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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #21  
Alt 16.03.22, 15:00
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Geku Geku ist offline
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Standard AW: Verschoben von Elektron-Positron-Erzeugung

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Ich persönlich würde Spinnerei auch nicht als wirklich abwertend betrachten. Sage ja die ganze Zeit man sollte über den Tellerrand schauen dürfen. Aber für den ein oder anderen hier ist es eher Spinnerei im negativen Sinne
Wenn die "Theorie" Schwachstellen aufweist, man darauf hingewiesen wird und man darauf nicht reagiert, (so wie in manch anderen Threads) dann wird weiter gesponnen.

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Ja da kommt man zur Trägheit. Sehe ich auch so. Nur ist damit nicht die Frage geklärt, was Ruheenergie genau ist
Die Frage ist, ob Ruheenergie erklärbar ist. Vielleicht ist sie nur eine Krümmung der Raumzeit. (wenn Usache und Wirkung nicht getrennt werden können)

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Doch, den außerhalb des Vakuums reduziert sich die Lichtgeschwindigkeit
Das ändert nichts an der Grenzgeschwindigkeit c. Die Tscherenkow-Strahlung entsteht wenn sich Teilchen schneller als die Lichtgeschwindigkeit des Mediums in diesem bewegen. Überlichtgeschwindigkeit?

Zitat:
Damit Tscherenkow-Strahlung entstehen kann muss zudem gelten, dass die Geschwindigkeit des Teilchens größer sein muss als die Lichtgeschwindigkeit durchstrahlten Medium. Überlichtgeschwindigkeit in dem Medium. Siehe https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tscherenkow-Strahlung
Die Grenzgeschwindigkeit c kann nicht überschritten werden.

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Genau...im Vakuum und nur im Vakuum. Wie kann dann aber eine Gravitationslinse entstehen, sich der Raum krümmen usw. Wenn im Vakuum die Lichgeschwindigkeit wirklich IMMER c ist?
Der Lichtstrahl krümmt sich um ein massives Objekt, z.B. Sonne. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt erhalten. Eigentlich ist der Raum gekrümmt und das Licht nimmt den kürzesten Weg.


Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Wie kann sich eine Raumzeit ohne Inhalt krümmen
Ich stelle mir vor, dass jedes Teilchen im Universum einen Betrag zur Krümmung leistet. Je nach Dichte mehr oder weniger. Der Extremfall ist ein SL.

Das 2dimensionale Modell des Universums ist ein Vielflächner, dessen Ecken durch ein Teilchen gebildet werden.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Polyeder

Je größer die Dichte, umso kleiner die Fächen.
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Ge?ndert von Geku (16.03.22 um 15:27 Uhr)
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  #22  
Alt 16.03.22, 15:27
antaris antaris ist offline
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Standard AW: Verschoben von Elektron-Positron-Erzeugung

Zitat:
Wenn die "Theorie" Schwachstellen aufweist, man darauf hingewiesen wird und man darauf nicht reagiert, (so wie in manch anderen Threads) dann wird weiter gesponnen.
Was genau meinst du? Auf welche Schwachstellen wurde verwiesen? Schwachstellen hat das Standardmodell...Spin, Ruheenergie, Antimaterie, dunkle Materie, dunkle Energie. Das man Ruheenergie und Ruhemasse zusammenbringt ist keine Schwachstelle meiner Denkweise. Ich habe die RuheMASSE aus meinem Kopf verbannt. Sobald mir Masse auf dem Fuß fällt, ist sie wieder im Kopf, als Schmerz aber eben nicht wenn ich über die QM nachdenke.

Zitat:
Die Frage ist, ob Ruheenergie erklärbar ist. Vielleicht ist sie nur eine Krümmung der Raumzeit. (wenn Usache und Wirkung nicht getrennt werden können)
Vielleicht ist aber eben auch keine wissenschaftliche Aussage, wie intrinsisch. Man entledigt sich "erstmal" eines Problems, was dann andere lösen können.
Ich würde die Erklärbarkeit gar nicht in Frage stellen, nur weil man grad vielleicht noch nicht erklären kann. Ich gehe von einen strikten Kausalitätsprinzip aus. Alles andere wäre wirklich würfeln und dann macht es gar keinen Sinn, nach einem Sinn zu suchen. Bisher wurde aber in der Vergangenheit fast immer, für nicht erklärbare Dinge, eine Erklärung gefunden. Da gehe ich auch von den aktuell nicht erklärbaren aus.

Zitat:
Das ändert nichts an der Grenzgeschwindigkeit c. Die Tscherenkow-Strahlung entsteht wenn sich Teilchen schneller als die Lichtgeschwindigkeit des Mediums in diesem bewegen.
Ich gebe dir insofern recht, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht schneller als c sein kann. Das habe ich ja auch nicht in Frage gestellt. Ich meinte das c eben nicht invariant ist. Sie ist abhängig vom Medium. Im Gegensatz ändert der Spin sich gar nicht, denn er ist wirklich invariant.

[IMG]Der Lichtstrahl krümmt sich um ein massives Objekt, z.B. Sonne. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt erhalten.[/IMG]

Ja eine Möglichkeit und auch plausibel. Ich bin da lange von überzeugt gewesen. Was aber wenn nun doch einzig die Wirkung der Ursprung der Gravitation ist? Die Wirkung könnte das medium Raumzeit insofern beeinträchtigen, dass auch diese Effekte auftreten. Ganz ähnlich wie es in der Atmosphäre auch durch Wärmeunterschiede funktioniert.
Die Raumkrümmung konnte bisher so ja noch nicht nachgewiesen werden.

Zitat:
Ich stelle mir vor, dass jedes Teilchen im Universum einen Betrag zur Krümmung leistet. Je nach Dichte mehr oder weniger. Der Extremfall ist ein SL.
Ja genau aber warum? Durch die Wirkung. Je dichter und Energiereicher die Materie, desto größer ist die Wirkung. Diesen Ansatz habe ich komplett aus der CFS Theorie vom Herrn Finster übernommen. Ich denke nach wie vor, das er damit richtig liegt. Nur hat er die Dirac-Gleichung übernommen und damit auch die Betrachtung der Antimaterie. Da sehe ich den größten Knackpunkt.
Selbst wenn man über die Ruheenergie spricht und das mit dem Spin zusammenbringt, erklärt es nur die halbe Sache.
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  #23  
Alt 16.03.22, 15:33
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Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Ruheenergie hat nichts mit Masse zu tun. Zumindest ist der Bezug zwischen Ruheenergie und Masse als problematisch anzusehen. Das wurde hier an anderer Stelle auch schonmal besprochen und von TomS bestätigt.
Nein.

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Das Higgs-Boson ist so massiv, dass es gleich zerfällt. Es kommt natürlich also nur bei hohen Energie vor.
Nein.

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Am Ende muss eine alles vereinheitlichende Theorie die Begrifflichkeiten Masse, Gravitation, Ruheenergie, die schwache und die starke Wechselwirkung UND die Antimaterie vereinheitlichen. Es ist also anzunehmen, dass alle Prozesse irgendwo an einer Stelle, wie Zahnräder ineinandergreifen.
Es ist befremdlich, wie wenig du von der bekannten Physik verstanden hast, und trotzdem meinst, diverse Schlussfolgerungen darüberhinaus anstellen zu müssen .

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Bei den Neutrinos wurde keine Masse nachgewiesen. Nur die Untergrenze (technisch bedingt) wurde definiert.
Nein.
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  #24  
Alt 16.03.22, 15:44
Hawkwind Hawkwind ist offline
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Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Ruheenergie hat nichts mit Masse zu tun. Zumindest ist der Bezug zwischen Ruheenergie und Masse als problematisch anzusehen. Das wurde hier an anderer Stelle auch schonmal besprochen und von TomS bestätigt.
Da sehe ich keinen "Bezug": Ruheenergie und Masse sind Synonyme für dasselbe Ding. @Tom ggf. bitte widersprechen.

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Das Higgs-Boson ist so massiv, dass es gleich zerfällt. Es kommt natürlich also nur bei hohen Energie vor. Alles andere ist unnatürliches anregen eines Energiezustandes.
So ist es i.d.R.: je schwerer ein Teilchen, desto leichter zerfällt es. Der zur Verfügung stehende Phasenraum und die Anzahl Zerfallskanäle sind bei einem sehr schweren Teilchen eben größer als bei einem vergleichbaren leichteren. Das erhöht zwangsläufig die Wahrscheinlichkeitsamplitude für einen Zerfall (und senkt damit die Lebensdauer). Na und?

Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Bei den Neutrinos wurde keine Masse nachgewiesen. Nur die Untergrenze (technisch bedingt) wurde definiert.
Du irrst: die Beobachtungen der Neutrinooszillationen zeigt, dass die 3 Neutrino-Flavors nicht in der Masse entartet sind, d.h. unterschiedliche Massen haben. Es sind also nicht alle 3 Arten masselos, sehr wahrscheinlich haben die 3 Flavors unterschiedliche, sehr kleine, aber von 0 verschiedene Massen.

Ge?ndert von Hawkwind (16.03.22 um 15:49 Uhr)
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  #25  
Alt 16.03.22, 16:00
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Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Die Raumkrümmung konnte bisher so ja noch nicht nachgewiesen werden
Bei der Sonnenfinsternis 1919 könnte die ART bestätigt und die Raumkrümmung nach gewiesen werden: https://www.mpg.de/9236014/eddington...insternis-1919

Auch die Drehung der Merkurbahn ( Schwarzschild-Präzession) ist ein Effekt der Raumkrümmung:
https://www.wissenschaft.de/astronom...-wieder-recht/

oder https://www.scinexx.de/news/kosmos/s...s-praezession/

Zitat:
Was genau meinst du? Auf welche Schwachstellen wurde verwiesen?
Bezog sich auf Threads in denen mehr oder weniger unqualifiziert die RT infrage gestellt wurde.
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  #26  
Alt 16.03.22, 19:53
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Zitat:
Zitat von Hawkwind Beitrag anzeigen
Da sehe ich keinen "Bezug": Ruheenergie und Masse sind Synonyme für dasselbe Ding.
Ja

Zitat:
Zitat von Hawkwind Beitrag anzeigen
@Tom ggf. bitte widersprechen.
Nein
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  #27  
Alt 16.03.22, 20:46
antaris antaris ist offline
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Erstmal grundsätzlich:

Ich stell hier im Grunde nicht die RT in Frage. Sie ist soweit bestätigt und das hatten wir auch schon vor einer Weile mal als Thema. Ich bin nicht Zarathustra und ich schreibe hier auch nicht für ihn. Die Meinung, die ich hier vertrete, habe ich mir komplett selber gebildet. Mir ist klar, dass ihr wisst , dass Zarathustra hier mitliest und an anderer Stelle kommentiert. Ich würde es besser finden er äußert sich hier im normalen Ton dazu. Meinerseits werde ich auch schon mal provokant aber das hat nichts mit Respektlosigkeit zu tun und soll auch nicht so rüberkommen.

Mein Interesse liegt wirklich in der Diskussion und prinzipiell erstmal der Erweiterung meines eigenen Horizonts, aus rein privatem Interesse in der Sache. Das diese Thematiken alt sind und somit leidlich behandelt werden macht die Diskussion nicht einfacher.


RT bzw. die relative Sicht

Ich hinterfrage in gewisser Weise, wie die RT interpretiert wird aber das ist gar nicht meine eigentliche Fragestellung.
Halten wir fest, die in den RT's beschriebenen Gesetzmäßigkeiten stimmen mit der Natur überein und krümmen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit die Raumzeit, was in deinen Beispielen auch gefestigt (aber nicht bewiesen) wurde.

Möglich wäre das aber eben auch durch Raumzeitpunkte, welche in Abhängigkeit der Wirkung den Maßstab (räumliche Größe der Raumzeitpunkte) verändern. Das ist, was die CFS Theorie mit dem kausalen Fermionen System beschreibt. Desto stärker die Wirkung in den einzelnen Raumzeitpunkten, desto stärker variiert die jeweilige Größe (was dann im Grunde ja die gleichen Effekte einer Raumzeitkrümmung entspricht)

Wie genau die Gravitation/Raumzeitkrümmung funktioniert, ist ja bis heute nicht geklärt. Es besteht also eine Wahrscheinlichkeit, dass die Gravitation auch ohne oder mit einer scheinbaren Raumzeitkrümmung auskommen könnte. (Ich vergleiche das am Beispiel Luftspiegelungen in der Atmosphäre)

Was die Raumzeitkrümmung angeht, möchte ich mich aber auch nicht wirklich zu weit aus dem Fenster lehnen. Wie gesagt, selbst Einstein konnte bis zu seinem Lebensende die Gravitation nicht wirklich erklären. Er konnte sie aber mittels ART/SRT sehr gut beschreiben und da gehe ich vollkommen mit. Die newtonsche Mechanik beschreibt aber auch die nicht relativistische Physik sehr gut. Die RT fügen der newtonschen Mechanik die Relativität hinzu aber beschreiben immer noch mit relativ einfachen Mitteln beobachtbare Phänomen. Das hängt vor allem mit dem sehr homogenen Umfeld ab, in dem wir leben. Selbst innerhalb der Sonne sind in ihrem normalen Leben keine Grenzfälle existent. Der Knackpunkt sind die Singularitäten des Urknalls und der SL's. Dort direkt Messungen durchzuführen ist fast unmöglich. Nur die Auswertungen der hier vor Ort eingefangenen Messungen lassen mehr oder weniger direkt Rückschlüsse zu.
Die Experimente mit Teilchenbeschleunigern simulieren den Zustand auf der Erde aber möglicherweise kann so nicht das komplette "natürliche" Verhalten bei echten Grenzfällen erforscht werden.


Lichtgeschwindigkeit

Die Lichtgeschwindigkeit kritisiere ich nicht als solches, siehe RT's, denn c ist im Vakuum erstmal immer gleich schnell und unabhängig von Relativgeschwindigkeiten, dennoch sehe ich die Lichtgeschwindigkeit nicht als fundamental an.
Das ist sicher was du meinst und da gehe ich gerne drauf ein.

Ich würde halt nicht vollkommen ausschließen, dass ε0 und μ0 im Vakuum möglicherweise doch mit einem minimalen Faktor multipliziert werden müssten. Auch wenn dieser Faktor wohl sehr sehr klein wäre. Kann bei den Dimensionen des Universums aber über lange Strecken hinweg, selbst eine geringfügige Vernachlässigung akzeptiert werden? Wenn man sich den minimalen anomalen g-Faktor, z.B. des Elektrons anschaut, dann sollte man vielleicht erstmal gar nichts vernachlässigen. Toleranzen addieren sich ja bekanntlich.

Das hat den Grund, weil das Vakuum als homogen leer angesehen wird.
Wenn nun aber der 1/2h Spin der Fermionen, welcher immer mit einer identischen Schwingungsdauer abläuft (auch im hypothetisch ruhenden Zustand, wo c=0 gilt), dann muss doch eher dieser Taktgeber als fundamental angesehen werden. Er läuft ohne Einfluss aus der Raumzeit ab. Ähnlich wie der radioaktive Zerfall, scheinbar ohne Regeln. Das hatten wir ja auch schon mal als Thema und ist natürlich ein bemerkenswerter Fakt. Dennoch glaube ich selbst dort an Regeln. Zumindest Regeln, welche die Wahrscheinlichkeiten begründen oder eingrenzen.


was ich wirklich kritisiere

Ich würde viel lieber über den Spin der Fermionen, die em Welle, die Ruheenergie und die Antimaterie diskutieren. Denn ich glaube darin liegt der Schlüssel zu überprüfbaren Vorhersagen und/oder zu einer Verbindung QCD mit der Gravitation.

1. Wir hatten ja auch schon mal über die Antimaterie geschrieben und wo sie denn sein könnte. Dort hattest auch du geschrieben, dass die Möglichkeit einer Spiegelwelt besteht. Das bedeutet für mich eine Möglichkeit für eine zusätzliche 4D-Raumzeitdimension. Das hatte TomS dann sogar bestätigt. Zumindest das es mathematisch denkbar wäre.

2. Dann der Fakt, dass die QM die Raumzeit maximal bis zur Planck-Länge beschreibt (das kritisiere ich schon seit Anfang an). Mit offenkundigen Wissen, dass sich darunter ein weiter Teil der Realität befinden könnte aber aktuell nicht beschrieben werden kann

3. 1. und 2. haben mich unweigerlich zur Dirac-Gleichung gebracht und die Art und Weise, wie die Antimaterie interpretiert wurde. Klar ist es naheliegend die Antimaterie so zu beschreiben, wie sie in der Realität gebildet und untersucht werden kann.
Warum nicht aber für die negative Energie UND für die positive Energie je einen natürlichen 4D-Raum definieren und darin die Antiteilchen an +/-h "spiegeln"?
Für mich sieht es aus, als müsste das Magnetfeld auf die linke, also die negative Seite der Antiteilchen und das elektrische Feld mit den elektrisch geladenen Teilchen auf die rechte, positive Seite.
Die negative Energie wäre die "Antienergie" zur positiven Seite. Beide zusammen ergeben, im abwechselnden 1/2h Takt, den Elektromagnetismus und sind somit für eine große Mehrheit der Phänomene im Universum verantwortlich. Darunter ja auch die Bindungsenergie zwischen Elektronen und Protonen, welche ja erst Moleküle entstehen lassen kann.

So in der Art stelle ich mir die Dirac-Gleichung vor (zwischen links und rechts ist das kleinste Potential -1/2h bis +1/2h (plancksche Wirkungsquantum)

v(p, s)e^ipx > +/-h < u(p, s)e^−ipx

Wenn 3. nicht sein kann, dann fehlt mir eine wichtige Grundlage meiner Argumentation. Also. Ist eine andere Interpretaton in der beschriebenen Art möglich oder nicht?
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  #28  
Alt 16.03.22, 21:00
antaris antaris ist offline
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Standard AW: Verschoben von Elektron-Positron-Erzeugung

Zitat:
Da sehe ich keinen "Bezug": Ruheenergie und Masse sind Synonyme für dasselbe Ding. @Tom ggf. bitte widersprechen.
Ohne Frage E0=mc2 und damit äquivalent. Habe ich nie abgestritten. In der QM ist E0 aber auch als Energie bzw. Frequenz beschreibbar. Die gesamte QM basiert ja darauf. Stimmt doch oder?
Wenn nun ein Elektron mit E0 = 511 MeV beschleunigt wird, so erhöht sich damit auch seine Masse, sodass es schwerer wird oder meint ihr damit die träge Masse?

Zitat:
So ist es i.d.R.: je schwerer ein Teilchen, desto leichter zerfällt es. Der zur Verfügung stehende Phasenraum und die Anzahl Zerfallskanäle sind bei einem sehr schweren Teilchen eben größer als bei einem vergleichbaren leichteren. Das erhöht zwangsläufig die Wahrscheinlichkeitsamplitude für einen Zerfall (und senkt damit die Lebensdauer). Na und?
Nix und. Die Betrachtung eines einzelnen Higgs-Boson könnte andere Ergebnisse liefern, wie es z.B. bei natürlichen, viel energiereicheren und langanhaltenden Prozessen der Fall ist. Wie qualifiziert sind die so gewonnenen Aussagen und wie gut können diese in einer viel komplexeren Welt übertragen werden?


Zitat:
Du irrst: die Beobachtungen der Neutrinooszillationen zeigt, dass die 3 Neutrino-Flavors nicht in der Masse entartet sind, d.h. unterschiedliche Massen haben. Es sind also nicht alle 3 Arten masselos, sehr wahrscheinlich haben die 3 Flavors unterschiedliche, sehr kleine, aber von 0 verschiedene Massen.
Ich habe geschrieben, dass Untergrenzen für die Ruheenergie definiert wurden. Die Möglichkeit einer Ruhemasse von null ist durch deine Erklärung ausgeschlossen. Ich hatte aber auch gar nicht gefordert, dass die Neutrinos masselos sind oder eine Ruheenergie von 0 haben müssen.
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Ge?ndert von antaris (16.03.22 um 21:26 Uhr)
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  #29  
Alt 16.03.22, 21:53
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Zitat:
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Nein.


Nein.


Es ist befremdlich, wie wenig du von der bekannten Physik verstanden hast, und trotzdem meinst, diverse Schlussfolgerungen darüberhinaus anstellen zu müssen .


Nein.
Bei allem Respekt. Was ist dann aber mit den ganzen offenen Fragen eurer Theorien? Ist das verbannen einer raumzeitfüllenden Materie und die gleichzeitig "verschwundenen" Antimaterie, sowie die fehlende dunkle Energie und dunkle Materie kein Widerspruch innerhalb des Standardmodells? Aber ich denke ja nur an blödsinnige Metaphysik.

Was ist der Spin und die Ruheenergie der Fermionen?
Was passiert hypothetisch mit der Ruheenergie, z.B. eines unbewegten Elektrons, bei dem nur das Bezugssystem beschleunigt wird?
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  #30  
Alt 16.03.22, 22:29
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TomS TomS ist offline
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Zitat:
Zitat von antaris Beitrag anzeigen
Bei allem Respekt. Was ist dann aber mit den ganzen offenen Fragen eurer Theorien? Ist das verbannen einer raumzeitfüllenden Materie und die gleichzeitig "verschwundenen" Antimaterie, sowie die fehlende dunkle Energie und dunkle Materie kein Widerspruch innerhalb des Standardmodells? Aber ich denke ja nur an blödsinnige Metaphysik.

Was ist der Spin und die Ruheenergie der Fermionen?
Was passiert hypothetisch mit der Ruheenergie, z.B. eines unbewegten Elektrons, bei dem nur das Bezugssystem beschleunigt wird?
Das Problem ist nicht, dass du auf fundamentale offene Fragen hinweist, sondern dass du mit bekannten Konzepten irgendwie herumjonglierst, so dass klar wird, dass du sie nicht wirklich verstanden hast. Das führt außerdem dazu, dass der Eindruck entsteht, du hättest bereits die offenen Fragen nicht verstanden.

Zwei Beispiele:

Was genau soll am Spin problematisch sein? Das mathematische Konzept ist präzise verstanden, die physikalischen Theorien werden präzise bestätigt. Das einzige, was im Standardmodell wirklich problematisch ist, ist das Higgs mit Spin Null.

Du behauptest, eine Ruhemasse von Neutrinos sei nicht nachgewiesen. Es ist richtig, eine präzise Massenbestimmung ist schwierig, aber das ist ein technisches Problem. Der Nachweis der Neutrino-Oszillationen ist ein eindeutiger Nachweis für eine nicht-verschwindende Ruhemasse.

Du findest Probleme da, wo keine sind, und du versuchst Probleme mittels Konzepten zu lösen, die du nicht wirklich verstanden hast.
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Ge?ndert von TomS (16.03.22 um 22:42 Uhr)
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