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Theorien jenseits der Standardphysik Sie haben Ihre eigene physikalische Theorie entwickelt? Oder Sie kritisieren bestehende Standardtheorien? Dann sind Sie hier richtig.

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  #1  
Alt 17.04.21, 17:16
Zweifels Zweifels ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 26.11.2018
Beiträge: 244
Standard Die Gravitation als Phänomen der Rotation

Wie bereits erwähnt vermute ich, dass die Ursache der Gravitation in der Rotation von Teilchen liegt.
Demzufolge habe ich mal versucht, die Gravitationskonstante mit der kinetischen Rotationsnergie der Erde zu vergleichen:

Gegeben:
Gravitationskonstante G = 6,67 *10^(-11) Nm²/kg²

Trägheitsmoment einer Massiven Kugel mit Drehachse durch den Mittelpunkt:
I = 2/5 * m_ges * r²

Kinetische Energie der Rotation mit der Winkelgeschwindigkeit w:
E_kin = 1/2 * I * w²

Quadrat der Winkelgeschwindigkeit der Erde pro Tag:
w² = (1/t)² mit t² = (24*60*60*sec)² = 7.464.960.000 (sec²)
1/t² = 1,33 * 10^(-10) (1/sec²)
Anmerkung: Die Winkelgeschwindigkeit ist hier weder in RAD noch DEG, sondern in w = 1/t gegeben. Aber es kann ja sein, dass das Universum eine solche Definition der Winkelgeschwindigkeit bevorzugt.

Demzufolge gilt für die Kinetische Energie der Erde:
E_kin = 1/2 * I * w² = 1/2 * (2/5 * m_ges * r²) * (1 / 24*60*60*sec)²

E_kin = 1/5 * (1 / 7.464.960.000)(1/sec²) * m_ges * r² =
= 2,67*10^(-11)(1/sec²) * m_ges * r²

Vergleicht man nun die Grössenordnung der Gravitationskonstante und der kinentsichen Energie fällt auf, dass sie in der gleichen Grössenordnung von 10^(-11) liegen, mit der Fehlertoleranz, dass z.B. die Erde keine ideale Massive Kugel ist.

Die Vermutung ist sehr vage und ich frage mich, wie das dann bei den anderen Planenten aussieht. Aber gut, habs trotzdem mal hier zur Diskussion gestellt.
  #2  
Alt 17.04.21, 21:50
sanftwasser sanftwasser ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 04.01.2018
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 269
Blinzeln AW: Die Gravitation als Phänomen der Rotation

The Royal Astronomical Society veröffentlicht im Jahr 2017 dass 28% der ca. 10 Millionen galaktischen Supercluster rotieren.
Zu weniger Prozent stimmen meines Wissens die Einheiten von Gravitationskonstante und Rotationsenergie überein.
Die irdische Kinese ist auch nicht auf Rotation beschränkt. Es ist noch diverse Vibration im Spiel und Folgsamkeit dem galaktischen Zentrum mit ca. 630 km/s

Geändert von sanftwasser (17.04.21 um 22:34 Uhr)
  #3  
Alt 18.04.21, 09:31
Hawkwind Hawkwind ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 22.07.2010
Ort: Rabenstein, Niederösterreich
Beiträge: 2.645
Standard AW: Die Gravitation als Phänomen der Rotation

Eigentlich erklärt Newtons Gravitation, ergänzt durch die Allgemeine Relativität bei sehr starken Feldern, alle durch Schwerkraft verursachten Phänomene perfekt. In diesen Theorien ist Masse (in der ART auch Energie) die Quelle von Gravitation, und NICHT Rotation.
Ich sehe überhaupt keinen Grund, nach alternativen Theorien zu suchen.

Nach deinen Überlegungen würde ein sehr massives Objekt wie z.B. die Sonne keine Schwerkraft ausüben, wenn sie nicht rotieren würde???
Kommt dir das nicht absurd vor?
  #4  
Alt 18.04.21, 10:30
Zweifels Zweifels ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 26.11.2018
Beiträge: 244
Standard AW: Die Gravitation als Phänomen der Rotation

Zitat:
Zitat von Hawkwind Beitrag anzeigen
Eigentlich erklärt Newtons Gravitation, ergänzt durch die Allgemeine Relativität bei sehr starken Feldern, alle durch Schwerkraft verursachten Phänomene perfekt. In diesen Theorien ist Masse (in der ART auch Energie) die Quelle von Gravitation, und NICHT Rotation.
Ich sehe überhaupt keinen Grund, nach alternativen Theorien zu suchen.
Ein rotierendes System, welches eine Gravitation ausübt würde in der Zeit eine Masse an sich binden, die genau seiner Gravitation entspricht. D.h. Masse und Gravitation pendeln sich mit der Zeit in ein Gleichgewichtszustand ein. Trotzdem kann die Ursache der Graviation weiterhin in der Rotation liegen.

Weiterhin gibt es in der Physik ein Phänomen, das den wenigsten bekannt ist. Definiert man eine absolute Gravitationskonstante wie die auf der Erde für alle massenreichen Objekte, kann man damit auch alle (bzw sehr viele) weiteren Grössen und Variablen (in Abhängigkeit dieser) berechnen. Diese anderen Grössen und die Gleichgewichtszustände ergeben sich aus den Formeln, das gesamte System ist in sich physikalisch perfekt geschlossen aber basiert auf einer willkürlichen Annahme von nur einer Grösse, hier der Graviatationskonstante. Nur in sehr wenigen Ausnahmefällen und Beobachtungen wird klar, dass etwas nicht ganz stimmt ( z.B. Bewegungen des Merkurs).

Der Grund in der Wissenschaft sollte steht die Suche nach der Wahrheit sein. "Don't touch a running System!" ist eher eine Philosophie der Informatiker^^

Zitat:
Zitat von Hawkwind Beitrag anzeigen
Nach deinen Überlegungen würde ein sehr massives Objekt wie z.B. die Sonne keine Schwerkraft ausüben, wenn sie nicht rotieren würde???
Kommt dir das nicht absurd vor?
Ich denke mal die meisten Sonnen und Gasplaneten rotieren im Inneren.

Yap, man hat gelernt, dass alle Massen eine Gravitation ausüben. Aber man kann es auch umdrehen: Ein Universum, in dem nur Rotierende Sonnen und Planeten (aktiv) eine Gravitationskraft auf Massen ausüben ist um vieles einfacher stabil zu halten, als eines, in dem das jeder herumschwirrende Felsbrocken im Universum tut. Wenn, wie gesagt, jeder massenreiche Felsbrocken das könnte, ist es doch verwunderlich, dass unser Sonnensystem über millionen Jahre so stabil geblieben ist.
  #5  
Alt 18.04.21, 10:53
Hawkwind Hawkwind ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 22.07.2010
Ort: Rabenstein, Niederösterreich
Beiträge: 2.645
Standard AW: Die Gravitation als Phänomen der Rotation

Zitat:
Zitat von Zweifels Beitrag anzeigen
...
Definiert man eine absolute Gravitationskonstante wie die auf der Erde für alle massenreichen Objekte, ...
Wieso denn "wie die auf der Erde"?
Die Gravitationskonstante ist eine fundamentale Konstante, die mit unserem Planeten nichts zu tun hat.
  #6  
Alt 18.04.21, 12:28
Zweifels Zweifels ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 26.11.2018
Beiträge: 244
Standard AW: Die Gravitation als Phänomen der Rotation

Zitat:
Zitat von Hawkwind Beitrag anzeigen
Die Gravitationskonstante ist eine fundamentale Konstante, die mit unserem Planeten nichts zu tun hat.
Yap, weil sie von Newton als absolute Konstante im gesamten Universum so definiert wurde. Und ich bin gerade dabei, das theoretisch zu überprüfen. Versteh mich nicht falsch, vieles bekannte Wissen bleibt so wie es ist, siehe hier:
Zitat:
Die Momentanbeschleunigung des Körpers 1 hängt also nicht von seiner Masse m 1 ab, sondern von der Masse m 2 des anderen Körpers. Der Körper 2 erteilt somit in einem bestimmten Abstand jedem anderen Körper, unabhängig von dessen Masse, die gleiche Beschleunigung. Umgekehrt gilt das Gleiche für die Beschleunigung, die Körper 1 jedem anderen Körper im Abstand r erteilt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gravitation

Newtons Gravitationsgesetz kann auf der Erde so genommen werden, wie er es formuliert hat. Der einzige Unterschied besteht darin, dass meine Theorie davon ausgeht, dass die Erde aktiv eine Gravitation besitzt, während ein Stein auf der Erde nur passiv von der Gravitation der Erde angezogen wird. Und eben die Tatsache, dass ein Stein von der Erde angezogen wird und nicht umgekehrt:
Zitat:
Nimmt man für den Körper 2 die Erde und für den Körper 1 einen beliebigen Gegenstand des täglichen Lebens, so bedeutet dies, dass die Erde aufgrund ihrer viel größeren Masse nur eine unmessbar kleine Beschleunigung durch Körper 1 erfährt.
.. und dass das nicht durch die grösse der Massen erklärt wird.

Weiterhin halte ich Dinge wie "dunkle Materie" für sehr unwahrscheinlich und die Ursache darin begründet, dass man zwar richtig gerechnet hat, aber von einer falschen Annahme ausgegangen ist.

Nehmen wir als Beispiel die Venus. Es gibt die Vermutung, dass der Merkur früher ein Mond der Venus war. Da sich aber die Rotation der Venus mit der Zeit verlangsamt hat, so dass heutzutage ein Venustag genau ein Venusjahr entspricht, hat es dazu geführt, dass der Merkur irgendwann (nachdem die Rotation der Venus eine untere Grenze unterschritten hat) von der Sonne eingefangen wurde. Demnach würde ich die Theorie "der Merkur war mal ein Mond er Venus" bestätigen.

Also grundsätzlich beschäftigt mich die Frage, ob ich unser Universum korrekt beschreiben kann, wenn ich die Ursache der Gravitation als die Rotation von Planeten, Sonnen etc beschreibe. Und dahingehend muss ich natürlich eine Aussage wie:
"Die Gravitationskonstante ist eine fundamentale Konstante, die mit unserem Planeten nichts zu tun hat." fallen lassen.
Fallen lassen ... Fallen lassen...
  #7  
Alt 18.04.21, 14:11
sanftwasser sanftwasser ist offline
Profi-Benutzer
 
Registriert seit: 04.01.2018
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 269
Standard AW: Die Gravitation als Phänomen der Rotation

A) Gut zwei Drittel der galaktischen Cluster, Netzknoten, rotieren nicht. Was bindet sie?
B) Zwei Massen beschleunigen zueinander. Das muss nicht an ihnen liegen. Etwas ziehe die Fäden. Denke bspw. an Deine fünfte Dimension. Könnte Rotation auffassen als eine wahrscheinliche Form des Widerstandes des bzw. der Durchsetzung gegen das Kontinuum.
C) Mehrere Massen zerren aneinander. Affektion dezentriert sich bezüglich des einzelnen Körpers. Das fördert Drehmoment. Gravitation erscheint hier bedingend als einer der Akteure.

Geändert von sanftwasser (18.04.21 um 14:36 Uhr)
  #8  
Alt 18.04.21, 16:35
Ich Ich ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 18.12.2011
Beiträge: 1.932
Standard AW: Die Gravitation als Phänomen der Rotation

Tut mir leid, dass ich erst jetzt auf den Anfangsbeitrag reagiere.
Zu den Mindeststandards hier gehört, dass man Berechnungen korrekt ausführt, hier also mit w statt f. Und dass man Zahlenwerte von Ergebnissen nur vergleicht, wenn sie die selben Einheiten haben. Zweifels kann seinen Beitrag dahingehend verbessern und noch einmal hier posten. Ansonsten werde ich den Thread schließen.

-Ich-
  #9  
Alt 18.04.21, 17:40
Cossy Cossy ist offline
Aufsteiger
 
Registriert seit: 13.11.2019
Beiträge: 31
Standard AW: Die Gravitation als Phänomen der Rotation

Der Drehimpuls geht doch schon in den Energie-Tensor mit ein. Die Lösung für ein rotierendes Schwarzes Loch wird damit falsch. Das glaube ich nun nicht.
  #10  
Alt 18.04.21, 17:42
Bernhard Bernhard ist offline
Moderator
 
Registriert seit: 14.06.2017
Beiträge: 1.644
Standard AW: Die Gravitation als Phänomen der Rotation

Zitat:
Zitat von Zweifels Beitrag anzeigen
Kinetische Energie der Rotation mit der Winkelgeschwindigkeit w
Diese Energie wird als Rotationsenergie E_rot bezeichnet.

Zitat:
Anmerkung: Die Winkelgeschwindigkeit ist hier weder in RAD noch DEG, sondern in w = 1/t gegeben. Aber es kann ja sein, dass das Universum eine solche Definition der Winkelgeschwindigkeit bevorzugt.
Solche Annahmen sind hier im Forum nicht akzeptabel. Wenn du also willst, dass der Thread nicht geschlossen wird, solltest du für die Winkelgeschwindigkeit rad/s verwenden.
__________________
Freundliche Grüße, B.
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