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  #31  
Alt 17.12.19, 19:30
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.394
Standard AW: Aspekte der Retrokausalität

Zitat:
Zitat von TomS Beitrag anzeigen
Das ist unter der Voraussetzung des Superdeterminismus - trivialerweise - falsch.
Vielleicht- Vielleicht sollte man weiter forschen, bis ich recht habe.

Ich lasse mich gerne Überzeugen, wenn es einen experimentellen Beweis dafür gibt, dass ich falsch liege. Bis dahin wette ich auf den Superwillen- der aber nicht weniger determiniert ist.

Man kann sich dem Superdeterminismus ergeben- dann lebt man wie ein Stein.
Oder dem Superwillen- dann ändert man die Zukunft - und diese ändert die (zukünftige) Gegenwart - retrokausal.

Edit:

Noch ein Punkt der immer wieder angebracht wird. Wenn die QM deterministisch ist, dann kann man Straftäter nicht bestrafen, da es determiniert war.
Ein Mensch handelt (auch ohne QM) aufgrund seiner Gene (seines Epigenoms) und seiner Erfahrung- deterministisch. Das bedeutet- jeder Mensch mit dessen Epigenom und Erfahrungen, würde exakt dieselbe Straftat begehen. Immer. Er ist daher nie frei in seiner Entscheidung. Man bestraft, daher nicht die Person sondern A) Reduziert damit weitere Straftaten (Erfahrung) B) „Genugtuung“ (Erfahrung)
Die Wirkung ist daher wieder eine vorhersagbare (determinierte) gewünschte Wirkung und damit sinnvoll. Auch wenn die Straftat zumindest makroskopisch determiniert war. Alternativ ist keine Bestrafung, wenn man akzeptiert, dass die Person aufgrund seiner Erfahrung und seines epigenetischen Hintergrunds so handeln musste. Aber dann sollte man auch keinem Auto ausweichen oder Meteoriten abwehren, da der Weg determiniert ist.
Strafe ist Erfahrung- für den Täter und das Umfeld- beides lenkt, in determinierter Art und Weise – als ob wir einem Auto ausweichen.
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Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. A.E

Geändert von Eyk van Bommel (17.12.19 um 22:20 Uhr)
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  #32  
Alt 18.12.19, 07:36
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
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Beiträge: 3.394
Standard AW: Aspekte der Retrokausalität

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Bis dahin wette ich auf den Superwillen- der aber nicht weniger determiniert ist
Eine etwas weniger Marvel-artige Bezeichnung für Superwillen wäre Superpostkausalität.

Damit will ich ausdrücken, dass eine Handlung die auf Erfahrung beruht, mehr als eine unbewusste Handlung ist, die die Vergangenheit nicht bei der gegenwärtigen Wechselwirkung (noch einmal*) berücksichtigt (Stein). Eine bewusste, auf Erfahrung begründete Handlung, erfolgt in diesem Sinne daher superpostkausal, da es die Vergangenheit noch einmal berücksichtigt – sie wirkt „zweimal“ – bzw. damals und jetzt.

* noch einmal: dieser damalige Prozess hat den Stein ja bereits an der Ort /Zustand gebracht.
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  #33  
Alt 18.12.19, 21:54
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.394
Standard AW: Aspekte der Retrokausalität

Beim Quantenradierer wird glaube ich teilweise mit Retrokausalität erklärt...
https://youtu.be/-eHY2yX2gX4
M.Gaßner Video
Schon verwirrend
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  #34  
Alt 19.12.19, 07:42
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Registriert seit: 08.07.2007
Beiträge: 3.394
Standard AW: Aspekte der Retrokausalität

Das geht doch auch weniger Mystisch – oder?

Zitat:
Zitat von Eyk van Bommel Beitrag anzeigen
Beim Quantenradierer wird glaube ich teilweise mit Retrokausalität erklärt...
https://youtu.be/-eHY2yX2gX4
M.Gaßner Video
Schon verwirrend
Wenn jemand das Video (von Prof. M. Gaßner) noch nicht gesehen hat, dann vielleicht erst das Video.

Es gibt dort 4 Tabellen. D0 – D4
So wie er es aufbaut/erklärt ist es „mystisch“ aber es geht doch auch anders?

Photon L1 (linker Spalt) trifft auf D0 = (es landet zu 50% Tabelle D0-D3 oder D0-DX) DX-radiert.
In welcher Tabelle es landet wissen wir erst, wenn wir es am Ende auswerten.

Photon L1‘ landet in Tabelle D0-D3 oder D0-DX

Photon R1 (rechter Spalt) trifft auf D0 = (es landet zu 50% Tabelle D0-D4 oder D0-DX) DX-radiert.
In welcher Tabelle es landet wissen wir erst, wenn wir es am Ende auswerten.

Photon R1‘ landet in Tabelle D0-D4 oder D0-DX


Kurz: War L1 oder R1 beim Auftreffen bei D0 „real gerade“ ein Partikel, dann ist das Photon L1‘ bzw. R1‘ aufgrund der Verschränkung auch ein Partikel. D0-D3 & D0-D4 Tabelle

L1/R1 landen redrosektiv in der "Wellencharaktertabelle" = L1‘/R1‘ befinden sich ebenfalls in der D0-DX Tabelle.

Die Wechselwirkung von L1 und R1 mit D0 bestimmt instantan den Zustand von L1‘ und R1‘. Dieser jetzt festgelegte Zustand von L1‘ und R1‘ bestimmt nun eben gerade, ob diese auf Detektor D3/D4 oder DX treffen. L1'/R1' als Partikel fliegen immer gerade aus (=D3 oder D4). L1'/R1' als Welle (da L1 oder R1 beim Auftreffen determiniert in Tabele D0-DX sind) werden immer abgelenkt.
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Geändert von Eyk van Bommel (19.12.19 um 11:24 Uhr)
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  #35  
Alt 19.12.19, 12:43
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Beiträge: 3.394
Standard AW: Aspekte der Retrokausalität

Würde man anstatt bei D3 und D4 ein weiteres Doppelspaltexperiment durchführen, würde mich es interessieren, ob es ein Interf.-Muster gibt. Wenn durch D0 der Teichcharakter determiniert wurde, dann müsste es keines geben.
oder?
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  #36  
Alt 20.12.19, 11:26
Eyk van Bommel Eyk van Bommel ist offline
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Beiträge: 3.394
Standard AW: Aspekte der Retrokausalität

O.K das war nicht ausreichend durchdacht. Es bleibt mystisch.
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