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Schulphysik und verwandte Themen Das ideale Forum für Einsteiger. Alles, was man in der Schule mal gelernt, aber nie verstanden hat oder was man nachfragen möchte, ist hier erwünscht. Antworten von "Physik-Cracks" sind natürlich hochwillkommen!

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  #1  
Alt 06.05.07, 00:36
zeitgenosse zeitgenosse ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
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Standard Literatur zu Physik und Technik

Wer wie ich Nachschlagewerke bevorzugt, ist gut bedient mit:

Taschenbuch der Technischen Formeln
Karl-Friedrich Fischer
Fachbuchverlag Leipzig

Mein sozusagen liebstes Taschenbuch ist aber noch immer:

Taschenbuch der Physik
von Horst Kuchling
Fachbuchverlag Leipzig

Ich würde sogar behaupten, dass einer, der dieses Taschenbuch seriös durcharbeitet, bereits eine gute Grundlage für die Physik bekommt. Nur die zuweilen erforderliche Mathematik muss er sich allerdings an anderer Stelle aneignen. Und ohne Integrale geht's halt doch nicht. Solche werden im Kuchling aber nur sofern als unbedingt nötig verwendet.

Gr. zg
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  #2  
Alt 06.05.07, 01:05
Lorenzy Lorenzy ist offline
Singularität
 
Registriert seit: 01.05.2007
Beiträge: 1.494
Standard AW: Literatur zu Physik und Technik

Auch ein gutes Buch.

Gödel, Escher, Bach – ein Endloses Geflochtenes Band von Douglas R. Hofstadter.

Ein mosaikartiges Kunstwerk welche die Bereiche Physik, Mathematik, Biologie, Kunst, Musik, bis zum Zen-Buddhismus, aus unterschiedlichen Blickwinkeln, zu einem Bild zusammenzufügt. Ich fand vor allem die geistreichen Diskussionen zwischen der Schildkröte, dem Krebs und Achilles u.a, äusserst amüsant.

Empfehlenswert

(@JGC, wäre genau ein Buch nach deinem Geschmack).
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  #3  
Alt 06.05.07, 04:11
Benutzerbild von Marco Polo
Marco Polo Marco Polo ist offline
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Registriert seit: 01.05.2007
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Standard AW: Literatur zu Physik und Technik

Zitat:
Zitat von zeitgenosse Beitrag anzeigen
Mein sozusagen liebstes Taschenbuch ist aber noch immer:

Taschenbuch der Physik
von Horst Kuchling
Fachbuchverlag Leipzig
Hehe, ist auch mein Lieblings-Physik-Nachschlagewerk. Der gute alte Kuchling war schon immer das Standardwerk für alle Maschbau-Ing..

Meine Ausgabe ist von 1989 und ist allerdings damals im Verlag Harri Deutsch erschienen. ISBN 3 8171 1020 0.

Huch, jetzt sehe ich gerade, dass es sich um eine Lizenzausgabe vom VEB Fachbuchverlag Leipzig handelt.

Natürlich ersetzt es kein Lehrbuch, ist aber als Nachschlagewerk ein nicht zu unterschätzender Ratgeber.

Grüssle,

Marco Polo
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  #4  
Alt 06.05.07, 14:48
zeitgenosse zeitgenosse ist offline
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Standard AW: Literatur zu Physik und Technik

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Der gute alte Kuchling war schon immer das Standardwerk für alle Maschbau-Ing.
Wenn das so ist, solltest du dir wirklich auch das Taschenbuch der Technischen Formeln von Karl-Friedrich Fischer zu tun. Eine schier unausschöpfbare Fundgrube an Material!

Aus dem Inhalt:

- Mathematik, Physik

- Technische Mechanik, Fluidmechanik, Technische Thermodynamik

- Werkstofftechnik, Maschinenelemente, Fertigungstechnik

- Wärmetechnik, Energietechnik

- Elektrotechnik u. Elektronik, Regelungstechnik, Messtechnik

Ein Jammer, dass ich es nicht schon früher mein eigen nannte.

Was sagen dir z.B. folgende zufällig ausgesuchte Formeln?:

a) sigma= delta W/delta A

b) sigma = F * omega/S

Gr. zg
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  #5  
Alt 06.05.07, 17:07
Benutzerbild von richy
richy richy ist offline
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Standard AW: Literatur zu Physik und Technik

@Lorenzy
GEB wuerde ich nicht als Einsteigerbuch empfehlen.
Ausserdem verlangt es einiges an mathematischem Mitdenken.
Ein prima Einstieg in die Chaostheorie bietet:
"Die Entdeckung des Chaos" John Briggs
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  #6  
Alt 08.05.07, 19:56
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Marco Polo Marco Polo ist offline
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Standard AW: Literatur zu Physik und Technik

Zitat:
Zitat von richy Beitrag anzeigen
Ein prima Einstieg in die Chaostheorie bietet:
"Die Entdeckung des Chaos" John Briggs
Ja, das Buch kann ich auch empfehlen. Witzig auf Seite 108: der gezeigte Rössler-Attraktor - nach dem Chemiker Otto Rössler, dem die Idee dazu beim Beobachten einer Knetmaschine kam, die einen Teig immer wieder streckte und auf sich selbst zurückfaltete. Rössler stellte sich vor, was dabei zwei benachbarte Rosinen erleben würden und schrieb die Gleichung auf, nach der sie sich voneinander entfernen würden.

Grüssle,

Marco Polo
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  #7  
Alt 08.05.07, 19:48
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Zitat:
Zitat von zeitgenosse Beitrag anzeigen
Wenn das so ist, solltest du dir wirklich auch das Taschenbuch der Technischen Formeln von Karl-Friedrich Fischer zu tun. Eine schier unausschöpfbare Fundgrube an Material!

Was sagen dir z.B. folgende zufällig ausgesuchte Formeln?:

a) sigma= delta W/delta A

b) sigma = F * omega/S

Gr. zg
Danke für den Tipp, ich denke, das Buch werde ich mir zu gegebner Zeit zulegen.

Die von dir angegebenen Formeln sagen mir nicht allzuviel. Die obere könnte etwas mit der Bestrahlung bei ungleichmäßiger Verteilung der Energie zu tun haben. Energie pro Fläche. Ja, das käme hin.

Grüssle,

Marco Polo
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  #8  
Alt 06.05.07, 04:33
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Standard AW: Literatur zu Physik und Technik

Zitat:
Zitat von zeitgenosse Beitrag anzeigen
Mein sozusagen liebstes Taschenbuch ist aber noch immer:

Taschenbuch der Physik
von Horst Kuchling
Fachbuchverlag Leipzig
Da fällt mir noch ein, dass aus dem gleichen Verlag, der ebenfalls gute alte "Bartsch" stammt. Nur eben für Mathematik und ebenfalls damals ein Standardwerk. Beide sehen sich auch zum Verwechseln ähnlich, nur dass der Kuchling in Gelb und der Bartsch in Grün gehalten wurde, was das Cover betrifft.

Der Kuchling ist aber etwas dicker...

Grüssle,

Marco Polo
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  #9  
Alt 11.05.07, 00:13
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Unglücklich AW: Literatur zu Physik und Technik

Zitat:
Zitat von Marco Polo Beitrag anzeigen
Da fällt mir noch ein, dass aus dem gleichen Verlag, der ebenfalls gute alte "Bartsch" stammt ... Beide sehen sich auch zum Verwechseln ähnlich, nur dass der Kuchling in Gelb und der Bartsch in Grün gehalten wurde, was das Cover betrifft.
Na ja, über Farben lässt sich bekanntlich streiten. Bei mir jedenfalls ist der "Bartsch" in Königsblau (18. Auflage) und der "Kuchling" (16. Auflage) in Tomatenrot gehalten.

Zu den zwei Formeln:

1) sigma = delta W/delta A

ist zur Berechnung der Oberflächenspannung in N/m nützlich. Die Formel lässt sich umschreiben zu: sigma = F/2*d*pi

Wenn man also einen Ring mit dem Durchmesser d langsam aus einer Flüssigkeit herauszieht, benötigt man eine bestimmte Kraft F. So hat z.B. Quecksilber gegenüber Wasser bei 20 °C ein sigma, das ca. um den Faktor 6,5 grösser ist.

2) sigma = F*omega/S

wird für das Omega-Verfahren benötigt [sigma ist die sog. Omega-Spannung in N/(mm)^2].

Das Verfahren wird im Stahlbau zur Berechnung der Knickbeanspruchung (S = Stabquerschnitt) angewendet.

Weil du angedeutet hast, dass der Maschinenbau dir nicht gänzlich unbekannt ist, habe ich diese zwei Beispiele aus der Technischen Mechanik vorgestellt.

Leider hast du zu meinem Bedauern die Probe nicht bestanden!

Gr. zg
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  #10  
Alt 11.05.07, 00:38
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Zitat:
Zitat von zeitgenosse Beitrag anzeigen
Na ja, über Farben lässt sich bekanntlich streiten. Bei mir jedenfalls ist der "Bartsch" in Königsblau (18. Auflage) und der "Kuchling" (16. Auflage) in Tomatenrot gehalten.

Zu den zwei Formeln:

1) sigma = delta W/delta A

ist zur Berechnung der Oberflächenspannung in N/m nützlich. Die Formel lässt sich umschreiben zu: sigma = F/2*d*pi

Wenn man also einen Ring mit dem Durchmesser d langsam aus einer Flüssigkeit herauszieht, benötigt man eine bestimmte Kraft F. So hat z.B. Quecksilber gegenüber Wasser bei 20 °C ein sigma, das ca. um den Faktor 6,5 grösser ist.

2) sigma = F*omega/S

wird für das Omega-Verfahren benötigt [sigma ist die sog. Omega-Spannung in N/(mm)^2].

Das Verfahren wird im Stahlbau zur Berechnung der Knickbeanspruchung (S = Stabquerschnitt) angewendet.

Weil du angedeutet hast, dass der Maschinenbau dir nicht gänzlich unbekannt ist, habe ich diese zwei Beispiele aus der Technischen Mechanik vorgestellt.

Leider hast du zu meinem Bedauern die Probe nicht bestanden!

Gr. zg
Scheinbar variieren die Farben der genannten Nachschlagewerke je nach Auflage.

Wenn ich die Probe nicht bestanden habe, ist das zwar bedauernswert (schnief), aber auch verkraftbar, denke ich.

Bin schliesslich keine wandelnde Formelsammlung.

Jetzt habe ich aber auch mal ne Formel für dich, die du bestimmt ohne weiteres erkennst:

S=pi*ln(a/r)/(omega*C+sin(phi/2))

Ich hoffe, du bestehst die Probe.

Grüssle,

Marco Polo
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