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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #81  
Alt 19.08.07, 19:33
quick quick ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Hallo JCG,


Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Die Dynamik findet sich in dessen jeweilige Bewegungsenergie und die statische Aspekt in deren jeweiligen kapazitiv wirkenden "bewegungslosen" Feld-Ladung
Auf der Ebene von Feldladungen ist man schon quasi mittendrin im Mikrokosmos.
Ich bin überzeugt davon, dass es dort eher turbulent zugeht. Dort ist nix bewegungslos. Schon der Wärmeenergieinhalt sorgt für Vibrationen, die selbstverständlich auch die elektrostatischen Felder beeinflussen.
Ich habe keine Ahnung, wie es innerhalb von Atomkernen zugeht. Vermutlich gibt es aber auch dort so etwas wie eine Thermodynamik.

mfg
quick
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  #82  
Alt 19.08.07, 20:26
JGC JGC ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Hi Quick..

gerade darum geht es doch...

Natürlich sind die inneren atomaren Teilchenbewegungen dynamisch..

aber in ihrer Summe wirken sie statisch...

Jeses Teilchen "kreist" doch mehr oder weniger nur um ein entsprechendes Zentrum..

Es ist im Prinzip ein "Speicherzustand" deren jeweiligen kinetischen Potentialen, weil sie ihre Energien nicht wirklich in "gerade" Fortbewegung" weitergeben können..

Anders ausgedrückt..

Ein Topf mit kochendem Wasser auf deinem eingeschalteten Herd stellt auch so eine statische Situation dar.. Der Topf mit dem Wasser stellt den statischen Aspekt dar, wärend das siedende Wasser den dynamischen Aspekt verkörpert... Erst wenn du die Wärmezufuhr unterbrichst, wird die Struktur des sprudelnden Wassers auch wieder statisch..

Deren beim beständigen Sieden abgegebene Wärmeenergie entspricht doch vom Prinzip her der Gravitationsdruckwirkung, die jedes Teilchen bei seinem "immer im Topf rumsausen müssen" Zustand einnehmen, die eine eine (Feld)druckwirkung untereinander induziert, die über den Verdrängungseffekt der jeweilig zugehörigen Felder einen Druck nach aussen abgeben....(Gravitations-Dampfdruck)

Ich würde sogar behaupten, das Gravitationsdruckwirkung und Wärmewirkung auch ein und das selbe sind, so wie Gravitation und der Elektromagnetismus ein und das selbe sind.

Wenn ich es also auf einem 3dimensionalen Achsgitter aufzeichnen würde, so würde die Gesamtbewegung eines Massevolumens(Gruppengeschwindigkeit) in die Z-Achse erfolgen,(die Druckwirkung auf das umgebende Vakuum der sich jeweils bewegenden Masse in Bewegungsrichtung)... die elektrische Schwingung in der Y-Achse der elektrischen Schwingung würde die Bewegung in Amplituden-Schwingungszustand beschreiben und die magnetische Schwingung in der X_Achse würde dessen jeweiligen(in Form von Felddruckerzeugendem)kapazitiven Lagezustand erbringen...

Und durch die Menge all der im All angetroffenen Massen ermöglicht es sich doch erst, das sich deren jeweiligen einzelnen richtungsorientierten Druckwellen-Wirkungen in ihre jeweilige Fahrtrichtungen zu dem insgesamt sich als ungerichtetes Gravitationspotential im jeweiligen Raume untereinander bemerkbar macht, da jede von statten gehende Bewegung im Vakuum ganz automatisch eine elektromagnetische Induktion im Vakuum hervorruft, die erst der bewegten Masse ein EM-Feld verleiht..

Ich weiss, das klingt etwas komplizierter, aber du wirst es bestimmt erkennen, was ich damit sagen will....


JGC

Geändert von JGC (19.08.07 um 20:30 Uhr)
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  #83  
Alt 19.08.07, 23:08
quick quick ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Hallo JCG,

jeder macht sich sein eigenes Bild von den Dingen. In bestimmten Ausschnitten der Bilder hat jeder Recht mit seiner Sicht der Dinge.
Je nachdem wie man das Bild (der physikalischen Realität/Wirklichkeit) zeichnet, muß man aber den Maßstab oder Größenbereich beachten.

Nehmen wir gerade Dein Beispiel:
Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Ein Topf mit kochendem Wasser auf deinem eingeschalteten Herd stellt auch so eine statische Situation dar.. Der Topf mit dem Wasser stellt den statischen Aspekt dar, wärend das siedende Wasser den dynamischen Aspekt verkörpert... Erst wenn du die Wärmezufuhr unterbrichst, wird die Struktur des sprudelnden Wassers auch wieder statisch..
Bei 20 Grad Celsius rührt sich "augenscheinlich" nichts. Dies ist aber ein Irrtum. Der Wärmeinhalt (Gesamtheit der Molekülbewegungen/-schwingungen) des Wassers ist bei dieser Temperatur größer als der Zuwachs von 20 auf 100 Grad Celsius. Der gesamte Wärmeinhalt wird ja vom absoluten Nullpunkt an gerechnet. (E = 1,5*k*T mit k= Boltzmannkonstante )


Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Deren beim beständigen Sieden abgegebene Wärmeenergie entspricht doch vom Prinzip her der Gravitationsdruckwirkung, die jedes Teilchen bei seinem "immer im Topf rumsausen müssen" Zustand einnehmen, die eine eine (Feld)druckwirkung untereinander induziert, die über den Verdrängungseffekt der jeweilig zugehörigen Felder einen Druck nach aussen abgeben....(Gravitations-Dampfdruck)
Tut mir leid, JCG, ich sehe da überhaupt kein entsprechendes Prinzip.
Die Gravitation hat natürlich Einfluß auf den atmosphärischen Druck, gegen den widerum der Wasserdampfdruck wirkt. Die direkte Gravitationswirkung ist zu vernachlässigen.

Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Ich würde sogar behaupten, das Gravitationsdruckwirkung und Wärmewirkung auch ein und das selbe sind, so wie Gravitation und der Elektromagnetismus ein und das selbe sind.
Nun, vielleicht nicht ein und dasselbe, aber die Idee scheint mit nicht uninteressant zu sein. Auf alle Fälle müßte aber das Gleiche wie bei Newton herauskommen.

Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Und durch die Menge all der im All angetroffenen Massen ermöglicht es sich doch erst, das sich deren jeweiligen einzelnen richtungsorientierten Druckwellen-Wirkungen in ihre jeweilige Fahrtrichtungen zu dem insgesamt sich als ungerichtetes Gravitationspotential im jeweiligen Raume untereinander bemerkbar macht, da jede von statten gehende Bewegung im Vakuum ganz automatisch eine elektromagnetische Induktion im Vakuum hervorruft, die erst der bewegten Masse ein EM-Feld verleiht..
JCG, ich glaube, wenn Du Dir die tatsächlichen Planetenbahnen unseres Sonnensystems betrachtest, kommst Du mit Deinem Modell ganz schön ins Schleudern. Dass eine bewegte Masse ein EM-Feld erzeugt, ist mir nicht bekannt.

mfg
quick
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  #84  
Alt 20.08.07, 01:11
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richy richy ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Hi
@Pythagoras
Aequivalenz und Gleichheit ist etwa das Selbe.Wobei aequivalent eher im Sinne zweier gleichwertigen Aussagen steht.
Aber Gleichheit und Identitaet sind zwei paar Siefel. Wobei das Identitaetszeichen weniger gelaufig ist. Es besteht aus drei Gleichheitsstrichen.

E gleich m*c^2
E aequivealt m*c^2
E identisch m*c^2 waere falsch

Zitat Seberta
Zitat:
Mit solchen Ideen kann man nicht einmal METAPHYSIK betreiben, die sich übrigens längst selbst "erledigt" hat (vgl. die Metaphysik-Kritik von Denkern des 20. Jahrhunderts, z.B.: Heidegger, Wittgenstein, Adorno, Habermas, Carl F. von Weizsäcker und einiger anderer!)
Seltsam, dass am Institit von Prof. Weizsäcker ein Metaphysiker wie Burkhard Heim angestellt war.
Heim arbeitete von 1954-1956 am Max Planck Institut bei Professor v. Weizsäcker.
Zitat:
Heim's colleagues and acquaintances

* Pascual Jordan
* Werner Heisenberg !
* Carl Friedrich von Weizsäcker
* Hans-Peter Dürr
@seberta,abra
Die Bedeutung des Wortes Meta scheint euch nicht ganz gelaeufig. Meta ist kein Schimpfwort, sondern Meta x bezeichnet ein zu x uebergeordnetes System.
Chaostheorie ist zum Beispiel teilweise Metamathematik.
Metaphysik waere ein Teil der Philosophie. Hat Weizsaecker etwas gegen Kant ?
Und diese Webseite enthaelt META Tags. Das sind aber keine Esoterik Tags

Was soll an diesen Ergebnissen metaphysikalisch sein ?


* "measured" = Particle Data Group Cern 2002
* "theoretical" = Heim-theory Group 2003
Den gesamten Teilchenzoo gibt es hier :
http://www.heim-theory.com/

Seid ihr mit euren philosophischen Gedanken auch in der Lage die Masse aller Elementarteichen theoretisch vorherzubestimmen ? Warum sind eure Modelle nicht metaphysikalisc ?
Weil ihr nur ueber altbewaehrtes gefuehlsmaessige Annahmen macht ?
Wie lauten euere mathematisches Modell ? Was sind die Grundannahmen ?

@seberta
Deine Aussage ist somit leeres Geschwaetz. Was auch nicht verwunderlich ist, weil sie fachlich nicht begruendet ist.

@Gandalf
Ich habe mir gerade gestern deine Webseite wieder mal durchgelesen.
Ich sehe da keine grossen Differenzen zu meiner Vorstellung.
Ob Morglichkeitsuniversen oder Multiversen. Es ist im Grunde das Selbe.
Die Heim Theorie ist eine Variante der Vielen Welten Theorien.
Haben wir keinen dirketen physikalischen Zugriff auf eine Parallelwelt ist es eine Morglichkeitswelt. Die Notwendigkeit zusaetlicher Dimensionen fuer eine vereinheitlichte Feldtheorie durfte wohl ausser Diskussion stehen.
Auch in den String Theorien werden die Dimensionen erweitert. Diese allerdings nicht interpretiert.

Sehe ich das richtig ? Du gehst nicht von weiteren Dimensionen aus, sondern betrachtest alleine die Zeit als Koordinate die Multiversen aufspannt ?
Wohl eher nicht. Du befuerwortest ja selbt, dass wir in Interferenz mit den Parallelwelten stehen.
Deine Meinung wuerde mich interessieren. Wo und wie sind diese in der physikalischen Welt implementiert, wenn nicht ueber eine, zwei zusaetzliche Vektordimensionen ?

Zeit laest sich als verktorielle Dimension beschreiben. Das zeigt auch die ART. Punkt
Warum wir durch die Zeit reisen ist eine andere, vielleicht auch pysiologische Angelegenheit.
Ich weiss nicht ob ich das auf deiner Seite gelesen habe oder einer Seite zu morphologischen Feldern. Der Satz:
"Zeit ist eine Gewohnheit"
ist vielleicht gar nicht so schlecht.
Mehr in dem Stil, und uerhaupt sehr viel zum Thema Zeit zeigt auch diese Seite:
http://www.wasistzeit.de/

Vielleicht sollte man in dem Zusammenhang auch immer folgende Begriffe versuchen abzugrenzen:

Physik
Physiologie
Philosophie

Viele Gruesse

Geändert von richy (20.08.07 um 02:18 Uhr)
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  #85  
Alt 20.08.07, 07:54
quick quick ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Hallo Pythagoras,

ich finde es einigermaßen beachtenswert, wie sich die Standpunkte einzelner bei der Frage, ob eine aufgezogene Uhr schwerer/träger ist, unterscheiden.

Gandalf, Rene und Du, ihr sagt, sie sei schwerer. Möglicherweise habt ihr auch noch den großen Einstein auf Eurer Seite.

Lorenzy, Zeitgenosse, (Richy?) und ich meinen nein, -die Uhr wird durch Aufziehen nicht schwerer.

Um die Sache überschaubar zu halten, möchte ich bei dem Beispiel mit der Uhr bleiben. (Gilt aber auch für angeregte Atome/Moleküle).

Wenn ich davon ausgehe, dass träge Masse = schwere Masse ist (zumindest bei einem ruhenden Körper), dann wiegt eine aufgezogene Uhr nach Deiner Vorstellung mehr.

Ich habe behauptet, wenn das stimmt, müßte sich ein perpetuum mobile konstruieren lassen. Wir sind uns wohl einig, dass dies nicht sein kann und damit die einfache Gleichsetzung von E (Spannungsenergie) mit mc² widerlegt.

Stell Dir bitte eine Balkenwaage im Gleichgewicht vor.
Links und rechts darauf baugleiche und damit gleichschwere Rasselwecker.
Wenn nun einer aufgezogen wird und dadurch schwerer würde, könnte man beim Absinken der Waage Energie gewinnen. Unten angekommen müßte man die freiwerdende Energie beim Rasseln zu 100% zurückgewinnen und könnte das Spiel von Neuem beginnen. Kann/darf das sein? -Meiner Meinung nach nicht!

Du hast mich gefragt: >>Was meinst du mit "verpuffen"?>>
Ich meinte damit, dass man nicht beides haben kann, die Spannungsenergie und die Massenerhöhung.

Ich sehe die Energie-Massenzusammenhang ähnlich wie Geld-Arbeitszusammenhang. Arbeit ist nicht gleich Geld, man muß erst den Job machen. Der Job besteht bei der Energie-Massenbeziehung in der Umwandlung der Energie (wie auch immer).

mfg
quick
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  #86  
Alt 20.08.07, 08:23
Pythagoras Pythagoras ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

@quick

Die Frage, ob mechanische Spannung einen Zuwachs an träger und damit schwerer Masse erzeugt finde auch ich sehr interessant ("spannend").


>>Stell Dir bitte eine Balkenwaage im Gleichgewicht vor.
Links und rechts darauf baugleiche und damit gleichschwere Rasselwecker.
Wenn nun einer aufgezogen wird und dadurch schwerer würde, könnte man beim Absinken der Waage Energie gewinnen. Unten angekommen müßte man die freiwerdende Energie beim Rasseln zu 100% zurückgewinnen und könnte das Spiel von Neuem beginnen. Kann/darf das sein? -Meiner Meinung nach nicht!<<<
<<

Nur kann man eben die freiwerdende Energie nicht zu 100% zurückgewinnen !
Sollten sich deine Bedenken mit diesem selbstverständlichen Argument bereits
zerstreuen lassen, steht deinem Akkzeptieren meiner Grundannahme wohl
nichts mehr im Wege ?


>>>
Du hast mich gefragt: >>Was meinst du mit "verpuffen"?>>
Ich meinte damit, dass man nicht beides haben kann, die Spannungsenergie und die Massenerhöhung.<<<
<<

Wenn man eine Spiralfeder spannt, hat man Massenerhöhung. Habe also die
Feder im entspannten Zustand 3 cm Länge, gespannt habe sie 5 cm.
Wenn dieselbe Feder aber ausgeleiert ist, sodaß sie im entspannten Zustand
schon 5 cm lang ist, so ist hat in beiden Fällen die gleiche träge Masse.
Es mag sein, daß sich gespannte Federn im Laufe sehr langer Zeit auf die
geänderte Länge einstellen und in ihrem verlängerten Zustand selber entspannen. Das Material ermüdet, was ein Grund für Senkung der tr.Masse
sein kann. Vielleicht meinst du das ?

Pyth.
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  #87  
Alt 20.08.07, 08:25
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Hallo quick,

Zitat:
Zitat von quick Beitrag anzeigen
Ich habe behauptet, wenn das stimmt, müßte sich ein perpetuum mobile konstruieren lassen. Wir sind uns wohl einig, dass dies nicht sein kann und damit die einfache Gleichsetzung von E (Spannungsenergie) mit mc² widerlegt.
Nein, es ist genau umgekehrt. Wenn angeregte Atome nicht schwerer werden, lässt sich ein perpetuum mobile bauen. Nehmen wir an, wir haben zwei Atome. Ein angeregtes und ein nicht angeregtes. Nun transportieren wir das angeregte Atom auf einen Berg. Dann emittiert das angeregte Atom ein Photon. Auf dem Weg nach unten erfährt solch ein Photon nachweislich eine Blauverschiebung. Das heisst es hat - unten angekommen - mehr Energie als zur Anregung des unteren Atoms nötig ist. Wir können also das untere Atom anregen und zusätzlich noch etwas Energie für andere Zwecke entnehmen. Nun können wir (deiner Ansicht nach) das untere (jetzt angeregte) Atom nach oben bringen, indem wir gleichzeitig das obere nicht angeregte Atom nach unten befördern. Wenn beide Atome gleich schwer sind erfordert das keine Energie. Damit haben wir wieder die Ausgangssituation und wir können wieder ein Photon emittieren und aus der blauverschiebung Energie gewinnen.

Dein Beispiel mit der Balkenwaage hinkt, weil du bei der Energieentnahme davon ausgehst, dass sich dabei die Masse nicht ändert. Das ist also eine inkonsequente Voraussetzung.

Gruss,
Joachim
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  #88  
Alt 20.08.07, 08:33
JGC JGC ist offline
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Hallo Quick..

Zitat:
Nehmen wir gerade Dein Beispiel:

Zitat:
Zitat von JGC
Ein Topf mit kochendem Wasser auf deinem eingeschalteten Herd stellt auch so eine statische Situation dar.. Der Topf mit dem Wasser stellt den statischen Aspekt dar, wärend das siedende Wasser den dynamischen Aspekt verkörpert... Erst wenn du die Wärmezufuhr unterbrichst, wird die Struktur des sprudelnden Wassers auch wieder statisch..

Bei 20 Grad Celsius rührt sich "augenscheinlich" nichts. Dies ist aber ein Irrtum. Der Wärmeinhalt (Gesamtheit der Molekülbewegungen/-schwingungen) des Wassers ist bei dieser Temperatur größer als der Zuwachs von 20 auf 100 Grad Celsius. Der gesamte Wärmeinhalt wird ja vom absoluten Nullpunkt an gerechnet. (E = 1,5*k*T mit k= Boltzmannkonstante )
Genau das wollte ich doch andeuten...

Im Grunde ist alles kinetisch in Bewegung!! Wir sehen es blos meistens nicht..

Genauso scheint ein magnetisches Feld statisch zu sein, weil wir nicht sehen, wie die Energie einer Feldschleife sich eigentlich mit LG durch den Magnet entlang der Feldlinienstruktur bewegt..

Oder eine vollgeladene Pressluftflasche....

Jede Energie, die in eine "Rückkoppelschleife" gezwängt wird(in einem "Behältnis" gefangen) nimmt in diesem Falle einen jeweiligen "Speicherzustand an.. Ob es ietzt der Druck in der Flasche oder die Rotation eines Schwungrades eines Kreiselsystemes ist.. Das spielt meiner Meinung nach keine Rolle...

Selbst Datenspeicher( Bubble-Memory) funktionieren auf diesem Prinzip..

So gesehen ist eine Bahnbewegung eines Planetens oder eines Sternes ebenso als ein statisches Gebilde betrachtbar, obwohl der entsprechende Körper stetig im Kreis rum rennt, da er aus der Ferne betrachtet ebenso einem Speicherzustand entspricht..

Es kommt anscheinend auf den Betrachtungsabstand an, ob sich ein Zustand uns gegenüber als statisch oder als dynamisch zeigt...

Das führt uns alle irgendwie auf´s Glatteis...


JGC

Geändert von JGC (20.08.07 um 08:39 Uhr)
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  #89  
Alt 20.08.07, 08:53
quick quick ist offline
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Standard AW: Definition der Zeit

Hallo JCG,

Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Es kommt anscheinend auf den Betrachtungsabstand an, ob sich ein Zustand uns gegenüber als statisch oder als dynamisch zeigt...
Das sehe ich auch so. Zusätzlich kommt es noch drauf an, wie schnell wir gucken können.

Zitat:
Zitat von JGC Beitrag anzeigen
Das führt uns alle irgendwie auf´s Glatteis...
Ja, ich merke gerade, dass ich auf die Nase fallen könnte mit meinem Standpunkt bezüglich Energie-Masse-Äquivalenz.

mfg
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  #90  
Alt 20.08.07, 10:25
seberta seberta ist offline
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Reden AW: Definition der Zeit

Zitat:
Zitat von abracadabra Beitrag anzeigen
eben - wir wollen doch "nicht einmal METAPHYSIK betreiben" !!!
(sondern die Wirklichkeit erkennen - und nicht etwa erfinden!)

Genau!!!


Da ich das FRAGEN nicht lassen kann (auch zur "FREUDE" von abracadabra):
1. Welcher Unterschied besteht zwischen WIRKLICHKEIT und REALITÄT?

2. Wo verläuft die Grenze für (menschliche) Erkenntnisprozesse - vor dem Hintergrund der dualistischen Struktur von SUBJEKT und OBJEKT,
die bei jedem Erkenntnisakt vorausgesetzt werden muss?
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