei mir „fallen“ imaginäre Tachyonen aus dem SL ins freie und lassen ihre Information, über die Zukunft am holografischen EH zurück. Das wäre das inverse Bild zum „holografischen Universum“.

Bei mir ist ja fast alles invers? Und für alles gibt es aus meiner Sicht entsprechende Beschreibungen in der Physik (nur i.A. eher halt „invers“)
Es interessiert mich sehr, was andere denken und wie interpretiert wird.
Ich bin mir mittlerweile eigentlich nur bei einem relativ überzeugt. Es gibt keine Parallelwelten, denn alle Wirkungen finden im gleichen Universum und der gleichen Raumzeit statt.


Zitat:
In der „Feynman’schen Teilchenwelt“ ist das Positron ein Elektron das sich Rückwärts in der Zeit bewegt (aber nicht tachyonisch ist! Ein Elektron halt Rückwärts „gesprochen“ bzw. invers) . Also „-t“ ist ja nicht ganz unbekannt in der Physik.
Es gibt also hier einiges „inverses“? Daher: was hättest du gerne noch invers?
Aber ist Feynmans Interpretation falsifizierbar richtig oder eben nur eine Möglichkeit von vielen? Man kann es nicht prüfen, somit ist es Metaphysik.

Wenn ich mit meinem, ich sage mal aufgewärmten Chaostheorie-Modell Ansatz falsch liege, so muss es dennoch Antworten und somit eine andere Theorie geben. Die chaotischen Systeme und die komplexe QM haben einfach zu viele Gemeinsamkeiten und offensichtlich ist die Natur hoch komplex und somit im ganzen chaotisch.
Die Menschen sind viel zu Neugierig um einfach mit dem "philosophieren" aufzuhören. Gerade das geheimnisvolle, scheinbar "versteckte" und somit dem Bewusstsein entzogenem unbekannten Wissen, wird auch in Zukunft immer wieder Menschen in den Bann ziehen. So ist das mit Geheimnisse.

Zitat:
Bevor du Antwortest lasse dir ggf. etwas „Zeit“ zum Nachdenken.
Das hättest du als erstes schreiben sollen.


Zitat:
PS:

Nicht unbedingt
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Ein Bewusstseinswandel braucht Zeit, die Bereitschaft altes hinter sich zu lassen, sich neuem zu öffnen und viele möglichst gute Argumente.
Vielleicht bin ich wirklich ein naiver Vollidiot, der gar nix merkt aber ich glaube schon dieses mal ein wenig ernsthaftes Interesse bei dem einen oder anderen geweckt zu haben.
Ich bin ja kein Missionar und will mich niemanden aufzwingen. Dennoch "erwarte" ich dann eine möglichst ehrliche und direkte Meinung.

Aber sicher würde es mich freuen andere Menschen meine Sicht näherzubringen oder zumindest zum nachdenken anzuregen.
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  #75  
Alt 02.11.22, 23:58
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Na invertieren...ein Foto und sein Negativ sind z.B. invers. Sozusagen das Gegenteil
Das Positron ist das Gegenteil. Wenn du es als inventieren bezeichnest, dann meinst du ein Anti-Teilchen.
Zitat:
Aber ist Feynmans Interpretation falsifizierbar richtig oder eben nur eine Möglichkeit von vielen?Man kann es nicht prüfen, somit ist es Metaphysik.
Feynmans-Pfade sind mehr als falsifizierbar, sie haben die Abweichungen von experimentellen Ergebnissen zu den (zuvor) vorhandenen mathematischen Beschreibung erklärt.
QM wäre ohne Feynmans-Pfade voller Lücken?

Dass das Positron in „Wirklichkeit“ kein Teilchen ist, welches sich Rückwärts durch die Zeit bewegt, beruht auf der selben Ignoranz, dass die Zeit nicht wirklich relativ ist. Eine rein mathematische Notwendigkeit, aber doch nicht wirklich, wirklich.

Das ein Photon nicht wirklich, vorher oder in Zukunft, emittiert wird um zu interagieren, ist für viele die richtige Interpretation. Auch wenn, genau diese mathematische Notwendigkeit notwendig ist um Messewerte zu erklären. Es ist halt ein Formalismus, welcher da ist, aber nicht die wirkliche, Wirklichkeit widerspiegelt.

Dabei erklären nur die Feynmans-Pfade den Messwert des g-Faktors und genau diese Pfade – diese Mathematik – bedingen unausweichlich, dass das Positron das „invers“ des Elektrons ist (eben auch zeitlich)

Auch hier gibt es Forum-Teilnehmer die sagen, die Schrödingergleichung bedingen die Viele-Welten-Theorie, wenn man ohne Vorurteile ist - aber lehnen die zeitliche Darstellung der Realität des Feynmans-Pfads ab.
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  #76  
Alt 03.11.22, 00:42
Bernhard Bernhard ist offline
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Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Aber ist Feynmans Interpretation falsifizierbar richtig oder eben nur eine Möglichkeit von vielen? Man kann es nicht prüfen, somit ist es Metaphysik.
@Eyk: Solltest du diese ziemlich abwegige Bemerkung von antaris als Stören der Diskussion bewerten, kann für antaris jederzeit eine temporäre Schreibsperre eingerichtet werden.
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Freundliche Grüße, B.
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  #77  
Alt 03.11.22, 01:04
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Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Feynmans-Pfade sind mehr als falsifizierbar, sie haben die Abweichungen von experimentellen Ergebnissen zu den (zuvor) vorhandenen mathematischen Beschreibung erklärt.
QM wäre ohne Feynmans-Pfade voller Lücken?


Dass das Positron in „Wirklichkeit“ kein Teilchen ist, welches sich Rückwärts durch die Zeit bewegt, beruht auf der selben Ignoranz, dass die Zeit nicht wirklich relativ ist. Eine rein mathematische Notwendigkeit, aber doch nicht wirklich, wirklich.

Ich habe mich wohl blöd ausgedrückt. Ich hätte nicht gedacht, dass die Zeitrichtung Vergangenheit für das Positron nachweisbar ist.

Zitat:
Das ein Photon nicht wirklich, vorher oder in Zukunft, emittiert wird um zu interagieren, ist für viele die richtige Interpretation. Auch wenn, genau diese mathematische Notwendigkeit notwendig ist um Messewerte zu erklären. Es ist halt ein Formalismus, welcher da ist, aber nicht die wirkliche, Wirklichkeit widerspiegelt.

Dabei erklären nur die Feynmans-Pfade den Messwert des g-Faktors und genau diese Pfade – diese Mathematik – bedingen unausweichlich, dass das Positron das „invers“ des Elektrons ist (eben auch zeitlich)

Auch hier gibt es Forum-Teilnehmer die sagen, die Schrödingergleichung bedingen die Viele-Welten-Theorie, wenn man ohne Vorurteile ist - aber lehnen die zeitliche Darstellung der Realität des Feynmans-Pfads ab
Ok ich merke da sind unterschiedliche Ansichten und ich ziehe mich hier erstmal zurück.
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  #78  
Alt 03.11.22, 08:26
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Zitat:
Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
@Eyk: Solltest du diese ziemlich abwegige Bemerkung von antaris als Stören der Diskussion bewerten, kann für antaris jederzeit eine temporäre Schreibsperre eingerichtet werden.
Danke - aber ich kann doch nicht mit Steinen werfen, wenn ich in einem Glashaus sitze
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  #79  
Alt 03.11.22, 09:32
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Ich hatte vor einer Weile schon einmal etwas darüber gelesen und in Erinnerung, dass die Eigenzeit eines Teilchens nicht gemessen werden kann.

Ich habe das damals gelesene auch wiedergefunden:

http://www.joergresag.privat.t-onlin...htm/chap32.htm

Zitat:
Was man nicht messen kann, ist die Richtung der Eigenzeit relativ zur äußeren Zeit, also das Vorzeichen "±" in der obigen Gleichung. Die Richtung der Zeit hat nämlich nur für makroskopische Objekte eine physikalische Bedeutung und spiegelt den Anstieg der Entropie wider. Für ein einzelnes Elektron können wir dagegen willkürlich wählen, ob seine Eigenzeit mit oder gegen die äußere Zeit anwachsen soll ? genau das steckt hinter Wheelers Idee. Wir müssen uns dann nur fragen, was das physikalisch bedeutet, insbesondere welche Ladung der äußere Beobachter wahrnimmt.
Ist die relativ zur äußeren Zeit gegenläufige Eigenzeit eines Teilchens doch messbar?

Zitat:
Wheeler glaubte also zu wissen, warum alle Elektronen in der Welt dieselbe Ladung und Masse haben: Weil es immer dasselbe Elektron sei! Ein einziges Elektron könnte in der Zeit vor und zurück geworfen werden, sodass es mal in die Zukunft reist, dann wieder in die Vergangenheit. Sein Weg durch Raum und Zeit (seine Weltlinie oder englisch world line) wäre dann wie eine Zick-Zack-Linie oder wie ein riesiges Knäuel. Zu einer festen Zeit würden wir also immer wieder dasselbe Elektron sehen, mal aus der Vergangenheit kommend, mal aus der Zukunft. Dabei würde seine inner Uhr (seine sogenannte Eigenzeit oder englisch proper time) entlang der Zick-Zack-Weltline immer weiter fortschreiten.
Zick-Zack-Linien und ein riesiges Knäuel ist m.E. nicht linear und glatt, sondern chaotisch oder sehe ich das auch wieder total falsch?





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Im übrigen gab es für alle beteiligten Wissenschaftler genau diesen Nobelpreis für die Chaosforschung der ungeordneten chaotischen Systeme aber aus 2 verschiedenen Bereichen.

Siehe hier:
https://www.spektrum.de/magazin/phys...-chaos/1937254

Zitat:
Klaus Hasselmann, Syukuro Manabe und Giorgio Parisi haben unser Verständnis von komplexen Systemen wesentlich geprägt. Dafür erhalten sie nun den Physik-Nobelpreis.
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Ge?ndert von antaris (03.11.22 um 10:04 Uhr)
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  #80  
Alt 03.11.22, 09:39
Bernhard Bernhard ist offline
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Zitat:
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Danke - aber ich kann doch nicht mit Steinen werfen, wenn ich in einem Glashaus sitze
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